MadWlad: „Zwei 16er und ’ne Hook kann ja jeder.“

MadWlad

Wlad

Manche finden seinen Rap zu asi. Das ist MadWlad aber egal. Der gebürtige Kasache, aufgewachsen in Osnabrück und wohnhaft im Eimsbush, Hamburg macht sein Ding. Mit seiner Crew BeatCepsConnection noch dem Boom-Bap verschrieben, experementiert er mittlerweile mit Gesang und Autotune. Er produziert seine Musik selbst und lässt sich in seinem Youtube-Format „Hot Universe“ auch mal über Equipment-Nazis und Studio-Gangsta aus. Weil er selbst aber ein sympathischer Dude ist, stellen wir ihn euch vor. 

HI MY NAME IS MADWLAD

THIS IS WHERE I’M FROM:
Geboren bin ich in Kasachstan, lebe allerdings in Deutschland seit 1992. Aufgewachsen in Osnabrück, Lebe derzeit seit einigen Jahren in Hamburg

I KNOW MY ROOTS:
Ich hatte damals mit – ich glaube- 15 Jahren gleichzeitig mit Rap und Beats basteln angefangen. Ich habe da bei nem Praktikum in einem Garten- und Landschaftsbauunternehmen einen Stoner kennengelernt, der da wohl Sozialstunden abgearbeitet hatte, wegen … kein Plan – Weed oder so. Der hatte mir eine CD mit übel viel Musik aus der Zeit zusammengebrannt. Nach Dilated People – „Worst comes to worst“ und massig Pac Songs,  war ich so geflasht, dass ich nur noch dachte „das kann ich auch!“

YOU KNOW MY STEEZ:
Mein Stil hat sich krass verändert über die Jahre. Damals waren es noch hauptsächlich die Jungs vom Westcoast, sprich Snoop, Warren, Dr. Dre, Cube, Battlecat, Pac, WC, Xzibit, etc. Aber vor allem Big Nate Dog (R.I.P.). Er war der Grund warum ich irgendwann anfing immer mehr und mehr Gesang in meine Songs zu packen und damit zu experimentieren. Viel New Yorker Musik lief auch sehr oft bei mir zu Hause. Nas, Gangstarr, Cella Dwellas, LOTUG, Das EFX und natürlich Wu Tang! Derzeit fahre ich eher ne Cloud-Rap / Trap / R’n’B Schiene. Spiele sehr gern mit meinen Möglichkeiten. Zwei 16er und ne Hook kann ja jeder.

THAT’S MY MOTHEF***ING NAME:
MadWlad
aka M.A.D. aka Mr. Smooth.

TURN MY MUSIC ON:
Auf Soundcloud und Youtube.

YOU SEE THE DIFFERENCE:

Ich will mich grad ein wenig vom Hardcore Rap distanzieren, was nicht heißen soll, dass ich es nicht feier! Ganz im Gegenteil. Hier und da kommt da auch immer mal was zu Stande. Der eingefleischte Oldschool-Hip-Hop-Opa würde mit meiner aktuellen Musik nicht viel anfangen können, glaub ich. Ist wesentlich „poppiger“ geworden, was OK ist. Ich möchte nicht mehr zu den Kellerrappern gehören.

MY BRAND NEW ALBUM / MIXTAPE:
Mein letztes Album ist „Haters Of The Universe“.

Allerdings ist das genau der Sound von dem ich mich derzeit eher distanziere. Soundtechnisch bewege ich mich hier:

Ist noch alles in der Mache.

I KNOW WHAT I WANT:
Erwarten tu ich gar nichts. Alles kommt wie es kommen soll.

LOOK INTO THE FUTURE:
Was ist schon Zukunft? Für die einen 50 Jahre. Für andere 50 Sekunden.

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Seitdem er für BACKSPIN schreibt, träumt er von Torch, Morlockk Dilemma und anderen Hip-Hop Dingen. Bei der Recherche ist er aber hellwach - Kaffee sei Dank! - und gräbt eifrig nach Schätzen, die sonst unter'm Radar bleiben. Bei all dem bleibt er auch noch funky.

Erzähl Digger, erzähl

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