Die 10 besten Rap-Kollaborationen von James Blake

Der britische Produzent, Sänger und Songschreiber James Blake hat sich innerhalb der vergangenen Jahre um und nach seinem letzten Album „The Color in Anything“ mehr und mehr als kreativer Partner und Feature-Gast in die Rap-Szene gesungen und produziert. Die ausgelutschte Phrase „der Lieblingssänger deiner Lieblingsrapper“ trifft auf wenige so sehr zu wie auf Blake. Aber dennoch gilt er sowohl innerhalb der Rap-Szene, als auch in der internationalen Pop-Welt mehr als Kritikerliebling als Popstar. Ob sich das mit seinem für den 25. Januar  angekündigten vierten Album ändern wird, bleibt fraglich. Der Londoner ist bekannt für wunderschöne, aber auch sehr traurige Liebeslieder und natürlich seine meist stark verzerrte wie zerbrechliche Stimme und verschrobenen Produktionen. Begonnen hat Blake Ende der 00er Jahre – wie sollte es mittlerweile auch anders sein – in seinem Schlafzimmer. Als Bedroom-Producer der ersten Art tobt sich der Musik-Student zwischen den sehr weiten Polen Dubstep und Klavierspiel aus. Letzteres definiert bis Heute große Teile seine Musik. Doch auch zu Beginn seiner Karriere zeigt sich der Londoner R’n’B und Rap nicht abgeneigt, verbirgt erste Gehversuche in diesen Genres allerdings unter dem Alias Harmonimix.

Auch wenn er persönlich noch nicht im Pop-Olymp angekommen ist, arbeitet er mit den größten Namen der Branche zusammen. Wenn es um reduzierte C-Parts mit Klavierbegleitung oder ruhig gesunge Intros geht, kann Blake mittlerweile wohl als Go-to-Guy angesehen werden. Er hat zudem nicht nur den europäischen Teil von Kendrick Lamars fulminanter „Damn“-Tour als Support begleitet, sondern gehört auch zu seinem engen kreativen Kreis. Kanye West zählt ebenso zu seinen Bewunderern wie Drake. Auch Beyonces und Jay-Zs Tochter Blue Ivy brachte er mit seinem Gesang auf „Lemonade“ schon zum fröhlichen Mitsingen. Auf seinem neuen Album mit dem Titel „Assume Form“ werden zudem Kollaborationen mit Andre3000, Metro Boomin und Travis Scott zu finden sein. Es scheint für James Blake also auch in seiner eigenen Musik immer weiter in Richtung Rap zu gehen. Die bisherigen Highlights aus James Blakes Eintauchen in Rap-Musik haben wir im Folgenden für euch zusammengetragen.

10. Lil Wayne – „A Milli“ (Harmonimix Remix)

Um zumindest mit einen Hauch Chronologie zu starten kommt als erstes James Blakes abstrus schöner Remix von Lil Waynes Carter-3-Klassiker. Unter dem Alias Harmonimix veröffentlichte Blake vor allem zu Beginn seiner Karriere eigene Versionen der R’n’B und Rap-Tracks seines Gusto. „Bills Bills Bills“ von Destinys Child und auch Kendrick Lamarsm.a.a.d. City“ beispielsweise erhielten so ebenfalls sehr hörenswerte, neue Soundgewänder. 

9. Trim – „Confidence Boost“

Die erste offizielle Kollaboration folgte 2012 mit dem Londoner MC Trim. Nachdem dieser aus der Roll Deep Crew ausgestiegen war suchte der Weirdo-Rapper lange nach einem passenden Label für seinen sehr verschwurbelten Grime-Ansatz um schließlich wenige Jahre nach diesem ersten Berührungspunkt auf Blakes Imprint 1-800 Dinosaur zu landen.

8. James Blake – „Take a Fall for Me“ (feat. RZA)

Als erstes Rap-Feature auf einem James Blake Album bat der singende Produzent schließlich RZA für das 2013er Album „Overgrown“ in die Booth. Das sehr gefühlvoll aufgelegte Wu-Tang Mastermind bringt nicht nur einige fast komische England-Referenzen in seinen eigentlich herzzerreißenden Parts unter, sondern fügt dem zweiten James Blake Album durch seine sehr cleane Stimme, im Gegensatz zur häufig stark bearbeiteten Stimme des Protagonisten, einen wichtigen Einriss hinzu.

7. Vince Staples – „War Ready

Für die „Prima Donna“-EP aus 2016 bewies Blake zum ersten Mal was für hektische aber kompromisslose Rap-Beats eigentlich in ihm schlummern. Neben dem angriffslustigen Opener zeichnet sich der Londoner ebenfalls für das Schlussstück „Big Time“ verantwortlich.

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Das Wu-Tang-Pizza-Tattoo auf seinem linken Oberschenkel beschreibt ganz gut seinen Charakter.

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