Frank Oceans Vater verklagt ihn auf 14,5 Millionen US-Dollar

Frank Ocean

Man kann nicht gerade behaupten, dass man viel von Frank Ocean mitbekommt. Auch sein musikalischer Output weist große Lücken auf. Zwischen seinem ersten Album „Channel Orange“ und seinem zweiten und letzten Album „Blonde“ liegen vier Jahre. In der Zwischenzeit hat man wenig bis gar nichts mehr von dem Sänger gehört. Auch in Sachen Privatleben schweigt er so weit es geht. Das, was man über ihn weiß, ist, dass er homosexuell ist. Frank Ocean widmete letzten Sommer den Opfern der Schießerei in einem Gay-Club in Orlando einen Tumblr-Post. In diesem Post erwähnt er unter anderem ein Kindheitserlebnis, mit dem er seinen Vater negativ assoziiert.

„I was six years old when I heard my dad call our transgender waitress a faggot as he dragged me out a neighborhood diner saying we wouldn’t be served because she was dirty.“

„Ich war sechs Jahre alt, als ich meinen Vater hörte, wie er eine transgender Kellnerin als Schwuchtel beschimpfte während er mich aus dem Diner unserer Nachbarschaft zog und sagte wir würden hier nicht bedient werden, weil sie dreckig sei“.

Frank Oceans Vater Calvin Cooksey streitet ab diese Äußerungen je gemacht zu haben und behauptet, ihm sollen wegen diesen Aussagen mehrere finanzielle Gelegenheiten in der Film- und Musikindustrie entgangen sein. Nun verklagt er seinen eigenen Sohn auf $14,5 Millionen wegen übler Nachrede und Verleumdung. Das Verhältnis der beiden ist zerrüttet, sein Vater und er haben seit seiner Kindheit keinen richtigen Kontakt mehr. Wir sind jedenfalls gespannt, wie die Sache weiter verlaufen wird.

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Wenn ich meine Kopfhörer aufhabe und Hip-Hop höre, stör mich lieber nicht. Ansonsten bin ich ganz nett.

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