Happy Releaseday! Diese Alben sind heute erschienen:

Es ist Freitag und Freitag ist Releasetag. Nach dem sehr Release-reichen Monat April verläuft der Start in den Mai etwas ruhiger. Nur drei neue Platten bekommen wir heute von deutschen Sprechgesangsartisten serviert. Zum einen meldet sich eine von Berlins Untergrundlegenden zurück, nach stolzen acht Jahren darf man sich heute über das erste Solo-Album von Frauenarzt freuen, eigentlich auch Berliner Mosh36 zieht als „Rapbeduine“ durchs Land und zu Guter letzt liefert das Karlsruher Newcomer-Talent Haze sein Debütalbum.

Frauenarzt – „Mutterficker“

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Ein Albumtitel vor dem der ein oder andere wohl zurückschrecken wird: Sein Solo-Comeback gibt Frauenarzt mit „Mutterficker“. Nach diversen Gold- und Platinauszeichnungen zusammen mit Manny Marc kehrt der Ur-Berliner nach stolzen acht Jahren ohne Soloalbum zum harten Rap zurück. Der Albumtitel ist Programm, die 14 Tracks bestimmt ein Feeling: „In die Fresse“. Neben seinem Singning MC Bomber hat er sich auch Unterstützung von Westberlin Maskulin Legende Taktlo$$ geholt. Zum Release lässt das Bassboxxx-Oberhaupt noch einmal die alten Zeiten aufleben und zieht mit seiner „Ab 18 Tour“ durchs Land, um auch seine alten, größten Teils dem Index zum Opfer gefallenen Songs performen zu dürfen. Alle Infos, Singles und unsere Interviews mit Frauenarzt gibt’s hier.

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Mosh 36 – „Rapbeduine“

mosh36 Rapbeduine Cover

 

Sein erstes Street-Album veröffentlichte Mosh36 in Form von „Moshroom“ vor rund vier Jahren als Member der 187 Strassenbande. Jetzt, einige Mixapes, Eps und ein experimentelles Album  später will er auf „Rapbeduine“ dahin zurückkheren. Dabei fiel auch die Promophase einem Street-Album gebührend aus, kaum Zusatzinfos, You Tube Vlogs oder Unboxing Videos. Nach der Ankündigung folgten lediglich Tracklist und Singles. Mit von der Partie auf „Rapbeduine“ sind Fard, Milonair,Kalazh44, Nazar, Moe Mitchell, Kay Mayson, BTNG und Laas Unltd.
Alle Infos und Singles zum Album gibt es hier.

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Haze – „Guten Abend, Hip-Hop…“

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Mit seiner Free-EP „Wie der Hase läuft“ konnte der Karlsruher Newcomer bereits im letzten Jahr eine beachtliche Fanbase um sich scharen, nun den steht das erste Album an. Unter den Fittichen von Hadi El-Dor entstand ein kompromissloses Straßenrap-Album, das sich besonders bei der älteren Schule bedient. Bereits auf dem Debüt zeigt der Newcomer, das ihn auch die ganz großen feiern, mit im Gepäck hat er RAF Camora, mit dem er erst kürzlich eine Tour spielte, Bonez MC, und MoTrip, außerdem stammen Features von Eazy Ono und Svaba Ortuk. Die Marschrichtung ist auf den insgesamt 17 Tracks von „Guten Abend, Hip-Hop…“ zumindest klar vorgegeben, jetzt bleibt abzuwarten, was man in den nächsten Jahren von dem vielversprechenden Newcomer hört. Alle Infos zum Debütalbum und den Singles bekommt ihr hier.

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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