KC Rebell reagiert auf Xatars Friedensangebot: Disstrack offline

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VideosnippetNachdem sich Xatar gestern nach langem Stillschweigen erstmals zur medienwirksamen Auseinandersetzung mit KC Rebell äußerte, bezeiht nun auch dieser abschließend Stellung. In Folge von Sticheleien seitens Xatar in Interviews zum Kollaboprojekt Coup an der Seite von Haftbefehl reagierte das Banger Musik Signing mit dem Disstrack „Dizz Da“. Nur kurz darauf kam es vor der von unter anderem Xatar betriebenen Bar Noon zu einer Schießerei, die sowohl die Polizei als auch die Medien schnell in Verbindung mit der Auseinandersetzung der beiden brachten. 

 

In seinem gestrigen Statement mache Xatar schließlich klar, den Beef der beiden aus der Welt schaffen zu wollen und kam KC entgegen, entschuldigte sich und verzieh im auch seine Beteiligung. Jetzt reagiert auch der Essener auf die versöhnlichen Worte Xatars mit einem ausführlichen Text auf seiner Facebook-Seite. In diesem zollte er Xatar für seine Worte Respekt und erklärt noch einmal, wie es zu seiner musikalischen Reaktion gekommen war. Schließlich richtet auch er wohlwollende und entgegenkommende Worte an Xatar:

„Umso mehr begrüße ich jetzt diesen FRIEDLICHEN WEG, verzeihe dir ebenso, und nehme in Kenntnis, dass Du deine Fehler eingesehen hast.“

Ebenfalls weißt er die die „schaulistige“ Internetgemeinde zurück, die den Beef verfolgte und nun nicht versuchen solle, zu Entertainmentzwecken Öl ins Feuer zu gießen. Abschließend geht KC, ebenso wie Xatar auf die Spaltung der Fans und besonders ihrer kurdischen Community aufgrund dieses Beefs ein und gab bekannt, seinen Disstrack „Dizz Da“ zu löschen:

„Als Zeichen dafür, dass wir Worte auch in Taten umsetzen, wird mein Song schon gelöscht sein bevor dieses Statement erscheint. Ich war schon immer für den friedlichen Weg, vorallem weil ich keinen Bock darauf hatte unsere kurdischen Kids zu spalten und weil ich der Auffassung bin, dass ein erwachsener Mann unnötigem Streit aus dem Weg gehen sollte.“

 

Das komplette Statement lest ihr hier:

 

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

1 Comment

  1. Jiro

    18. Februar 2017 at 20:08

    Richtig vorbildliche Aktion von den beiden. Da können sich die jungen (kurdischen) Fans ein Beispiel dran nehmen.

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