Genetikk sind ihre wichtigsten Kritiker selbst

Kritiker

Morgen feiert mit „Fukk Genetikk“ das fünfte Studioalbum der Saarbrückener Crew sein Release. Meinungen, Lob und Anregungen sind in einer knapp sechs jährigen Karriere, wie sie die Selfmade Records-Artists mittlerweile verzeichnen können, unumgänglichen. Im Interview mit Niko BACKSPIN haben sie ihren Umgang mit Kritik von außerhalb kommentiert. Karuzo, Genetikk-Frontmann, nimmt wie folgt Stellung zu Kritikern, die im Regelfall selbst nicht als Musiker tätig sind und das Geschehen lediglich von außen betrachten und kommentieren:

„Was ist ein Kritiker? Du kannst dich natürlich mit jedem auseinander setzen. Das sind aber auch Leute die wenig zu verlieren haben, die investieren ja nicht viel […]. Aber die Frage ist dann, wie ernst wir das nehmen müssen. Ich nehme die nicht ernster, als jeden Fan.“

Viel wichtiger, als Meinungen von außerhalb, ist die Kritik aus den eigenen Reihen. Das Gespann, das sich nicht nur aus Rapper Karuzo und Produzent Sikk, sondern aus weiteren Mitgliedern, mit Funktionen als unter anderem Manager, DJ und Art Director, zusammensetzt, sind ihre wichtigsten Kritiker selbst.

„Wir sind selber mit uns extrem kritisch. Sikk motzt an mir rum, versucht mich zu pushen, aber dahinter steckt ja immer ein gute Wille ‚Lass‘ weiter machen, mehr machen, besser werden‘.“

Demnach scheint die Selbstreflektion über den eigenen musikalischen Werdegang der zentrale Punkt zu sein, um die eigene Entwicklung weiter voran zu treiben – Ganz im Sinne von „Fukk Genetikk“.

Ab Minute 9:50 sprechen sie über die Thematik.

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Meine Mehr- oder Wenigkeit heißt Anna. Ich bin hier, um straight aus dem Gangstarap-Richterstuhl mein Urteil fällen zu können.

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