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Errdeka präsentiert: „Moods 861“ (Playlist)

Foto von Ewelina Bialoszewska

Der Augsburger Errdeka hat mit „Liebe“ am 5.Oktober gleich sein zweites Album in diesem Jahr veröffentlicht. Welche Musik er hört, die unterbewusst auch eine Inspiration darstellt, erzählt er uns mithilfe seiner Playlist „Mood861“, die besonders mit atmosphärischen Tracks durchzogen ist. Wieso er welchen Song feiert und was die Playlist so besonders macht, erklärt er hier. Viel Spaß beim Durchhören!

Death in June – „Fall Apart“

Ein Song den ich mir sehr häufig anhöre und der mich in eine ganz bestimmte Mood bringt. Die Stimme in Kombination mit der Gitarre ist zwar total simpel gehalten, aber trifft mich jedes mal aufs Neue wieder. Ist für mich ein Paradebeispiel dafür, wie man mit sehr wenigen Elementen eine Stimmung erzeugen kann, die dem Zuhörer in’s Fleisch geht. Natürlich alles Geschmackssache.

Bored Lord – „Empty Room“

Ähnlich wie bei „Death in June“ ist dieser Song sehr charakteristisch dafür, wie ich mich oftmals fühle. Klar, höre ich mir diesen Song nicht unbedingt an, wenn ich gerade auf dem Weg zum Badesee bin – wenn ich aber gerade in dieser bestimmten Mood bin, könnte ich mich in diesem Song welzen. Sätze wie „… all the cheesy shit i said when i was in love“ fühle ich zu 100% und kann mich in diesem Vibe zu 100% wiederfinden.

John Maus – „Bennigton“

Ich bin ein krasser 80’s Fan. Alles was in dieser Epoche an Musik, Styles und Fashion rauskam, finde ich mega. Vorallem den Wave und die Dancemusik sowie Italo Disco. In diesen Songs geht es auch oftmals um Liebe und Begierde. Sehr oft geht es auch darum, dass der Protagonist in der Nacht unterwegs ist um seine Geliebte abzuholen, doch die will nichts von ihm wissen. Findet man ja heutzutage im Deutschrap auch wieder. Ich stehe auf diesen Kitsch und auf den Sound. Ich habe unter dem Pseudonym „Lamborginy Disco“ zusammen mit zwei Kumpels auch solche Songs produziert. Wer sich das mal geben möchte.

Beach House – „Space Song“

Ein Song, den ich mir sehr oft bei der Solo-Tour reingezogen habe. Mag diese melancholische, cloudige Surfermusik mit Leierkasten- und Elektroelementen. So eine Art von Musik höre ich sehr oft wenn ich arbeite oder einfach nur entspannen will. Da quatscht mir keiner große Worte ins Ohr oder belästigt mich mit nervigen EDM Geballer. Einfach smooth. Würde auch gerne so eine Art von Musik machen, aber ich kann erstens nicht singen und zweitens würden meine Fans denken ich drehe jetzt komplett am Rad. Vielleicht später mal.

M83 – „Wait“

Absoluter Favorit in Sachen groß, episch und melancholisch. Auch das Video finde ich genial. Diesen Song höre ich auf Repeat, vergesse ihn wieder ein-zwei Jahre und finde ihn wieder. Dann geht das ganze Spiel nochmal von vorne los. Versetzt mich auch in eine extrem nachdenkliche Stimmung. Ich mag das ganze Konzept von diesem Song, wie er am Ende aufgeht und nur noch epischer wird. Klassiker für mich. Würde ich auf jeden Fall zu meinen TopTen Songs aller Zeiten zählen.

Earth & Fire – „Weekend“

Hat mir vor kurzem eine Freundin gezeigt. Fühle ich auch zu 100%. Für viele mag das trashige Musik sein, mich berührt diese Art von Musik extrem. Ich bin auch ein großer Fan von ABBA und Boney M. Das grooved komplett durch und hat trotzdem diesen Hauch von Melancholie in sich. Sätze wie „I don’t wanna be your lover for the weekend“ catchen mich und ich kann nicht aufhören diesen Song zu hören. Wäre gerne in dieser Zeit in die Disko gegangen um mir diese Art von Musik einzuverleiben.

Tampe Impala – „Love/Paranoia“

Tampe Impala ist für mich eine der besten Bands der Welt. Wobei man gar nicht wirklich sagen kann „Band“. Das meiste wird vom Sänger Kevin Parker komponiert und eingespielt. Ist für mich ein krasser Genius der Kerl. Um so mehr hat es mich auch gefreut, dass er auf dem neuen Travis Scott Album einen Song zusammen mit Weekend geschrieben hat. Finde ich spitze. Das „Currents“ Album habe ich mir glaube ich so oft wie kein anderes Album gegeben. Hat auch diesen 80’s-Indie-Elektro-Charme den ich hammer finde. Auf jeden Fall Hörempfehlung.

Sinoia Caves – „Naro Way“

Diesen Song habe ich durch einen meiner Lieblingsfilme kennengelernt: Beyond the black rainbow. Wer auf weirden Sci-Fi Trash der Neuzeit steht mit psychedelischen Ansätzen ist hier sehr gut aufgehoben. Der ganze Soundtrack von diesem Film hat auch wieder diesen 80’s Synth Charakter. Der Song fühlt sich auch ein bisschen nach einen kleinen Acid-Trip an. Kann man sich aber sehr gut geben.

Mykki Blanco – „Highschool Never Ends“

Verfolge Mykki Blanco schon seit längerem. Nicht alles was er/sie macht ist mein Geschmack, aber gerade bei diesem Song werde ich gecatcht. Vorallem wenn der Woodkid Part losgeht werde ich komplett aufgesaugt von diesem Vibe. Vor Woodkid habe ich auch größten Respekt. Er ist ja auch Grafiker, produziert Filme und ist ein super krasser Musiker. Diese Kombination der beiden Künstler ist für mich so absurd – gleichzeitig aber auch total spannend und macht diesen Song natürlich auch aus. Ab 2:27 ist Feierabend.

Coldplay – „Don’t Panic“

Habe ich früher immer bei meinen Eltern gehört und vor kurzem wieder entdeckt und direkt alle Alben verschlungen. Vorallem „Parachutes“, „A Rush of blood to the head“ und „X&Y“. Leider kann ich mit ihrem neuen Song nicht mehr so viel anfangen, aber diese Alben reichen mir ja erstmal. Sind alles Evergreens.

Hier noch ein paar weitere Songs die ich mir in letzter Zeit, oder allgemein sehr oft gegeben habe – bunt gemixt:

Travis Scott – „R.I.P Screw“
MGMT – „Little Dark Age“
A$AP Mob – „RAF“
Bleib Modern – „I Dont Like You“
Doused – „DIIV“
Corssen, Giani – „Mi Paraguas“
Crystal Castles – „Reckless“

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