Hi my Name is … Osiriz:

Osiriz

Wer Köln kennt, weiss wie es in Chorweiler zu geht. Kriminalität und Perspektivlosigkeit zeigt sich, wie in fast keinem anderen Viertel. Glauben die meisten. Doch wie an vielen Orten gibt es auch hier nicht nur schwarz und weiß. Ein laufendes Beispiel ist Osiriz. Der Kölner ist intergrierter Mitbürger, trotzdem bleibt er immer der Junge aus Chorweiler mit Migarationshintergrund. Mit seiner Musik versucht er mit diesem Umstand umzugehen und kommt dabei um die Klischees von Drogen verkaufen und Verbrechen begehen herum. Stattdessen spricht er davon ohne Vater aufzuwachsen, sein eigener Bodyguard zu sein und dankt seiner Mama. Aber wer ist Osiriz jetzt eigentlich?

This is Where I’m from…

Ich bin gebürtiger Kölner. Ich lebe seit ich Denken kann in Köln Chorweiler und liebe mein Bezirk!

I know my roots…
Wie so viele aus meiner Gegend kam ich in Berührung mit Rap durch 2Pac (G.O.A.T) und dem ganzen Westcoast, Bayarea und Texas Movement, auch weniger bekannte Künstler mit inbegriffen wie Mc Eight, Spice 1,Mac Dre, Tra Tha Truth, Bun B, Pimp C, Z-Ro und DJ Screw etc.
Mit Deutschrap kam ich erst etwas später in Verbindung, weil ich, seit ich fünf Jahre alt, war primär amerikanischen Hip Hop gehört habe. Durch meine Brüder und deren Umfeld bedingt. Die ersten Schritte im Deutschrap waren dann nachdem ich in Berührung mit Azad und Bushido kam. Ich nahm mit 13 meine ersten Songs auf im Jugendzentrum, gefolgt von meinem ersten Mixtape „Der Anfang.“

You know my steez…
Ohhh… Das habe ich ja schon fast alles in der vorigen Frage beantwortet aber ich muss sagen in Verschiedenen abschnitten meines Lebens, waren er verschiedene Leute die mich inspiriert haben Rapmusik zu machen. Der Anfang wie gesagt Durch 2Pac (R.I.P) und den anderen oben genannten Künstlern. Dann mit 17 nach einer etwas längeren Pause eher Nas und Kool Keith..There is a Horse in the Hospital 🙂 Jetzt Momentan Lil Uzi und Drake.

That’s my motherf****** name…
Mein Name ist OSIRIZ. Ich habe mich eine Zeit lang sehr viel mit Ägyptologie beschäftigt, als ich dann den Namen Osiris gelesen hatte, bekam ich eine Gänsehaut. Im Nachhinein gefiel mir auch der Mythos um Osiris also nahm ich den Namen an, nur mit einem Z am Schluss statt S.
Turn my music on… 
Ich würde meine Musik einfach als Frei bezeichnen. Frei von jeder Erwartung und Norm. Kunst ist für mich, wenn man einfach genau das macht was man fühlt und was man machen würde, wenn man die Sachen am Ende niemanden präsentieren müsste. Mir waren Lyrik und Message früher sehr wichtig, grade da ich auch aus einer Familie komme in der die politische Haltung und Humanismus eine große Rolle spielt. Ich fing aber irgendwann an für mich zu begreifen, dass ich Musik mache, weil ich sie liebe und nicht weil ich jedem beweisen muss wie hart meine Skills sind oder wie intelligent ich bin. Meine Mucke bin einfach ich, deswegen kann ich nicht objektiv beurteilen wie sie ist. Die Zuhörerschaft kann sie dann gerne für sich selbst bewerten.


Yo see the difference… 
Nichts! Ich sehe mich weder als besonders noch einzigartiger als der Rest.
My brand new album/mixtape…
Mein nächstes Projekt heißt „33 GHOUL“ der Titel wurde inspiriert von dem Anime „Tokyo Ghoul.“ Ich fand, der Hauptcharakter in der Serie lebt im selben Zwiespalt wie ich. Er ist der erste halb Ghoul, halb Mensch. Auf der einen Seite ist er Ghoul, also Menschenfresser und auf der anderen Seite herkömmlicher Mensch. Es gibt Ghouls die Total friedlich mit Menschen zusammenleben und sich weitestgehend in die Gesellschaft integrieren und es gibt welche, die Menschen verachten und sie aus Spaß töten. Auf der anderen Seite gibt es Menschen die Opfer von bösen Ghouls werden aber es gibt auch Menschen die unschuldige Ghouls Jagen und sie umbringen. So fühlt es sich an wenn man aus Köln Chorweiler kommt, die eine Seite in mir ist ein gut integrierter Bürger die andere ein verdrängter und von der Gesellschaft verachteter „Jugendlicher mit Migrationshintergrund“ ohne einen Vater. Same shit different toilet.
I know what I want…
Hätte meine Mutter mich gerne mal sagen gehört! Ich habe keine Pläne für die Zukunft, außer machen worauf ich Lust habe. Ob ich Geld machen kann mit der Musik? Das entscheiden letztlich die Leute.
Look into the future…
Mehr Licht!

 

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Schon vor seiner Zeit bei BACKSPIN hat er immer von Hip-Hop geträumt . Jetzt darf er sich auch endlich tagsüber damit beschäftigen.

Erzähl Digger, erzähl

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