Music: Chakuza (aus der BACKSPIN MAG #111)

Während der vergangenen beiden Jahre war es ruhig geworden um ihn. Nach dem Ausstieg bei EGJ zunächst zurück nach Österreich gezogen, hat Chakuza nun ein zweites Mal seine Zelte in Berlin aufgeschlagen. Ein Neubeginn sozusagen, und den macht er nun auch musikalisch. Statt bei EGJ steht Chakuza heute bei Four Music unter Vertrag, von Bushido zu Smudo.

„Magnolia“ hat der Linzer seinen Neubeginn betitelt, für den er jedoch nicht grundsätzlich alle alten Zöpfe abschneiden möchte. Die Erfahrungen aus der EGJ-Zeit bringt er alle mit ein in seine neue Platte, gleichwohl „Magnolia“ durchaus anders ist als seine bisherigen Werke. Sie ist wie ein neues Gewand, das er sich überzieht – und das ihm wohl besser steht als sein bisheriges. Gearbeitet hat er an „Magnolia“ natürlich mit seinem Weggefährten DJ Stickl, der auch in die Aufnahmen von Caspers „Xoxo“ involviert war und der EGJ ebenfalls hinter sich gelassen hat. Mit ihm zusammen baute Chakuza die Basis seines neuen Albums, das ihm letztlich den Deal bei Four Music eingebracht hat, ein Kontrakt, der durchaus aufhorchen ließ. Als er mitbekommen hatte, wie dort die Alben von Marteria und Casper entstanden waren, sei das Label für ihn „die einzige Option“ gewesen, sagt Chakuza. Nur hier sah er die musikalische Freiheit und das liebevolle Engagement gegeben, die er sich auch für seine neue Platte wünschte. Und tatsächlich schaffte er mit dem von ihm und Stickle produzierten Material eine Punktlandung.

Inhaltlich geht es auf „Magnolia“ um seine Erlebnisse während der letzten Jahre und wie die ihn haben reifen lassen. Viele Parallelen zum alten Chakuza gebe es nicht mehr, erklärt er. Mit „Monster“ oder gar „City Cobra“ hat der neue Chakuza nicht mehr viel gemein. Überhaupt habe er erst während des Aufnahmeprozesses von „Magnolia“ gelernt, wie genau man Musik eigentlich macht. Die vorab veröffentlichte Single „Ich lauf“ sei noch der klassischste Rap-Song des Albums, verrät er. Und auch die Tatsache, dass das einzige Feature von Sebastian Madsen kommt, unterstreicht einmal mehr, dass sich etwas verändert haben muss.

Musikalischer sei sein neues Album, betont Chakuza. Und dass es nun „einfach um das wahre Leben“ ginge. Offiziell wird die Wiedergeburt des Peter Pangerl am 8. März, dann nämlich erscheint „Magnolia“, quasi als Vorbote des langersehnten Frühlings.

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