Die Meinung der Redaktion zu “Rage & The Machine” von Joe Budden

joe-budden-rage-and-the-machineIn den letzten Woche sorgte Joe Budden besonders durch eine kleine Auseinandersetzung mit Drake für Aufsehen, tatsächlich hatte der MC aus New Jersey allerdings auch eine neue Platte in der Hinterhand. Für sein sechstes Album schloss er sich gemeinsam mit AraabMUZIK im Studio ein, dabei heraus kam “Rage & The Machine”. Seinen Titel verdankt die Platte der prägenden 90er Jahre Crossover-Gruppe Rage against the Machine. Dass das Slaughterhouse Mitglied deshalb jetzt aber rockigere Töne anschlägt heißt das allerdings nicht. Mit an Bord sind Gastmusiker wie Tory Lanez, Fabulous, Joell Ortiz, Emmany, Jazzy und Stacy Barthe. Wir haben uns die neue Platte des 36-jährigen zu Gemüte geführt.

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Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 7/10
    Peter: "Ob es an der räumlichen oder sprachlichen Barriere oder an dem Fakt liegt, dass ich noch kein Unboxing-Video aus den Staaten gesehen habe, dass ich die Musik nicht-deutscher Künstler mehr von dem Drumherum isolieren kann? So gefällt mir das neueste Werk des New Yorkers. Die kurze Spielzeit liefert mit elf Tracks verschiedene Facetten, die Beats erinnern an alte Pokale, die man wieder poliert hat und Joe Buddens Delivery kommt mit der nötigen Attitüde daher. Ob er sich damit sein Hak holen wird, lässt sich nicht sagen, aber einen Platz in meiner Playlist." - 7/10
  • 7/10
    Yannick W.: "Ich konnte nie so richtig viel mit der Musik von Slaughterhouse anfangen. Solo gefallen mir die meisten da schon besser. Das Album wirkt auf mich, besonders, da es in einem festen Rapper-Produzentengespann entstanden ist, deutlich aufgeräumter und fokussierter als die eher wirren Crew-Projekte. Mit elf Songs kommt das Album ziemlich knackig und ohne große Ausfälle daher, leider braucht es nach dem energiegeladenen Opener trotzdem wieder ein paar Minuten um anzulaufen und gewinnt besonders im letzten Drittel erst so richtig an Fahrt. Dafür machen besonders die letzten vier Songs, die etwas moderne Drums als Unterbau verpasst bekommen, richtig Laune, mit 'Idols' kommt das Album dann außerdem einen wirklich starken Outro daher." - 7/10
  • 7/10
    Anna G.: "Ein guter Mix aus entspannten und aggressiven Liedern. Trotzdem ein rundes Album, dafür sorgen nicht zuletzt die durchgängig starken Instrumentals und die, mit 11 Tracks, überschaubare Länge. Gefällt mir insgesamt gut, vor allem der erste Track 'Three' und 'By Law'." - 7/10
  • 7/10
    Anna S.: "Ich kann dem Album leider nicht allzu viel abgewinnen. Es klingt mir im Gesamtpaket alles zu monoton.  Die Beats sind alle zu verwandt: viele Samples, leicht treibend, aber dennoch sehr geschmackvoll. Einzeln betrachtet können mich ein paar der Tracks dann aber doch überzeugen. Da gefällt mir ‚I Gotta Ask‘ zum Beispiel am Besten." - 7/10
  • 7/10
    Yannick H.: "Stimmiges Album, mit dem der New Yorker vielleicht nicht der große Wurf gelingen wird, das in seiner Halbwertszeit aber auch nicht von heute auf morgen an Relevanz verliert. Komplexe, clevere Texte reihen sich an Boombap-Produktionen von AraabMUZIK, die mit Gesangseinlagen von Jazzy oder Stacy Barthe angereichert werden." - 7/10
  • 7/10
    Raphael: "Das ist das erste Werk von Joe Budden, das ich höre und ich muss sagen der kann was. Textliche Dichte und Intensivität trifft auf AraabMUZIKs starke Produktionen. Hängen bleibe ich vor allem bei „Forget“. Alles in allem ein solides Album, das mich für Joe Buddens Musik neugierig gemacht hat." - 7/10
7/10

Kurzfassung

Mit seinem neuen Langspieler kann uns das Slaughterhouse-Mitglied durchaus überzeugen, Beats, Attitüde und Inhalte stimmen, lediglich der sonst eher uninnovative Sound gerät in die Kritik.

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Ich kann quasi nur über Musik reden...
Hanfosan

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