Forex – Ein Leitfaden für Anfänger

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Forex bedeutet Foreign Exchange, da es sich dabei um den Umtausch von Währungen handelt. Das Handelsvolumen beträgt zwischen drei und vier Billionen US-Dollar pro Tag, weshalb Trader mit keinen anderen Finanzinstrumenten so hohe Summen umsetzen können. Die wichtigsten Trader im Forex sind große internationale Banken und Finanzinstitute, aber mittlerweile sind auch immer mehr private Anleger beteiligt. Der Devisenhandel findet auf den Online-Plattformen der Broker statt, wo die Forex Trader bei bestimmten Währungspaaren auf steigende oder fallende Kurse spekulieren. Am häufigsten werden die Hauptpaare gehandelt, bei denen immer der USD beinhaltet ist, also z.B. EUR/USD oder das Währungspaar CHF/USD. Die gängigsten Online-Plattformen für Forex sind MetaTrader 4 und der MetaTrader 5.
Anfänger sollten sich nach einem kostenlosen Demokonto umsehen, damit sie Forex Trading von Grund auf lernen und danach auch eine erfolgreiche Strategie ausarbeiten können. Es ist wichtig, die umfangreiche Funktionsweise der ausgesuchten Handelsplattform richtig gut zu kennen, damit das volle Potenzial ausgeschöpft werden kann. Die beste Online-Plattform wird beispielsweise nicht viel nützen, wenn die zahlreichen Indikatoren und Trading Tools nicht richtig ausgenützt werden.

Was sind Indikatoren?

Indikatoren sind wichtige Trading Tools, um Trends zu identifizieren und strategische Ansätze unterschiedlich zu verfolgen. Beliebte Forex Indikatoren sind beispielsweise MACD, RSI oder Stochastic. Letztere gibt an, ob der Preis überkauft oder überverkauft ist, sie eignen sich sehr gut als Trendbestätigung. Allerdings gibt es auch Indikatoren, die nicht nur Trends signalisieren, sondern auch noch die zukünftige Richtung angeben können. Das ist z.B. bei dem Alligator Indikator der Fall, der nicht nur die Trendbildung zeigt, sondern auch auf die Abwesenheit eines Trends eingeht, sowie auf die Richtung. Eine genaue Alligator Indikator Erklärung ist übrigens auf der Webseite von Admiral Markets zu sehen, wo detailliert auf dieses Thema eingegangen wird.

Bei der Forex Trading Strategie sollte man sich allerdings nicht auf einen einzigen Indikator verlassen, da im Prinzip alle Stärken und Schwächen haben. Es ist empfehlenswert, auch andere Trend-Indikatoren zu verwenden, die andere Berechnungsmethoden verwenden. Dadurch lassen sich Trends leichter bestätigen und Fehlsignale ausschließen. Wichtig ist, dass man nicht zu viele Indikatoren zur gleichen Zeit verwendet, da man dadurch schnell den Überblick verliert und auch die Trades darunter leiden können.

Gibt es eine erfolgreiche Forex Strategie für Anfänger?

Die technische Analyse ist die Basis für die Indikatorstrategie. Die Trendfolgestrategie orientiert sich am aktuellen Währungstrend, der ebenfalls durch Indikatoren und Trendkanäle oder Trendlinien leicht erkannt werden kann. Bei der Trendumkehrstrategie muss bei einem bestehenden Trend die Umkehr rechtzeitig erkannt werden, was mit Widerstandslinien möglich ist. Forex Strategien müssen allerdings erst einmal gelernt und praxisbezogen getestet werden, was mit einem kostenlosen Demokonto möglich ist. Ob eine Strategie erfolgreich ist oder nicht, hängt allerdings nicht nur vom technischen Wissen ab, es ist deshalb sehr wichtig,

dass man als Trader konstant an seinen eigenen Fähigkeiten arbeitet und auch die notwendige Geduld mitbringt. Gegebenenfalls kann es auch nützlich sein, wenn man sich an anderen erfolgreichen Tradern orientiert. Viele fortgeschrittene Trader testen übrigens ihre neu entwickelten Handelsstrategien ebenfalls auf einem Demokonto, damit vorhandene Fehler ohne finanzielles Risiko aufgedeckt werden können. Sie kommen dann erst im Live Konto zum Einsatz, wenn die Strategien auch wirklich erfolgversprechend aussehen.

Das Risikomanagement im Forex-Handel

Auch das Risikomanagement zählt zu einer erfolgreichen Trading Strategie, wobei sich Anfänger nicht auf große Gewinne konzentrieren, sondern sich als Ziel setzen sollten, ihr Kapital nicht zu verlieren. Jede Gewinnchance ist im Prinzip mit vergleichbaren Risiken verknüpft. Beim Risikomanagement im Forex Handel muss man die Gefahren aber erst einmal deutlich erkennen können, sie analysieren und eine passende Lösung finden, damit das Risiko verringert werden kann. Es ist übrigens auch für erfahrene Trader oft sehr schwer, den Markt richtig einzuschätzen. Instrumente, die das Risiko eingrenzen können sind z.B. die Stopp Loss und vor allem auch eine sinnvolle Ordergröße. Aber auch der sogenannte Margin Call, bekannt auch als Stop Out Level kann vor großen Verlusten schützen, da es sich dabei um ein automatisches System handelt, das in Realtime das Margin Level überwacht. Offene Positionen können mit dieser Option dann automatisch geschlossen werden.

Das Risikomanagement lässt sich ebenfalls mit einem Demokonto üben, indem gezielt das Stop Loss Trading getestet wird und man die beste Quote für die persönliche Ordergröße herausfindet. Da es für das Stop Limit keine klaren Regeln  gibt, kann man mit Beispieltrades die Reaktion auf unterschiedliche Limits herausfinden. Einige bekannte Trader wie Admiral Markets beispielsweise bieten spezielle Trade Terminal Erweiterungen an, bei denen die Stop Loss Kennzahlen nicht in Pip angegeben werden, sondern in Geldbeträgen.

Fazit

Der beste Leitfaden für Anfänger im Forex Trading ist einwandfrei ein Demokonto, da man damit alle Erklärungen, Strategien und Indikatoren wie z.B. den Alligator Indikator oder andere Trading Tools nach Herzenslust ausprobieren kann. Nur durch die tägliche Anwendung lässt sich Trading auch wirklich lernen, was allerdings ohne Demokonto mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden ist. Demokonten werden von bekannten Brokern zur Verfügung gestellt. In den meisten Fällen ist es sogar kostenlos, weshalb man gerade als Einsteiger im Forex sein Startkapital zum Traden noch etwas schonen kann.

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