Die Meinung der Redaktion zu Waldo the Funks „Domingo Vogel“

Waldo the Funk Domino Vogel CoverNachdem er seinen Einstand beim Heilbronner Label WSP mit der 2013 erschienenen EP „Toykis“ gab, steht mit „Domingo Vogel“ das erste Album von Waldo the Funk auf dem Plan. Knapp drei Jahre nach der letzten EP darf man sich nun also über die Platte freuen. Allein die Produzentenliste verspricht einiges, für den Sound zeichnen unter anderem die Labelkollegen Dexter und Enaka, sowie Brenk Sinatra und Fid Mella verantwortlich. Stilistisch deutete die Promophase bereits an, dass die Platte in einem sehr funkigen Gewand daher kommt, thematisch wird hauptsächlich entspannt.

Waldo the Funk – „Domingo Vogel“ kaufen

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 9/10
    Freddy: "Waldo The Funk bringt smoothe Lines auf funkige Beats. ‚Domingo Vogel‘ kommt mit 1A-wavigen Sound. Die funkigen Instrumentals sorgen für eine chillige Atmosphäre. Auch inhaltlich unterhält mich die durchdachte Platte enorm." - 9/10
  • 7/10
    Jana: "Mir gefallen Waldo The Funks Texte, die leichtfüßig, aber selten oberflächlich daherkommen. Auch Enaka und Dexter liefern gute Arbeit. Ich finde aber, Waldo hat auf 'Domingo Vogel' noch etwas Luft nach oben gelassen, wobei ich gar nicht detailliert sagen kann, woran ich das festmache. Außerdem gefällt mir gerade 'Luft' ziemlich gut." - 7/10
  • 6/10
    Yannick W.: "Ein Album, dass hauptsächlich von den funkig-angehauchten Beats und seiner Leichtigkeit lebt. Die Texte sind nicht sonderlich spannend, plätschern so vor sich hin, stören aber auch nicht. Der Rapstil packt mich allerdings nicht so wirklich. Besonders wenn er auf 'Luft' neben Labelkollege Schote rappt, wirkt Waldo ziemlich blass. Als Sommeralbum taugt die Platte aber allein schon wegen des smoothen WSP-Sounds, dem ich sonst eigentlich deutlich mehr abgewinnen kann." - 6/10
  • 7/10
    Can: "Alles in allem ein gutes Album. 'Domingo Vogel' hat klasse Beats und Waldos Stimme und Texte verhalten sich wie in Symbiose dazu. Der kleine Funke um ein Klassiker in meiner Playlist zu werden, fehlt allerdings noch." - 7/10
  • 7/10
    Diana R.: "Das Album ist für mich eine runde Geschichte und lässt sich angenehm durchhören. Waldo rappt über alltägliche große und kleine Dinge. Dabei reflektiert er den Konsum in unserer Welt, Amazon und Reizüberflutung. Seine Ehrlichkeit, mit der er auch sich selbst hinterfragt, gefällt mir. So ganz reißen mich die Lyrics aber nicht mit. Die chilligen Beats mit Flöten, Streichern, weichen Vocals und anderen Instrumenten klingen sehr fein und überzeugen mich umso mehr. Gleichzeitig ist das Sphärische nicht hypnotisch oder esoterisch überladen und mit schönen Bässen kombiniert. Vor allem in 'Nachhauseweg' ist die Mischung im Beat für mich schon ein kleines Kunstwerk." - 7/10
  • 7/10
    Shana: "Ich habe Waldo seit ein paar Jahren auf dem Schirm und die Entwicklung, die er hinter sich hat, ist wirklich beachtlich. Wer's noch nicht getan hat, sollte sich ihn auf jeden Fall anhören." - 7/10
  • 7/10
    Kevin: "Die Namen, die die Credits von Waldo The Funks Debütalbum schmücken, stellen fast eine Elite-Auswahl von Produzenten aus dem deutschsprachigen Raum dar. Der Süddeutsche weiß diesen Umstand zu nutzen und steht mit der Qualität seiner Raps den Instrumentals in nichts nach. Ein grundstabiles Album, was dennoch Luft nach oben hat." - 7/10
7.1/10

Kurzfassung

Mit „Domingo Vogel“ liefert Waldo ein mehr als solides Debütalbum ab, das besonders durch die starken Produktionen und den entspannten Stil überzeugen kann. Damit reicht es für eine starke Wertung, bei der noch etwas Luft nach oben für einen Nachfolger bleibt.

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