Die Meinung der Redaktion zu „Starboy“ von The Weeknd

Streamingrekord

StreamingrekordGerade mal ein Jahr ist es her, dass The Weekend vom Geheimtipp in der Hip-Hop Szene zum gefeierten R’n’B-Weltstar avancierte und mehrere Millionen Tonträger in kürzester Zeit absetzte, schon jetzt steht ein Nachfolger zum Erfolgsalbum „The Beauty behind the Madness“ in den Regalen. Stolze 18 Songs hält der Kanadische Sänger auf seiner dritten LP „Starboy“ bereit, im Zuge der vorab ausgekoppelten Singles und eines Kurzfilms wurden einige davon bereits eindrucksvoll visualisiert. Im Studio zur Seite standen ihm während der Entstehung prominente Gäste wie Kendrick Lamar, Future, dem französischen Duo Daft Punk und erneut Lana Del Ray. Wir haben uns das neue Album angehört.

The Weekend – „Starboy“ kaufen

 

 

Das sag die BACKSPIN Gang!
  • 9/10
    Yannick W: "Ich bin komplett begeistert von 'Starboy'. Der auf dem Vorgänger eingeschlagene Weg wird auf 'Starboy' noch deutlich konsequenter verfolgt und bekommt durch seine Kombination aus Elekropop-Synth-Flächen und modernen, ratternden Drums einen modern wirkenden 80s-Flavour. Thematisch geht es fast genau da weiter, wo 'BBTM' aufgehört hat, gibt sich allerdings nicht mehr ganz so provokant und vulgär. Die Hitdichte auf den 18 Tracks ist enorm hoch, beinahe jeder Song könnte als Single funktionieren. Mit 'Rockin'' wird beispielsweite 'Can' feel my face' weitergedacht, 'Six Feet Under' knüpft an einen der Hits des Jahres 'Low Life' an. Einzig der düstere, dystopische Sound, der Weeknd seit 'House of Ballon' ein Alleinstellungsmerkmal sicherte, fehlt mir auf 'Starboy' ein wenig. Bei direkten und indirekten Referenzen an Größen wie Jacko, Prince oder Phil Collins merkt man genau, wo die Reise hingehen soll und 'Starboy' ist ein konsequenter Schritt in die Richtung, wenn auch kein so großer wie zwischen dem Debüt und 'BBTM'. - 9/10
  • 8/10
    Anna S.: "Die Symbiose aus dem warmen Gesang des Kanadiers und den kühlen Elektro-Klängen seitens Daft Punks gefällt mir sehr gut. Das Album hebt sich vom bekannten R'n'B-Sound ab und präsentiert eine spährische, futuristisch angehauten Variante des Genres. Auch wenn in der Thematik nicht allzu viel Abwechslung geboten wird, so kann mich 'Starboy' mit dem Sound fesseln." - 8/10
  • 6/10
    Raphael: "'Starboy' ist wie ein Haus im Winter: es ist gut gebaut, aber ohne Zugang lässt es mich kalt. In kurzen Momenten scheint mir, als ob ich den Weg hinein finden würde, bei 'A Lonely Night' und 'I Feel It Coming' etwa. Da lugt der Funk zwischen den Rollläden hervor. Aber nach wenigen Augenblicken verschließt mir The Weeknd wieder die Tür. Weiß einfach nicht, was er mir sagen will. Da der Name im Vergleich mit dem Kanadier immer wieder fällt, erinnere ich mich an Prince und besuche lieber den." - 6/10
  • 9/10
    Niko: "Alter, was für eine Hitmaschine. Und schon Starboy ist mir rauf und runter in den gängigen Playlisten entgegen gesprungen, wie beim letzten Trip nach Los Angeles, wo es dreißig mal am Tag lief. Und dieses Album hat so viele Nummern, die das Zeug haben, eine Hymne zu werden, in den Clubs genauso wie im Wohnzimmer oder Autoradio. So viel gute Laune, bei dann doch so viel Herz und Soul auf den Songs. Nicht zu unrecht wahrscheinlich grad "DER" Act im Welt-Musikbusiness." - 9/10
  • 9/10
    Yannick H.: "Ein Brett von einem Album. Flankiert von den Zusammenarbeiten mit Daft Punk, konfrontiert The Weeknd den Hörer mit Balladen, Einflüssen aus den 80ern und einer thematischen Vielfalt. 'Starboy' dreht sich um Drogenerfahrungen und Liebesgeschichten, aber auch um die nicht immer leichten Karriereanfänge des kanadischen Sängers. Die Parts von Kendrick und Future haben mein Hip-Hop-Herz höher schlagen lassen, The Weeknds Stimme steht und spricht für sich. Einziger Kritipunkt: Teilweise verliert sich das Album in einen seichten, fast schon einschlafend wirkenden Sound, dem erst durch Up tempo-Nummern wieder entgegengewirkt wird. Grundsätzlich reden wir hier aber über Mängel auf höchstem Niveau." - 9/10
  • 9/10
    Anna G.: "Ich glaube The Weeknd könnte gar kein Album schaffen, was mir nicht gefällt. Er ist einfach ein unglaublich talentierter Musiker. Auch wenn der Sound stellenweise mehr nach Pop klingt, als bei früheren Releases, mich stört das nicht. Der Fokus liegt für mich bei The Weeknd ohnehin auf seiner Stimme. Das Album wird definitiv in meiner Playlist landen, mein bisheriger Favort ist 'Party Monster'. Wenn man einen Ausnahmekünstler wie The Weeknd an sich selbst misst, wird man vielleicht Kritik à la 'früher hat er aber das und das besser gemacht' finden. Aber wenn man seine Musik in den Vergleich mit anderen Künstlern stellt, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass er einfach krass ist." - 9/10
8.3/10

Kurzfassung

Mit der dritten LP kann uns The Weeknd nahezu komplett überzeugen. Auch auf „Starboy“ geht er seinen Weg als aufstrebender Popstar konsequent weiter und meistert die Hürde des ersten Albums unter den Augen von deutlich mehr Zuhörern.

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