Da ist sie also, die neue Ausgabe (#107):

Nummer 107 steht drauf, nach neuer Zeitrechnung ist es das fünfte Heft, das wir in neuer, alter Teamstruktur auf die Beine gestellt haben. Und auch wenn die Zeiten für Magazine nach Expertenmeinungen nicht die besten sind, sind wir sehr zufrieden mit der Entwicklung unseres Babys.

Und da man gerade zum Ende des Jahres besinnlich werden soll, denn diese Ausgabe ist die BACKSPIN-Lektü- re, die bis über den Jahreswechsel hinaus reichen muss, möchte ich die Chance nutzen, einmal Danke zu sagen. Danke an all die freien Mitarbeiter, die dazu beitragen, dass wir immer wieder Ideen und Inhalte geliefert bekommen, die zu unserem neuen Konzept passen. Danke bei unseren Redaktionsmitgliedern und den Praktikanten, die ebenso ihren nicht kleinen Beitrag leisten, damit wir viermal im Jahr ein so schönes Heft auf die Beine gestellt bekommen. Vielen Dank an unsere Fotografen, die immer dabei sind, wenn wir eine unserer verrückten Ideen ins rechte Licht rücken wollen und müssen. Ein großes Dankeschön an unsere Grafiker Goran und Gizmo, die mit mehr als Liebe für die Sache jede Ausgabe auch für die Augen zu einem Highlight machen. Und natürlich ein besonders großen Dank an die beiden derbsten Typen an meiner Seite, Benjamin und Dennis, ohne deren Einsatz, Elan und Ideenreichtum das Alles hier nicht möglich wäre. Danke. Wir sind auf einem guten Weg!

Nun aber genug, der Gefühlsduselei! Das dachte sich sicher auch Elvir Omergebovic, als er ein Independent- Label namens Selfmade Records aus dem Boden stampfte und zu einem Flagschiff der Szene machte. Einen geplatzten TV-Termin mit Kollegah nahmen wir zum Anlass, ganz nach unserem Credo einmal hinter die Kulissen zu blicken und den Mann im Hintergrund über das Geschäft reden zu lassen. Ein sehr informatives Gespräch über die Mechanismen des Marktes.

Einen ähnlichen Blick auf den Markt hat auch Mario „Dako“ da Costa. Als Veranstalter von Konzerten und ganzen Deutschland-Touren hat sich der gebürtige Angolaner über Jahre einen Namen im Business gemacht. Dabei trug er zwar immer seine Liebe für die Sache im Herzen, vergaß aber nie das Geschäftliche. Im Rahmen eines Konzertstopps in Hamburg, nutzten wir die Gelegenheit für ein Gespräch über den Wahnsinn des Alltags – übrigens mehrfach unterbrochen von den kleinen Problemen, die an so einem Abend auftreten können.

Jerry Heller hatte in seiner Karriere sicher bereits eine Menge Probleme zu bewältigen. Als Geschäftspartner von Eazy-E (RIP) lief sicher nicht immer alles glatt. Um so glücklicher sind wir, das Philipp Killmann es nach einigen Anstrengungen schaffte, Heller für ein Interview ans Telefon zu kriegen. Als zum Schluss dann noch Erinnerungsfotos aus seinem privaten Bilderarchiv in unserer Mailbox eintrafen, die Heller u.a. mit Elton John zeigen, wurde die Sache rund.

Ebenfalls ein Leben mit Hip-Hop hat Torch geführt. Genau 40 Jahre sind es nun. Auch wir wollten unsere Ehrbietung erweisen. Gut, wenn der Cousin des Geburtskindes, Stefan Fabinger, einer der Urväter dieses Magazins ist. Herausgekommen ist ein persönlicher Brief an einen Pionier und ein beeindruckendes Familienmitglied. BACKSPIN wünscht viel Spaß beim Lesen. Wir sagen Danke.

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Niko

Seit 1994 Fan der BACKSPIN. Seit der Jahrtausendwende im Business und seit 2010 "Head of BACKSPIN". Mit Leib und Seele. Auch am Mikrofon...

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