Die Meinung der Redaktion zu Snoop Doggs „Coolaid“

Coolaid-cover-400x400In den letzten Jahren konnte man die Westcoast-Koryphäe schlechthin nur selten bei seiner eigentlichen Profession, dem Rappen, begutachten. Ob er sich nun als Snoop Zilla in die Gefilde des Funks begab oder seiner Lieblingsdroge als Snoop Lion im Reggaegewand huldigte: sowohl Kritiker, als auch Fans nahmen die Projekte mit gemischten Gefühlen auf. Mit dem von den Neptunes produzierten „Bush“ ging es im vergangenen Jahr dann allerdings wieder etwas mehr zurück zu den Wurzeln. Die neueste Platte „Coolaid“ soll wieder puren Westcoast-Rap bieten. Wir haben das Album, an dem auch das Stuttgarter Produzenten-Duo Cubeatz mitgearbeitet hat, unter die Lupe genommen.

Snoop Dogg – „Coolaid“ kaufen

 

 

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 7/10
    Yannick H.: "Nach seinem letztjährigen Album und dem Ausflug in Reggae-Gefilde hatte ich Snoop für mich persönlich schon abgeschrieben. Doch mit 'Coolaid' kann mich der Kalifornier größtenteils überzeugen, die Zusammenarbeiten mit Too $hort, Wiz Khalifa oder Swizz Beatz klingen stimmig. Zwar nicht der Snoop Dogg vergangener Tage, aber immerhin wieder ein MC, dem man mehr als nur einmal zuhören kann." - 7/10
  • 7/10
    Can: "Endlich wieder ein reines Hip-Hop Release vom alten Snoop. 'Coolaid' gibt mir ein Gefühl von Wassereis im Freibad, also eins der besten Gefühle, die man haben kann. G-Funk-Westcoast-Rap wie man ihn aus vergessenen Tagen kennt. 'Revolution' ist mein Fave." - 7/10
  • 8/10
    Zino: "Snooplion und Snoopzilla waren so gar nicht meins. Umso schöner, dass der Dogg wieder am Block ist. Schon das Cover erinnert an 'Doggystyle' und auch mit dem Intro macht Snoop klar, dass er nicht mehr und nicht weniger als eine lebende Legende ist. Wo er Recht hat... Ich mag 'Coolaid' auf jeden Fall - welcome back." - 8/10
  • 6/10
    Freddy: "Snoop Dogg bringt uns wieder funkigen laid-back Westcoast-Sound. Auf ‚Coolaid‘ lässt er den typischen Doggfather raus und flowt klassisch wie gewohnt von Track zu Track. Besonders gefreut habe ich mich über die Timbaland-Produktion ‚Got Those‘. Ich finde die Platte solide aber in diesem Umfang ein wenig zu lang. ‚My Carz‘ hätte man sich zum Beispiel sparen können meiner Meinung nach. Weniger beliebige Songs, mehr Kompression.“ - 6/10
  • 6/10
    Yannick W.: "Bis auf ein paar Ausnahmen war ich nie ein großer Fan von diesem klassischen Westcoast-Sound, für den Snoop steht. Auf 'Coolaid' macht er dennoch einiges richtig, die Songs gehen wieder etwas mehr nach vorne. Allerdings hätte das Album gut und gerne sechs Songs weniger haben können. Nichtsdestotrotz ist 'Coolaid' nach den eher peinliches Genreausflügen ein Beispiel dafür, dass man mit Mitte 40 noch nicht eingestaubt klingen muss." - 6/10
  • 7/10
    Jana: "Die Westcoast-Legende beweist, dass man mit 44 Jahren noch nicht in die Hip-Hop-Rente gehen muss. 'Coolaid' macht zum Großteil Spaß und lässt den Kopf nicken, aber enthält leider auch Totalausfälle wie das von Swizz Beatz produzierte "Light It Up". So ganz gelingt Snoop Dogg das Anknüpfen an frühere Klassiker nicht, manche der 20 Tracks hätte er meiner Meinung nach gut rauslassen können, aber ich freue mich auch einfach darüber, dass Snoop Dogg nach kuriosen musikalischen Ausflügen wieder mit Rap am Start ist." - 7/10
6.8/10

Kurzfassung

Mit seinem ersten richtigen Rap-Release seit knapp vier Jahren kann uns Snoop Dogg direkt wieder ziemlich überzeugen. Kritik gibt es lediglich für die etwas zu lange Spielzeit, die einigen Füllsongs geschuldet ist.

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