Die Meinung der Redaktion zu „Zurück zur Straße“ von Alpa Gun

Alpa-Gun-Cover-400x400Im Jahr 2007 startete Alpa Gun seine Rapkarriere „geladen und entsichert“. Nach einigen Ausflügen in andere Subgenres will der Schöneberger nun zurück dahin, wo er gestartet ist, zurück zu Straße. Während auf dem Album auf der einen Seite ein neuer Beef von ihm eröffnet wird – gegen die 187 Strassenbande, die gleichzeitig mit ihm veröffentlichten – scheint ein anderer langjähriger Streit nun endgültig begraben. Als Featuregast ist sein langjähriger Kontrahent Farid Bang mit an Bord, nachdem sich die beiden bereits kurz vor derVeröffentlichung von Farids aktuellem Album aussöhnten. Außerdem Unterstützung bekommt Alper Abi von Massiv, Samra45, Sergen, Cesur und Anonym.

Alpa Gun – „Zurück zur Straße“ kaufen

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 5/10
    Peter: "Wir hören einen routinierten Rapper, zweifelsfrei. Jedoch ist die heutige Rapszene so groß, dass es bei weitem nicht mehr reicht routiniert oder gut zu sein. Das ist fast jeder. So bleibt "Zurück zur Straße", der gescheiterte Versuch ein altes Flair aufleben zu lassen. Schade, "Alles kommt zurück" gefiel mir gut. "Zurück zur Straße" klingt verbittert und die Beats, inklusive der genutzten Samples, haben schon zu viele Winter auf Festplatten verbracht. Hin und wieder gibt es einen starken Track und Samra macht sein Ding gut. Schade nur, dass er derjenige bleiben wird, der in einem seiner ersten Videos gedisst hat." - 5/10
  • 6/10
    Yannick W.: "Grundsätzlich macht Alpa auf dem Album einiges richtig, allerdings wird über die gesamte Laufzeit von knapp 80 Minuten nicht ein Risiko eingegangen. Mit 'Zurück zur Straße' bekommt das klassische Straßenrap-Album zu hören. Die Beats können zwar entertainen, hat man allerdings fast alle so schon an anderer Stelle gehört, auch die Storys die Alpa erzählt, stellen nicht unbedingt ein Novum dar. Dass man das ein ums andere Mal das Gefühl hat, einen Track doppelt zu hören ist symptomatisch für viele Alben seines Genres, man hätte es ruhig bei 12-14 Songs belassen können, ohne damit etwas falsch zu machen. So kommt am Ende eine Streetrap-Platte dabei rum, die handwerklich zwar nicht wirklich viel Spielraum zum meckern lässt, mich aber aufgrund fehlender musikalischer und inhaltlicher Innovation einfach nicht richtig packen kann." - 6/10
  • 6/10
    Niko: "Die meisten Stories hören sich so an, als hätte ich sie schon auf einem seiner Vorgänger-Alben gehört.  Aber das galt auch schon für das Album vor dem Album. Und zu Gute heißen muss man Alpa Gun, dass er es versteht Motivation auf Platte zu pressen. Aber, ein wenig zu viel in der Vergangenheit graben hindert daran, sich neu und weiter zu entwickeln. Und das ist mein Haken an dieser Platte. Mir fehlt was Neues." - 6/10
  • 6/10
    Yannick H.: "Ich war noch nie ein großer Alpa Gun-Fan, das ändert sich auch mit dem 7. Album des Schönebergers nicht. Positiv erwähnen kann ich die deepe Nummer „Schmerz“, welche durch die Gesangskünste von Cesur den nötigen Sentimentalitätsfaktor erhält, sowie „Gun macht Bang“ mit einem gewohnt pöbelden Farid Bang. Der Rest bleibt auf der Strecke zurück, kann sich nicht vom 0815-Strassenrap lösen und erfährt auch durch etwaige Durchhalteparolen und Rückschauen auf Alpa Guns Leben keinen enormen Qualitätsschub." - 6/10
  • 6/10
    Diana R.: "Ein erfrischendes Straßen-Rapalbum, das einige inzwischen alte Geschichten interessant neu erzählt- Sohn eines Gastarbeiters, Chancen, von der Straße wegzukommen und Blut an den Reebocks. Die Beats finde ich kreativ und cool mit den östlichen Instrumenten. Alpas Raptechnik ist stark und unaufgeregt. Aber viele Themen sind einfach nicht meine und erzählen aus einer völlig anderen Lebenswelt wie meiner mit den Uzis, Mutterficker, Fresse halten-hinsetzen, usw. Nicht meins." - 6/10
  • 5/10
    Shana: ""Vorweg: Der 187-Diss wurde ja nun zur genüge ausdiskutiert, dennoch war der betreffende Song mein erster Eindruck des Albums, der dann entsprechend negativ ausfiel, weil Dissen für Promo in meinen Augen einfach krass lächerlich ist. Der Rest des Albums hat's dann auch nicht raus gerissen, zwar ist es solide, was aber vermutlich einfach auf der jahrelangen musikalischen Erfahrung von Alpa basiert. Schade." - 5/10
5.7/10

Kurzfassung

Vollends überzeugen kann Alpa Gun mit seinem neuen Album nicht. Auch wenn es sich bei „Zurück zur Straße“ um ein solides Streetrap-Prjekt handelt, mangelt es an Neuerungen.

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