Mass Effect: Andromeda

Der Weltraum, unendliche Weiten, ne Moment, es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis, ne auch nicht. Aber Weltraum und Galaxien ist schon richtig, denn es geht um den vierten Teil von Mass Effekt mit dem Namen Andromeda. Ich muss zugeben das ich bisher leider nicht das Vergnügen hatten einen der Teile spielen zu dürfen bzw. können, weswegen ich die eine oder andere Info recherchieren musste (vielen Dank an dieser Stelle an die hoch geschätzten Kollegen von den Rocket Beans) und leider nicht auf Erfahrungswerte zurückgreifen konnte. Es ist wie schon gesagt der vierte Teil, der allerdings zeitlich zwischen dem zweiten und dritten Teil angesiedelt ist.

Pathfinder übernehmen sie

Zu Spielbeginn dürft Ihr Euch als erstes einen Spieler bauen, der den einen Teil eines Zwillingspaars verkörpert. Dabei habt Ihr was das Aussehen angeht eine schöne Auswahl an Möglichkeiten ohne das es zu sehr ins, zu viel ich kann mich nicht entscheiden, abdriftet. Ihr dürft außerdem das Geschlecht und die Klasse auswählen die entscheidet in welchen Fähigkeiten ihr euren Charakter ausbilden könnt. Von Kämpfer über Techniker bis hin zu Biotiker gibt es diverse interessante Klassen die sich unterscheiden und für jeden Geschmack etwas bieten. Nach dem erstellen folgt dann erstmal eine nicht unbedingt innovativer Storyanfang der die erste Tutorialmission einleitet. Ihr erwacht aus einen Cryoschlaf  (Gähn;), das Schiff gerät in Anomalien, Euer Zwillingsgegenpart kann erstmal nicht erweckt werden und ihr müsst, als Teil des Pathfinder Teams, auf eine gefährlich Außenmission auf den Planeten, der eigentlich als neuer Erdenersatz angedacht war, sich aber als eher ungeeignet herausstellt. Also jetzt nicht die Neuerfindung des Rades, aber alles schön in Szene gesetzt und sehr ansprechend und wie heißt es doch so schön, lieber gut geklaut als schlecht erfunden. Dann erkundet Ihr erstmal etwas den Planeten, werdet in Kämpfe verwickelt, sammelt und gradet euch ab, also wie schon gesagt, ein ausführliches Tutorial das die Story einleitet und Euch mit allen für das Spiel nötige bekannt macht. Nach dem Ende der Mission, das ich hier nicht Spoilern möchte, macht Ihr Euch dann wieder auf den Weg zur Nexus-Raumstation um dort mit dem eigentlichen Spiel zu beginnen. Die Nexus ist die Basis zu der ihr immer wieder zurückkehrt und die den Verbindungspunkt zwischen allen Missionen bietet. Das Spiel bietet dann alles was man von einen ordentlichen Action Rollenspiel erwarten darf. Ihr habt die Hauptmission zu erledigen, diverse Nebenquests dürfen natürlich auch nicht fehlen, ihr erkundet, führt Dialoge mit diversen Interaktions- und Antwortmöglichkeiten die auch verschiedene Auswirkungen haben und ihr verbessert Euren Charakter.

Fazit

Wie bereits erwähnt habe ich keinen der ersten drei Teile gespielt, weswegen ich nichts dazu sagen kann wie dieser Teil sich im Vergleich zu den anderen verhält. Ich persönlich finde es ist ein tolles Actionrollenspiel das Spaß macht und eine ansprechende Story hat. Hier und da gibt es unschöne Auffälligkeiten in den Gesichts- und Bewegungsanimation, aber nichts was den Spielspaß nachhaltig trüben würde. Die Welten sind schön gestaltet und sowohl die Hauptstory als auch die Nebenquests sind motivierend und machen Spaß. Die Dialoge reichen von sehr gut bis durchaus auch Mal zum fremdschämen aber das ist ja auch durchaus Geschmacksache. BioWare hat das Rad sicherlich nicht neu erfunden aber ein solides Spiel abgeliefert das Spaß macht und einen in eine tolle Welt entführt, unendliche Weiten und so…

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Ich hatte irre Visionen, während ich schlief: »Als wären nur noch Dope MCs im Radio aktiv!«. Hip-Hop ist wie Pizza, auch schlecht noch recht beliebt. Aber was auch immer ich anpranger' Ich bleib' doch nur Dein Handlanger, weil, ich lebe diesen Blödsinn und geh' darin auf wie Lötzinn! Du musst Hip-Hop lieben als wärst du immer nur Fan geblieben.

Erzähl Digger, erzähl

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