Happy Releaseday! Diese Alben sind heute erschienen

Es ist Freitag und Freitag ist Releasetag. Heute starten wir mit vier neuen Alben in den Juni, damit ist die erste Jahreshälfte schon beinahe geschafft. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Freuen darf man sich heute über Platten von PA Sports, der mit seinem insgesamt sechsten Album an sein Debüt anknüpft, und Seyed, der als neuer Schützling vom Boss der Bosse seine erste Platte vorlegt. Außerdem neu in die Regale kommt mit “Rumble in the Jungle” das zweite Album vom ersguterjunge-Rappers Ali Bumaye, der seinem Künstlernamen schon im Titel auf den Grund geht. Das vierte Album am heutigen Freitag trudelt mit ein wenig Verspätung ein, eigentlich sollten wir Moe Mitchells zweites Soloalbum schon vor einigen Wochen zu hören bekommen.  

PA Sports Zurück zum GlückPA Sports – “Zurück zum Glück”

 

Auf seinem Solo-Debütalbum im Jahr 2011 hieß es für PA Sports “Das Streben nach Glück”. Lange währte der Zustand allerdings nicht, nur ein Jahr später ging es auf der zweiten Platte “Vom Glück zurück”. Danach änderte der Essener seinen Stil ,weniger melancholisch, sondern etwas battlelastiger ging es auf den drei folgenden Platten zu. Jetzt will er, auf dem dritten Album einer Reihe wieder zurück zum Anfang, “Zurück zum Glück”. Dementsprechend kann man auf “Zurück zum Glück” wieder deutlich nachdenklichere Texte und ernstere Themen erwarten. Ebenfalls für einiges Aufsehen konnte PA im Vorhinein durch ein Interview sorgen, in dem er eine flammende Rede gegen Rassismus und religiösen Extremismus hielt. Alles Infos, die Singles und unser ausführliches BACKSPIN HOODS bei dem wir PA Sports in Oberhausen und Essen besucht haben, könnt ihr hier ansehen.

PA Sports – “Zurück zum Glück” kaufen

 

Ali-Bumaye-Rumble-In-The-Jungle-CoverAli Bumaye – “Rumble in the Jungle”

 

 

Ali Bumaye spaltet in Deutschland die Hörerschaft. Schon zum Release seines Debütalbum bekam der Berliner viele Gegenstimmen zu hören, davon aber unbeirrt gibt es jetzt den Nachfolger zu hören, denn am Ende soll seine Musik vor allem eins: unterhalten. Dementsprechend geht es auch ziemlich selbstironisch auf der zweiten Platte von Bushidos Labelpartner zu, schon das an Big Pun angelehnte Cover lässt erahnen, dass die Texte dort weitermachen, wo auf “Fette Unterhaltung” aufgehört wurde. Mit an Bord sind die beiden Freunde Shindy und Bushido, beide Kollabosongs gab es bereits im Vorhinein zu hören. Außerdem wird Ali von Kurdo unterstützt. Benannt ist das Album übrigens nach dem Box-Kampf, an den sich auch sein Künstlername anlehnt. Beim “Rumble in the Jungle” zwischen George Foreman und Muhammad Ali riefen die Zuschauer “Ali, töte ihn”, oder wie es im Kongo heißt “Ali, boma ye!”. Unser Interview mit dem ersguterjunge-Rapper, die Vorabveröffentlichungen und weitere Infos zur Platte gibt’s hier.

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Seyed Engel mit der AK CoverSeyed – “Engel mit der AK”

 

Noch ein Künstler, bei dem sich die Geister scheiden, ist Seyed. Der neue Schützling von Kollegah und erstes Signing bei dessen Label Alpha Music Empire zeigte sich im Vorhinein sehr spendabel, was Einblicke in seine erste Platte angeht. Neben über einem Dutzend Handyvideo Freestyles auf der “Redlight Tour” vom Labelboss gab es auch auf sage und schreibe acht Videos zu sehen. Auf stolzen fünf davon wurde der Newcomer von Kollegah unterstützt. Neben den Kollaborationen auf dem Album dürfen sich die Käufer der Box sogar auf ein komplettes “Tagteam Mixtape” der beiden Alpha Music Empire Rapper freuen. Damit umfasst das Debüt amtliche 31 Anspielstationen, auf denen außerdem Farid Bang und Kurdo mitmischen. Alle Singles und weiteren Infos zum Album gibt’s hier.

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Moe-Mitchell-M.O.E.-Album-Cover-Moe Mitchell – “M.O.E.”

 

Schon seit über zehn Jahren mischt Moe Mitchell in der Deutschrapszene mit. Und das, ohne überhaupt selbst wirklich zu rappen. Entdeckt von Kool Savas himself stand der Sänger längere Zeit bei dessen Label Optik Records unter Vertrag und war unter anderem auf den “John Bello Story” Mixtapes mit zahlreichen Features vertreten. Der wohl bis heute bekannteste Beitrag des gebürtigen Bremerhaveners stellt die Hook des Titelsongs vom Labelsampler, “Das ist O.R.”, dar. Jetzt steht nach dem Solodebüt “MMS” die zweite Platte an. Mit “M.O.E.”, kurz für “Music over Everything” erscheint zum ersten Mal ein Release ohne Savas um Rücken, die neue Labelheimat von Moe Mitchell stellt das Independent-Label Etwas Echtes dar. Tatsächlich darf man sich, wie die Vorabveröffentlichungen schon verrieten sogar über den ein oder anderen Rap-Part des Soul-Sänger freuen. Singles und Infos zur Platte gibt’s hier.

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