Genetikk über die Kooperation mit Snipes: „Kohle verdienen und noch mehr Sachen machen.“

Kritiker

genetikk_snipes_some_post_6Neben ihren musikalischen Werken treten Genetikk auch im Modeuniversum hervor. Teils durch die eigene Marke „Hi Kids 1991“ der Saarbrückener Crew und teils durch Kooperationen mit Marken aus dem Mainstream, wie Snipes. In diesem Herbst haben Genetikk zusammen mit dem Streetwear-Store eine Herbst-/Winter-Kollektion auf den Markt gebracht. Als Antrieb für derartige Partnerschaften benennt die Crew das erwirtschaftete Budget, welches sie für die Umsetzung von größeren Projekten, wie die Bühnengestaltung auf Touren oder ähnliches umsetzen können. Wichtiges Detail dabei: Auf derartige Kooperationen lassen sie sich nur ein, wenn sie sich nicht verkaufen, so Karuzo im großen Interview mit Niko BACKSPIN.

„Wir haben diesen Film dafür gedreht, wo wir komplett unsere Genetikk-Welt aufmachen konnten. Wir haben Budget gekriegt und konnte das drehen, wie wir wollten. Das ist unser Ding. Das ist Genetikk – das sind immer noch wir.“

Mit Rückhalt auf die moralischen Grenzen, sich nicht zu verkaufen, hält Karuzo trotzdem die Business-Seite von Rap fest, die auch bei der Formation selbst vertreten ist.

„Natürlich gibt es eine Business-Seite, aber es geht darum, wie es gewichtet wird. Wir machen einfach das, worauf wir Bock haben und wenn wir damit Kohle verdienen und noch mehr Sachen machen könne, auf die wir Bock haben – Bombe.“

Ab Minute 17:20 reden sie über das Thema.

 Nicht nur die Saarbrückener, sondern viele andere hiesige Artists werden von großen Marken für Kooperationen an Land gezogen.  Im Gespräch mit Patrick Thiede von Auf!Keinen!Fall! wurde die Vermarktung der Szene thematisiert.

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Meine Mehr- oder Wenigkeit heißt Anna. Ich bin hier, um straight aus dem Gangstarap-Richterstuhl mein Urteil fällen zu können.

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