Die Meinung der Redaktion zu „Rot“ von ÉSmaticx

RotNoch jemand, bei dem die Fans lange auf ein Album warten mussten, ist Ésmaticx. Die Rapperin konnte sich vor einigen Jahren im VBT einen Namen machen und eine ansehnliche Zahl von Fans sichern. Nach zwei Teilnahmen kehrte sie dem Turnier allerdings den Rücken, um ein Solo-Album in die Wege zu leiten. Jetzt, gute zwei Jahre später ist das Album fertig, benannt wurde das Debüt nach ihren charakteristischen roten Haaren. Unterstützung bei der Arbeit gab es aus Berlin, für die komplette Produktion zeichnet Lucry verantwortlich, der zuletzt ein komplettes Album für Jalil mit Beats bestückt hatte. Passend dazu erscheint das Album beim Label seiner Band, Egoland Musik.

ÉSmaticx – „Rot“ kaufen

 

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 7/10
    Shana: "Ich verstehe den Hate nicht - És schafft es, sich endlich vom VBT-Image zu lösen und kombiniert Battle-Skills und melancholische Töne. Stellenweise etwas schwammig, aber sonst ein gelungenes, rundes Erstlingswerk." - 7/10
  • 4/10
    Freddy: "ÈSMaticx hat ihr beattechnisch sehr abwechslungsreiches Album mit viel persönlicher Selbstironie dekoriert. Allerdings zeigt sich auf Albumlänge eine gewisse textliche Monotonie. In der Summe wirkt der Inhalt von „Rot“ zu schwermütig auf mich. So empfinde ich die melancholische Grundstimmung der Platte als zu dominant. Das Album ist mir einfach nicht bunt genug: zu wenig Gastparts; die konträre Seite fehlt. Doch ÉSMaticx ist raptechnisch ohne Frage solide. „Alt/Neu“ ist mein Favourite." - 4/10
  • 6/10
    Niko: "Mmmh. Schon nicht schlecht, was sie macht. Aber es holt mich zu wenig ab" - 6/10
  • 4/10
    Yannick H.: "Bietet leider kaum Substanz und hat für mich auch keinen erkennbaren roten Faden." - 4/10
  • 6/10
    Yannick W.: "Ziemlich entspanntes Ding. Thematisch sehr nah am Alltag orientiert, die Texte dürften für viele recht greifbar sein. Das ganze untermalt Lucry mit smoothen Beats, die mir aber stellenweise zu poppig ausfallen. Mit der augenzwinkernden Auseinandersetzung mit Internethypes auf "Internetopfer" schafft sie mein Highlight auf der Platte. Was allerdings stört ist die ziemlich monotone Vortragsweise, die über die kurze Laufzeit grade noch ok ist, aber ein bisschen mehr Abwechslung dürfte da schon sein. Am Ende ne solide Nummer, in die man ruhig mal reinhören darf. - 6/10
  • 6/10
    Clemens: "Irgendwie mag ich die Art und Weise wie ÉSMaticx ihre Tonlage variiert. "Rot" ist mit seinen alltäglichen Problemen (bspw. "Ja, gleich"), mit denen sich jedermann identifizieren kann, ein schöner Kontrast zu den vielen Battlerapalben. Für mich ne runde Platte und eine sympathische Interpretin." - 6/10
  • 5/10
    Zino: "Dass Ès eine technisch sehr gute Rapperin ist, muss man eigentlich nicht erwähnen. Die Beats sind smooth und machen Spaß zu hören. Ich finde gerade "Internetopfer" ist ein solider, selbstironischer Track, der auch ankommt. Trotzdem kann sie mich thematisch einfach nicht catchen." - 5/10
5.4/10

Kurzfassung

Zu „Rot“ von ÉSmaticx haben wir keine einheitliche Meinung. Während die einen Bezug zu den Alltagsthemen aufbauen können und gefallen ander Vortragsweise finden, haben andere überhaupt keinen Zugang zum Debütalbum der Rapperin. Am Ende reicht es deshalb nur für eine Wertung im Durchschnitt.

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