Review: Fe (Nintendo Switch)

Was für eine Art Spiel ist „Fe“? Eine gute Frage, denn so einfach zu beantworten finde ich die Frage nicht. Klar könnte man sagen ein Adventure mit Jump´n´Run- und Stealth-Elementen und würde damit nicht lügen, aber dabei würde man halt nur die Spielmechaniken beschreiben. Doch was „Fe“ aus- und zu einem tollen Spiel macht ist die Atmosphäre und das Design. Als Vergleich könnte man Titel wie „Journey“, „Flower“ oder „Flow“ heranziehen, was die Stimmung und die Außergewöhnlichkeit des ganzen Spiels angehen. Aber genau wie die genannten Titel ist „Fe“ etwas einzigartiges in diesem Spielekosmos.

Worum geht es?

Auch eine Frage deren Antwort ihr Euch im Laufe des Spiels erarbeiten müsst, denn zu Anfang wisst ihr eigentlich gar nichts. Ihr landet als kleiner Fuchs Fe in einem mystischen Wald und die Reise beginnt, doch wohin und warum ist noch offen. Ihr könnt laufen, springen, gleiten und eine Art Gesang von euch geben, der zur Kommunikation mit anderen Tieren dient. Allerdings könnt ihr euch am Anfang nur mit anderen Tierkindern austauschen, denn die Sprache der erwachsenen Tiere müsst ihr erlernen indem ihr Aufgaben für sie erledigt. Diese bestehen meistens darin ihnen ihre verlorenen Tierbabys, Eier etc. wieder zurück zu bringen. Es gibt pro Level sozusagen ein Haupttier und wenn ihr dem geholfen habt, dann könnt ihr das nächste Level betreten und neue Fähigkeiten erlernen. Eure Tierkinderfreunde helfen Euch beim suchen, entdecken und finden. Eure Feinde nennen sich die Geräuschlosen und die bringen den oben genannten Stealthaspekt ins Spiel, da man sie weder besiegen noch vor ihnen weglaufen kann. Man kann sich nur verstecken und an ihnen vorbeischleichen.

Fazit

Großartig! Schon als ich den ersten Trailer von „Fe“ gesehen habe war ich sofort neugierig und hatte große Lust in die wunderbar märchenhaft wirkende Spielewelt einzutauchen und ich bin auch nicht enttäuscht worden. Ich kann mir gut vorstellen das sich daran die Geister scheiden und man es entweder liebt oder hasst, aber das ist ja häufig so wenn Dinge sehr speziell sind. Mir macht „Fe“ unheimlich viel Spaß und die Stimmung ist großartig. Es ist durchaus herausfordernd, hält dabei aber die Balance zwischen gut machbar und nervigem learning by dying. Es gibt zwar permanent Tipps beim Ladebildschirm und auch innerhalb des Spiels, aber manchmal kommen die etwas zu spät. Man erfährt zum Beispiel erst etwas nachdem man dem ersten erwachsenen Tier begegnet ist das man mit denen noch nicht reden kann und so probiert man manchmal an Dingen herum die einfach noch nicht klappen können, was man aber zu dem Zeitpunkt aber noch nicht weiß. Aber das ist eigentlich der einzige Kritikpunkt den ich anführen kann, außer vielleicht das nicht ein einziges Mal Eisen in diesem Spiel vorkommt…(Mitleidslacher überweisen sie bitte an Schlechte Wortwitze e.V.) Also wenn ihr zum Beispiel „Journey“ mochtet oder einfach Mal Lust auf ein ganz eigenes stimmungsvolles, märchenhaftes Spiel habt dann solltet ihr Euch „Fe“ unbedingt zulegen.

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Ich hatte irre Visionen, während ich schlief: »Als wären nur noch Dope MCs im Radio aktiv!«. Hip-Hop ist wie Pizza, auch schlecht noch recht beliebt. Aber was auch immer ich anpranger' Ich bleib' doch nur Dein Handlanger, weil, ich lebe diesen Blödsinn und geh' darin auf wie Lötzinn! Du musst Hip-Hop lieben als wärst du immer nur Fan geblieben.

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