Frauenarzt über den damaligen Berlin-Hamburg-Konflikt

Der Berlin-Hamburg-Zwist hat sich mittlerweile gelegt. Zu den Anfangszeiten von Frauenarzt sah das noch etwas anders aus. Auch die Wahrnehmung von allem was nicht aus Berlin kam, war nicht umbedingt positiv. In unserem BACKSPIN Hoods äußert sich die Berliner Atze zu seiner früheren Sicht der Dinge. Alles was nicht aus Berlin kam, war klar der soften Kuschelrap-Szene zuzuordnen.

Alles was so von außerhalb kam, hatte ich das Gefühl, war so Soft-Rap. Das war so: “Hey wir tragen Kapuzenpullover. Wir sprühen Graffitti. Hey Hip-Hop.” Hier waren wir immer so: Fick auf alles.

Später spricht Arzt noch über den damaligen Zwist zwischen Berlin und Hamburg. Berlin habe in Hamburg einfach ein perfektes Feindbild gesehen. Hamburg (und auch Stuttgart) hätten zu der damaligen Zeit einen großen Einfluss. Als Berliner hätte man sich dazu verpflichtet gefühlt etwas darüber zu sagen und sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Niko ergänzt diese Theorie um den Fakt, dass wenn zwei Alphatiere aufeinander treffen, dass es dann zum automatischen Streit kommt. Frauenarzt findet mit direktem Bezug auf die Rapszene einen treffenden Vergleich.

Das ist wie im Hip-Hop. Gangsterrapper die gut miteinander harmonieren würden, sind sich dauernd am dissen.

Wie es derzeit mit dem Lokalpatriotismus des BC-Urgesteins aussieht und was er von den vielen Zugezogenen hält, könnt ihr ab Minute 19:00 hören.

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Hallo Deutschrap, ich bin ab jetzt fest bei BACKSPIN. Gewöhn dich an mein Gesicht - ich bin gekommen um zu bleiben.
Hanfosan

Erzähl Digger, erzähl

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