Die Meinung der Redaktion zu Prinz Pis „Im Westen Nix Neues“

Nach einer kleinen Style-Zeitreise auf „pp=mc2“ besinnt sich Friedrich Kautz für das neue Werk „Im Westen Nix Neues“ wieder aufs Musikmachen unter dem Namen Prinz Pi. Nach dem letzten Langspieler „Kompass ohne Norden“, für den der Ur-Berliner trotz des großen Erfolgs nicht nur Lob erntete, verspricht er mit dem neuen Album wieder roughere Einflüsse gefunden zu haben. Die Reunion mit Hausproduzent Bitzram, der das ganze Album produziert hat, ließ bereits viele Fan-Herzen höher schlagen. Ob „IWNN“ tatsächlich das beste Prinz Pi-Release ist, haben wir besprochen:

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 8/10
    Niko: "Klingt immer erwachsener und, logischerweise Massenkompatibel. So wie ein Prinz Pi heute klingen muss. Aber auch gut, dass es immer noch mal Prinz Porno gibt. Auf Länge eine zu große Portion Melancholie für Geist und geschundene Seelen. Geht aber schon mal unter die Haut."" - 8/10
  • 8/10
    Shana: "Ich bin ja bekanntlich eher #teamporno, dennoch ist IWNN solide - aber eben auch musikalisch keine Neuerfindung des Rades." - 8/10
  • 8/10
    Edoardo: "Prinz Pi ist derart professionell, sodass er mehrmals über die HipHop-Szene hinauswächst - vor allem auf dieser Platte. Und genau deshalb ziehe ich den unvollkommenen Prinz Porno vor." - 8/10
  • 6/10
    Niels: "Auch wenn mich der etwas dreckigere Sound stellenweise positiv überrascht („Werte“), überzeugt mich Pis Vorgänger auf Albumlänge doch mehr. - 6/10
  • 7/10
    Yannick W.: "Mit "Werte" enthält die Platte hier einen der wohl besten Tracks als Pi, trotzdem ist mir vieles einfach zu glatt gebügelt. Durch das Wiederbeleben von Porno, vorausgesetzt, dass "pp=mc2" keine Einzelaktion war, hat Pi allerdings genau dieser Musik ihre Berechtigung gegeben. - 7/10
  • 8/10
    Yannick H.: "Für sein neuestes Werk hat Biztram Pi ein Soundgewand gebastelt, das dem Keine Liebe-Chef gut anliegt, sich teilweise aber noch farbenfroher, sprich experimenteller, hätte gestalten lassen. Lyrisch liefert Prinz Pi die gewohnt solide bis gute Leistung ab, die sich durch all seine Werke zieht." - 8/10
  • 5/10
    Elena: "Wenn aus Porno Pi wird, bin ich so gut wie immer raus. Das Album langweilt mich sehr schnell und es fallen mir zu viel leere Phrasen." - 5/10
  • 7/10
    Luisa: "Rundes Album und für Prinz Pi Fans bestimmt eine riesen Freude es durchzuhören. Mich kriegt er trotzdem immer noch nicht so ganz." - 7/10
  • 6/10
    Sebastian: "Als jemand, der sich zuvor noch nie mit Prinz Pi auseinandergesetzt hat würde ich "Im Westen Nichts Neues" als sehr musikalisch und relativ gechillt beschreiben, allerdings auch als recht poppig. Die Erwartungen, die ich persönlich an eine Hip-Hop Platte stelle, werden damit leider nicht erfüllt. Andere Vorlieben können hier aber sicher bedient werden." - 6/10
  • 6/10
    Aron: "Sein gekonnter Umgang mit der deutschen Sprache ist bekannt und auch hier eindrucksvoll zu hören. Ansonsten – mir persönlich zu sehr auf die weiblichen Fans zugeschnitten, zu viel Kitsch, zu viel Geschnulze. Sein veränderter Style über die Jahre ist legitim, aber nicht meiner." - 6/10
6.9/10

Kurzfassung

Für „Im Westen Nix Neues“ kann Prinz Pi von der Gang zwar nicht ganz so viel Lob ernten, wie es vor einem Jahr für „pp=mc2“ gab, nichtsdestotrotz findet keiner große Kritikpunkte am 14. Studioalbum vom Keine Liebe-Oberhaupt. Am Ende kann der Stil als Pi die Gang nicht ganz so sehr überzeugen, wie ein Album seines Alter Egos. Als Prinz Pi leistet Friedrich Kautz nach „Kompass ohne Norden“ allerdings ziemlich saubere Arbeit.

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Ich kann quasi nur über Musik reden...
Razer

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