Die Meinung der Redaktion zu Shukos “Electric Relaxation”

Shuko Electric RelaxationDie Beats von Shuko sind bereits seit einigen Jahren ein beliebter Export aus der deutschen Rapszene. Seine Instrumentals platzierte der Mainzer auf Releases von Tyga, T-Pain, Vinnie Paz oder Talib Kweli. Seit rund einem Jahr steht Shuko, nachdem er unter anderem den Sound für das aktuelle Cro Album schneiderte, beim Stuttgarter Label Chimperator unter Vertrag. Mit „Electric Relaxation“, seinem zweiten Produzentenalbum nach dem 2014 erschienenen „For the Love of it“, zollt er „A Tribe Called Quest“ und einem ihrer größten Hits Tribut.

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Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 7/10
    Niels: "Bei der Menge an Rapalben, die wöchentlich erscheint, ist so ein Instrumentalalbum für mich immer eine gesunde Abwechslung. Der Titel hält, was er verspricht. Der Vibe hat mich sofort gecatcht. Auch wenn man sich fast unweigerlich dabei wiederfindet, sich den ein oder anderen Rapper auf den Beats vorzustellen, ist es doch auch mal nett, sich voll und ganz auf die Beats zu konzentrieren, welche alle sehr schön produziert wurden. Soviel steht fest: Beim nächsten Grillabend darf die Platte gerne laufen, wenn nicht auch in meiner Lieblingsbar." - 7/10
  • 8/10
    Yannick W.: "Ich mag gute Beatplatten sehr und Shuko gehört in Deutschland sicherlich zu den talentiertesten Soundmakern. Beim zweiten Album wählt er allerdings einen komplett anderen Weg als auf seinem LP-Debüt 'For the Love of it' und verzichtet auf die rappenden Kollegen. Sprich: Man bekommt etwa 40 Minuten richtig smoothe Beats auf die Ohren. Das Album wirkt dabei wie aus einem Guss, die Tracks sind sehr gut aufeinander abgestimmt und ergeben ein stimmiges Gesamtbild und auch der Name ist soundtechnisch Programm. Also zurücklehnen, Album an und abschalten." - 8/10
  • 8/10
    Freddy: "Shuko liefert mit 'Electric Relaxation' das, was man von einem international renommierten Produzenten erwarten darf: ausgezeichnete Instrumentals, die jeweils klar abgrenzend für sich stehen und dennoch ein stimmiges Gesamtgefüge erzeugen. Der Beatmaker hat definitiv ein gutes Gespür für eine harmonierende Zusammensetzung. Der Titel passt wie die Faust auf's Auge und so finde ich mich auf einer spannungsgeladenen Entspannungskur wieder. Zwischen Auf und Ab, Spannung und Entspannung wirkt die Platte teilweise abstrakt auf mich. Diese experimentellen Klänge sorgen aber für eine willkommene Abwechslung in meinen Ohren." - 8/10
  • 9/10
    Diana R.: "Ein Traum. Die wunderschönen, meist weichen, chilligen Beats laden zum Entspannen ein. Die musikalische Vielfalt von Querflöten, Gesängen und leichten Hip-Hop-Drums macht Spaß und wirkt auf mich eindeutig stressreduzierend. Das Album macht Lust auf 'Sunday Morning Tea'. Außerdem schafft es Shuko, dass sogar Trompeten cool klingen." - 9/10
  • 6/10
    Christian: "Hätte ich ein Café, dann wäre das die Hintergundmusik, die dort laufen würde. Bis auf den Track 'Homies', dem Fresh Daily seine Stimme verleiht, gibt es auf Albumlänge keine weiteren Vocals. Wer also auf Lounge-Musik steht, wird an Shukos neuem Album definitiv Gefallen finden. Ich empfehle die Titel 'Nerdy' und 'Rio Bounce'." - 6/10
  • 7/10
    Yannick H.: "Da unterwegs, wieder hier, zu shuko: Entspannte Melodien, die eine gelöste Atmosphäre erzeugen. Ein weitestgehend instrumental gehaltenes Album, was mir dann aber doch ein Ticken zu viel ist, so ganz ohne Vocals geht es bei mir dann doch nicht. Ändert aber nix an der Hochwertigkeit der Produktionen, die den idealen Hängemattensound bilden." - 7/10
7.5/10

Kurzfassung

Mit seinem ersten reinen Beatalbum kann uns Shuko überzeugen. Als international agierender Produzent musste man sich um die Qualität der Beats keine Sorgen machen, allerdings sind auch die einzelnen Songs gut aufeinander abgestimmt. Eine Platte, die zum richtigen Anlass sehr viel Spaß machen kann.

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