Hip-Hop dominiert Hamburger Musikpreis „Hans“

Das Jahr 2016 lief in Deutschland erneut sehr stark für Hip-Hop, mittlerweile ist es sogar Gang und Gebe, dass man auch bei den Musikpreisen des Landes regelmäßig den ein oder anderen Rapper unter den Nominierten findet. So dominant wie auf dem Hamburger Musikpreise Hans zeigte sich das Genre allerdings selten, Hamburg City ist zweifelsohne wieder auf der Karte. In insgesamt sieben Kategorien werden bei der Veranstaltung Preise vergeben, in stolzen Fünf davon ging der Preis in die Szene, nur zwei Mal musste man sich geschlagen geben.

Während sich Haiyti den Preis für den besten Newcomer abholte und sich dort gegen vier Vertreter anderer Genres durchsetzte,  konnten sich auch die Beginner besonders über den Abend freuen und setzten sich gleich in den drei Königsdisziplinen durch. Ihr jahrelang angekündigtes Comeback-Werk „Advanced Chemistry“ holte sich den Titel Album des Jahres, auch die Preise für das beste Video („Es war einmal“) und den besten Song („Anmah“) dürfen sich zukünftig über einen Platz im Regal des Trios freuen. Abgerundet hätte der Beginner-Abend nur noch durch Preise in den Kategorien „Künstler des Jahres“, den Udo Lindenberg für sich beanspruchen konnte und „Musiker des Jahres“, in der der Mann hinter dem Sound der Beginner, Matthias Arfmann, nominiert war. Gegen ihn konnte sich Farhot durchsetzen, der in 2016 nicht nur an Alben von Haftbefehl & Xatar, Maxim oder Hanybal mitarbeitete, sondern mit seinem Alter Ego Fuchy auch Solo an den Start ging. Auch die 187 Strassenbande konnte sich nach einem überaus erfolgreichen Jahr über eine Nominierung freuen, im Rennen um den Preis für die stärkste Künstlerentwicklung mussten sich die Jungs allerdings dem Team rund um den Sänger Johannes Oerding geschlagen geben.

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Hanfosan

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