Die Meinung der Redaktion zu „Verbrecher aus der Wüste“ von Kurdo

Mit „Verbrecher aus der Wüste“ ist vor rund einer Woche das dritte Soloalbum von Kurdo erschienen. Der Nachfolger des im letzten Jahr erschienenen „Almaz“ ist ebenfalls über das eigene Label „Almaz Musiq“ des Heildelbergers erschienen. Insgesamt 14 Tracks sind auf dem Album enthalten, die Features stammen von KC Rebell, Payy, Massari und Zifou. Unsere Meinungen zum Album gibt’s hier:

 

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 2/10
    Yannick H.: "Finde ich vom Anfang bis zum Ende keinen Bezug zu. Weder die Beats noch die Lyrics können überzeugen." - 2/10
  • 7/10
    Edoardo: "Das orientalische Soundkleid gefiel mir gut. Textlich überwog, anstatt einer politischen Ausrichtung, leider der Rap-Alltag." - 7/10
  • 6/10
    Elena: "Irgendwie schafft es Kurdo, dass ich ihm gerne zuhöre und ich kann ehrlich gesagt nicht sagen, woran das liegt. Weder Album noch Können stechen für mich groß heraus. Trotzdem scheint er etwas rüberzubringen, was mich zumindest für den Moment catcht." - 6/10
  • 6/10
    Niko: "Ich bin ein wenig zwiegespalten bei Kurdo. Auf der einen Seite habe ich Achtung vor dem Weg und der Attitude, seinen Weg ohne Medien/Interviews gehen zu wollen. Und der Erfolg gibt ihm da ja recht. Auf der anderen Seite ist mir daraus resultierend eine mitunter zu ungefilterte Phrasen-Dichte auf seinem Album, mit teilweise ausreißenden Ansagen ein wenig fremd. Die Musik tut ihr übriges. Zudem hatte der Vorgänger mehr Biss." - 6/10
  • 5/10
    Yannick W.: "Dass Kurdo eigentlich eine interessante Geschichte zu erzählen hat, zeigt er im Intro, grade jetzt ist es aktuell wie nie. Allerdings habe ich das Gefühl, danach 10 Mal den selben Song zu hören und ehe das Album Fahrt aufnimmt, ist es auch schon vorbei. Insgesamt hätte Kurdo da mehr draus machen können, Punkte gibts aber besonders für die ziemlich gelungenen Beats und den Flair. - 5/10
  • 4/10
    Sebastian: "Raptechnisch kann Kurdo mich nun wirklich nicht beeindrucken. Auch ob die Fähigkeit besteht, sich kreativ und clever auszudrücken, sollte man bei seiner Meinungsbildung wohl besser unberücksichtigt lassen. Umso selbstbewusster gibt sich der Rapper dafür und die Produktionen treffen wahrscheinlich auch den Geschmack der Mehrheit in der heutigen deutschen Rap-Szene. Was Kurdo und sein Album aber meiner Meinung nach letztlich funktionieren lässt, ist das, was der Rapper darstellt. Im Grunde ist das der „Vom Tellerwäscher zum Millionär“-Traum, auf das heutige Deutschland gemünzt. Der Migrant, der mit Nichts nach Deutschland kommt und am Ende alles hat. Sicher gibt es dafür eine so große, wie junge Zielgruppe, die sich damit schon begnügen kann. Mir ist das leider zu wenig." - 4/10
  • 4/10
    Aron: "Für mich erzählerisch und lyrisch schlechtes Niveau. Eine ordentliche Stimme und okayer Flow sind oftmals hörbar, insgesamt ist mir das aber alles deutlich zu flach und zu ausgelutscht. Kurdo transportiert für mich eine unterschwellige Gehässigkeit im negativen Sinne. Props natürlich an die überdurchschnittlichen Produktionen von Abaz oder KD-Beatz." - 4/10
  • 5/10
    Shana: "Seine Geschichte ist ja nicht unbedingt uninteressant, allerdings ist er wirklich weder der beste Rapper vor dem Herren, noch macht die Produktion wirklich was her" - 5/10
  • 6/10
    Sarah: "Orientalisch angehauchte Beats lassen den Zuhörer in eine andere Welt eintreten (oder in deren Heimat). Ist gut produziert, allerdings kann ich mich mit den Texten nicht anfreunden, die mir zu einfach und fast amateurhaft vorgerappt werden. Vielleicht kann mir jemand den Hype um Kurdo erklären...Shishamusik." - 6/10
5/10

Kurzfassung

An seinem dritten Album scheiden sich die Geister in der Redaktion. Während besonders die Beats Anklang finden, können andere überhaupt nichts mit „Verbrecher aus der Wüste“ anfangen.

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