Games-Review: NHL 2016

pixfull_1435238936Met2LzffPjWknUJIn einigen Tagen geht es wieder los: Die beste Eishockeyliga der Welt – die NHL – geht in die nächste Runde und läutet die Saison 15/16 ein.  Daher wird es Zeit, sich auch virtuell aufs Eis zu wagen und zu checken, was EA Sports NHL 16 so kann. Auf geht’s!

Nachdem der letzte Ableger der Reihe ganz schön in die Hose ging und Fans auf der ganzen Welt zu wütendem Feedback verleitete, sprach EA Sports dieses Jahr vom „umfassendsten Feedback aller Zeiten“. Im letzten Jahr war, abgesehen von der starken Grafik, nicht viel zu holen – das soll nun anders werden.

Das Grundprinzip ist das Selbe geblieben. Im Zentrum des Spiels stehen die beiden Sticks des Controllers, mit dem das handeln des Athleten gesteuert wird. Besonders der rechte Stick, der sogenannte „Skill Stick“ ist verantwortlich für tödliche Pässe, coole Fakes oder Traumtore.Diese Art der Steuerung ist für die meisten Fans von Sportspielen eher ungewohnt und erfordert daher einiges an Übung. Allerdings erleichtert EA Sports dem Gamer dieses Mal den Einstieg: Mit dem virtuellen Eistrainer kann sowohl ein absoluter Rookie, als auch ein angehender All-Star noch was lernen. Der Eistrainer zeigt einem während des laufenden Spiels mögliche Tastenkombinationen an, die zum Erfolg führen können. Stark dabei ist, dass sich dieser virtuelle Trainer dem Niveau des Spielers anpasst und mit der Zeit anspruchsvollere Moves empfiehlt. Sollte die Anzeige irgendwann stören, kann man diese natürlich problemlos deaktivieren und sich ohne Hilfe auf dem Eis versuchen.

Im vergangenen Jahr wurde in Sachen Spielmodi sehr gespart und gerade Das wurde hart kritisiert. EA Sports hat sich das zu Herzen genommen und bekannte Modi wieder zurückgebracht.
Mit dabei ist natürlich der Manager-Modus, bei dem man ein NHL-Team seiner Wahl führen und im Idealfall den Stanley-Cup in seine Stadt holen kann.
Dazu gibt es auch in diesem Jahr wieder den „Be a Pro“-Modus, in dem man einen einzelnen Athleten durch seine Karriere begleitet und ihn über das Eis hetzen lässt. Die „Hockey League“ feiert Comeback. Der Online-Modus ist so aufgebaut, dass der Gamer die Verantwortung über einen virtuellen Athleten übernimmt und zusammen mit vier anderen Spielern Matches bestreitet. Funfaktor: Hoch!
Außerdem ist auch der „Ultimate Team“-Modus wieder dabei. Wie man diesen Modus in Perfektion aufbaut, hat der Sportspiel-Klassenprimus „FIFA“ in diesem Jahr mal wieder eindrucksvoll bewiesen. Die sehr abgespeckte Version von „NHL“ ist zwar ganz nett, allerdings bei weitem nicht so detailverliebt und durchdacht, wie das „FIFA Ultimate Team“.

Kommen wir zum absoluten Prunkstück von „NHL 16“: Der Atmosphäre. Alles wirkt wahnsinnig echt. Seien es die Gesichter der Spieler, die Einschläge der Athleten an den Banden, ins Tor fliegende Pucks. Alles erscheint sehr realistisch. Jedes NHL-Team hat das offizielle Maskottchen mit an Bord, welches dem Publikum einheizt. Ein besonderer Pluspunkt sind die Kommentatoren – diese machen einen enorm guten Job, besonders wenn man sie mit den Sprechern anderer Video-Sport-Spiele vergleicht. Kein „Da ist der Ausgleich“ beim Stand von 5:1.

 

Abschließend kann man sagen, dass die Jungs von EA Sports bei „NHL 16“ definitiv die Kurve gekratzt haben und ein grundsolides Eishockey-Spiel gezaubert haben. Alte Spielmodi sind zurückgekehrt und bieten mehr Abwechslung.

Eishockey-Fans werden ihre Freude daran haben und besonders die Authentizität dieses Ablegers ist einsame Spitze.

 

„NHL 16“ ist seit dem  17. September für PC, PS4/3 und Xbox One/360 erhältlich.
Preis ab 60 Euro.

 

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Calvin ist seit 2015 teil des Teams, schafft mehr als 20 Klimmzüge am Stück und verzweifelt jedes Wochenende aufs Neue an seinen Handball-Teamkollegen. Wenn er nicht im Dauerlauf das Treppenviertel auf und ab rattert, schreibt er leidenschaftlich gerne Reviews.

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