Hip-Hop seit 35 Jahren: PUMA relauncht den Slipstream

Hip-Hop und Fashion gehören zusammen. Nicht erst seitdem die Kultur um Rap, DJing, Breakdance und Graffiti die ganze Welt erobert hat, sondern von Anfang an – seit den ersten Schritten Anfang der 70er. Denn als Hip-Hop in New York erfunden wird, ist Rap nicht wie heute die Disziplin, die alle anderen kommerziell überragt. Die vier Elemente existieren auf Augenhöhe nebeneinander  und jedes einzelne davon sorgt dafür, dass sich oftmals abgehängte Jugendliche mit der Subkultur identifizieren können. Es geht um Skills und Freshness. Damit entwickelt sich in der Szene auch ein typischer Style: Breaker tragen Sneaker, Tracksuits, Sportswear-Sweater und Kangol-Buckethats. Mode sorgt immer für ein Gemeinschaftsgefühl und gleichzeitig für ein Abgrenzen von den anderen: Wir sind cooler als ihr! 

Breakdance und Basketball

1987 ist Hip-Hop immer noch eine Subkultur, aber mehr im Mainstream angekommen. Es gibt Artists wie LL Cool J, Grandmaster Flash, Run DMC oder Crazy Legs: die ersten Helden und Idole der Kultur. Michael Jackson hat in den letzten Jahren mit dem Moonwalk Breakdancing weltbekannt gemacht. Und der PUMA Slipstream wird gelauncht. Der Schuh ist für Basketballer entworfen und Nachfolger vom SKY LX. Heute wirkt das Modell auffallend modern und nah am State of the Art, damals trugen ihn die Spieler aufgrund seines besonderen Materials und der Stabilität.

Das Besondere: Nicht nur auf dem Court war der Schuh beliebt. Genau wie heute lagen Hip-Hop-Kultur und Basketball nah beieinander und es gab viele Berührungspunkte. Dementsprechend wurde der PUMA Slipstream auch von Breakdancer:innen getragen. Genau wie der PUMA Suede hatte der Slipstream Streetcredibility und war aufgrund des Desings und der Qualität unter Breakern sehr beliebt. In den nächsten Jahren wurde der Schuh zur ikonischen Silhouette, weltbekannt und in der Subkultur gefeiert.

Ikonische Szene im PUMA Outfit aus dem Film „Beat Street“

Mit dem PUMA Slipstream in die Zukunft

Jetzt hat PUMA den Sneaker zurückgebracht. Denn nach mehreren unterschiedlichen Modellen in den letzten 20 Jahren gab es am 9. Juni einen Relaunch vom PUMA Slipstream. Mit der „Welcome Unbored“-Kampagne wurde das Ganze eingeleitet und als futuristische Reise durchs All inszeniert. Stars wie Neymar Jr., Pamela Reif, Kingsley Coman und Nessi bringen den Schuh in verschiedenen Farben in die Zukunft. Dabei ist das neue Modell natürlich an das klassische Basketball-Design angelehnt, gleichzeitig wirkt der Schuh aber auch modern, zeitlos und ist damit nah an der Hip-Hop-Kultur. Das zeigt sich auch beim Release-Event. Im Berliner Bierpinsel legten mehrere DJs auf, UK-Rapper Backroad Gee (hier zum Interview) hatte einen Auftritt, Hip-Hop war Teil des Events.  

 

Mittlerweile sind Turnschuhe in der Mitte der Gesellschaft angekommen. JEDER trägt Sneaker. Das war vor 35 Jahren noch anders. Und auch das ist ein Verdienst der Hip-Hop-Kultur, die für Coolness jahrelang kämpfen und Türen eintreten musste. Sneaker sind bei den meisten Anlässen cool und angemessen. Vor allem wenn ein Sneaker neue Wege geht und gleichzeitig eine Hommage an einen legendären Schuh ist, der in der damals noch jungen Subkultur stattgefunden hat, zeigt das noch einmal mehr, wie verbunden Hip-Hop und Fashion auch noch 2022 sind.

Der PUMA Slipstream ist ab jetzt in verschiedenen Colorways auf puma.de und in ausgewählten Onlineshops erhältlich. 

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