Halbjahrescharts 2017: Peter

Halbzeit. Gerade eben war noch Winter und auch, wenn der Sommer noch immer nicht richtig in Deutschland angekommen ist, steht mit dem splash! nun schon der Jahres-Dreh- und Angelpunkt für deutschen Hip-Hop an. Und da jedes Mitglied der BACKSPIN-Gang das bisherige Jahr für sich selbst erlebt hat, gibt es auch von jedem von uns einen kleinen Beitrag rund um Highlights der ersten sechs Monate in 2017. Grenzen bei der Auswahl gab es keine, sowohl Songs, Videos und Alben, als auch Konzerte, Events, Interviews und andere Hip-Hop-Momente konnten ausgewählt werden. Viel Spaß.

 

Eben noch auf dem Splash! zwischen den Bühnen hin und her gesprungen, jetzt schon wieder die ersten sechs Monate des aktuellen Kalenderjahres am resümieren. Was ein Stress.
Bestanden meine letzten Jahrescharts auch aus vielen Events und Konzerten, beschränkt sich diese Aufzählung „lediglich“ auf Musik. Am Ende des Jahres, nach vielen Festivalabenden und Konzerten, erinnere ich mich gerne zurück an solche Abende zurück. Aktuell noch nicht.

 

10.
Rick Ross – „Rather You Than Me“
(Album)

Den Anfang macht Ricky Rozay. Sein jüngstes Release „Rather You Than Me“ wird wohl nicht zu den stärksten Veröffentlichungen seiner langen Karriere gehören, aber überraschte und beeindruckte mich dennoch durch die Atmosphäre, die der Südstaaten-Veteran schaffte zu kreieren. Mein besonderes Highlight des Albums ist dabei der Track „Idols Become Rivals“. Ein langatmiger Storyteller beziehungsweise Brief, den er an Birdman richtet.

 

09.
Major Lazer (feat. Travis Scott, Camila Cabello & Quavo) – „Know No Better“
(Track)


Apropos Pop und „Radiomusik“: Dieser Track steht wohl eher als Platzhalter für all die Rap-Artists, die sich vor allem in den Vereinigten Staaten in den vorderen Plätze der Charts breit machen. Höchstspannend wie dort Künstler wie die Migos, Ty Dolla Sign oder eben auch Travis Scott als Namen und Marken für Hits, die auch die Ohren jenseits der Hip-Hop-Szene erreichen, werden.

 

intro08.
Capo – „Intro“
(Musikvideo)

Lange macht Capo es spannend wie seine neue Musik klingen wird. Bleibt er bei den sommerlichen Melodien für die zuletzt die Bounce Brothas auf seinem Debüt „Hallo Monaco“ verantwortlich waren oder hören wir wieder den Atomflow von Capo Azzlack. Die Antwort klingt nach einem Hybrid: Düstere Geschichten auf moderne Produktion. Dadurch gewinnt seine Musik nicht an Eigenständigkeit, aber reiht sich dafür sicher leichter in die Playlist seiner Hörer ein. Besonders spannend ist der Opener von „Alles Auf Rot“.

07.
Ali As – „Insomnia“ 
(Album)

Der Abschluss von Ali As’ Triologie. Mit „Insomnia“ überzeugt der Münchener mich wieder mehr, als er es mit seinem letzten Release schaffte. Starke Produktion, teilweise reflektierte aber auch prollige Lyrics und eine Stimme, die meiner Meinung nach zu den schönsten des Landes gehört und dabei spitten, singen und erzählen kann.

 

 

 

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Moin! Aachener, der irgendwas mit Medien studiert, ungern über sich in der Dritten Person schreibt und fest zu BACKSPIN gehört. Kopf ist kaputt, aber Beitrag is nice, wa.

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