Kollegah – „Apokalypse“

Apokalypse

Drei Jahre sind nun verstrichen, seit Kollegah mit „Armageddon“ einen neunminütigen Storyteller, als dank für eine Millionen Facebook-Fans, veröffentlicht hat. Der verschwörungstheoretische Track des ehemaligen Selfmade Records-Artist, behandelt den geplanten Untergang der Gesellschaft durch die Illuminaten, aus der Sicht eines Rebellen.

„Unser blauer Planet ist dem Untergang geweiht.
Der Plan der Erleuchteten ist jahrhundert’lang gereift“

Nun toppt Kolle mit „Apokalypse“ den Vorgängertrack um ein paar Minuten und präsentiert einen zwölfminütigen Storyteller, der in vier Akte gegliedert ist, was an den pyramidalen Aufbau des Dramas angelehnt ist. Genau wie der Vorgänger, ist das Video in einem comicartigen Stil gehalten und visualisiert die Apokalypse, während die Lyrics im Kästchen des Erzählertextes die Message unterstreichen. Detailiert wird der kriechende Untergang der Erde, mit dem Wandel in Gesellschaft, Wirtschaft und dem Alltag beschrieben. Akt I beschreibt die Postapokalypse, gefolgt von Akt II der die alten Mysterien aufgreift und dem Akt III, in dem es bereits zum Showdown kommt. Anstelle der Katastrophe, die das klassische Ende eines Dramas ausmacht, folgt der Akt IV mit dem Titel Eden.

„Jedes Dorf, jeder Bezirk, jeder Ort wird restauriert. Seit Jahren wurd’ kein einziger Mord mehr registriert. Jede Gegend hier erblüht, es gibt Fische in den Weltmeer’n. Früchte auf den Feldern, der Planet wird wieder grün. Der Dämon ist besiegt, der dunkle Zauber gebunden. Doch noch immer werden Bücher mit der schwarzen Aura gefunden.“ 

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Meine Mehr- oder Wenigkeit heißt Anna. Ich bin hier, um straight aus dem Gangstarap-Richterstuhl mein Urteil fällen zu können.
Razer

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