Graffiti: Ibes (aus BACKSPIN Mag #113)

Ibes Nice Guys – Writer Ohne Allüren

Dass Graffiti kein Ende findet, ist klar. Dass Graffiti auf Zügen lebt wie eh und je, beweist uns Ibes aus Köln. Der kölsche Jung hat es faustdick hinter den Ohren. Er bombt, was das Zeug hält. Kein Yard, welches er nicht schon mittels Farbe und geduldiger Checkvorarbeit geknackt hat. Ständig fahren neue Pieces durch die Stadt am Rhein. Sein jugendlicher Eifer brachte ihn auch schon in die unterschiedlichsten Länder, und er ist mit seiner Reiselust noch lange nicht am Ende. Doch auch wenn Writing einen Großteil seines Lebens ausmacht, lässt er sich nicht dadurch einen- gen, denn nichts ist ihm so wichtig wie seine Freiheit. Im folgenden Interview lernt man den Mann aus der Domstadt ein wenig näher kennen.

Stell dich mal kurz vor!

Ich male Ibes, bin von den Nice Guys und male jetzt seit ungefähr sieben Jahren. Im Laufe der Jahre habe ich mich dazu entschieden, nuraufdemrollendenStahlunterwegs zu sein. Das hat sich einfach ergeben.

Mit rollendem Stahl meinst du aber nur Passagierzüge und keine Güterwagons?
Ja.

Würdest du den Schritt irgendwann auch mal wagen, Güterwagons zu machen? Oder ist das für dich tabu?
Tabu ist es nicht, aber bei den Passagierzügen muss man mehr Zeit investieren, wobei man bei den Güterzügen einfach hingehen kann. Bei den richtigen Zügen ist das Erfolgserlebnis größer, wenn man etwas gemacht hat. Man muss da mehr herausfinden, um es überhaupt machen zu können.

 

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1 Comment

  1. Mian

    7. Dezember 2018 at 16:35

    Kurzes Interview für ein schönes Thema. Ich glaube ich klicke etwas weiter um die Photos zu sehen. Ich würde mich freuen wenn ihr auch ein paar Photographen empfehlen würdet.

Erzähl Digger, erzähl

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