Die Meinung der Redaktion zu Post Malones “Stoney”

Bis man das erste Album von Post Malone endlich zu hören bekam, müssen seine Fans vor allem eins beweisen: Geduld. Nachdem der Texaner vor knapp eineinhalb Jahren die Szene betrat und mit „White Iverson“ einen der Sommerhits 2015 vorlegte, sollte das Debütalbum folgen. Ganz so simpel gestalte sich der Weg zur ersten Platte allerdings nicht, immer wieder musste „Stoney“ nach hinten verschoben werden. Im Frühjahr diesen Jahres schien sich dann tatsächlich ein Veröffentlichungstermin gefunden zu haben: Der „26. August“. Gefeiert wurde das sogar mit einem Free-Mixtape, betitelt nach dem angepeilten Termin. Der Tag kam, das Album jedoch nicht. Ein paar Monate mehr brauche es dann doch noch. Jetzt ist „Stoney“ da und wartet unter anderem mit Featureparts von Quavo, Khelani, 2 Chianz und Kumpel Justin Bieber sowie allen Hit-Singles der letzten Monate auf. Wir haben uns das Album angehört.

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Das sag die BACKSPIN Gang!
  • 8/10
    Yannick W.: „Den Hype der großen Single über ein Jahr aufrecht zu erhalten ist eine verdammt große Herausforderung, gerade beim ersten Album. Trotz der langen Kreativphase hat der Texaner es geschafft, seine Fans durch Appetithäppchen bei der Stange zu halten und tatsächlich hält das Album das, was die Singles versprachen. Auf ‚Stoney‘ bekommt man 18 Songs lang totale Entschleunigung, poppige Books und sphärische Beats und Vocals zu hören. Mit seiner Kombination aus Country, R’n’B und zeitgenössischem Hip-Hop baut sich Post Malone gekonnt einen eigenen Sound, der Wiedererkennungswert besitzt und beinahe über die gesamte Lauflänge fesseln kann. Lediglich kurz vor Ende verliert ‚Stoney‘ mir etwas zu sehr an Energie und sich in Gitarren-Sounds. Dennoch: Starkes Debüt voller Hits und einer unglaublich coolen Justin Bieber-Kollaboration., mit dem er zeigt, dass er mehr als ein One-Hit Wonder ist.“ - 8/10
  • 5/10
    Raphael: "Düstere Beats, viel Emotionen. Das möchte Post Malone auf seinem Debüt Stoney rüberbringen. Schafft er auch weitgehend. Einige Melodien sind sogar ganz catchy. Aber noch ein Tropical Hit wird das mit Justin Bieber auch nicht. Ein wenig zu sehr bemüht ist das Ganze, und schafft es nicht, aus der Masse solcher Sounds heraus zu stechen." - 5/10
  • 8/10
    Anna S.: "Post Malone bringt einen sanften und extravaganten Sound ans Tageslicht. Melodiöser Gesang und ruhige Rap-Parts ergänzen die warmen und harmonischen Instrumentals, die trotz schlichter Aufmachung, durch beispielsweise seichte Drums, oder besinnliche Gitarrenklänge, eine volle, poplastige Atmosphäre erschaffen. Post Malone schafft es trotz einheitlicher Soundkulisse der Monotonie zu entgehen, indem er mit seiner flexiblen Delivery die jeweilige Message des Songs unterstreicht. Das Ergebnis kann mich größtenteils überzeugen - Beste Tracks sind für mich 'Go Flex' und 'Big Lie'." - 8/10
  • 6/10
    Peter: "Über 18 Monate nach seinem Hit "White iversion" legt Post Malone sein Debütalbum nach. Das musikalische Grundgerüst seines bereits genannten Songs, das noch viel mit Hip-Hop zu tun hat, wird so auf dem Album nicht fortgesetzt. Man hört definitiv raus, dass Post aus Texas kommt und mit seiner Stimme vieles macht, aber nicht rappt. Thematisch besteigt der Musiker aus dem Großraum Dallas keine neuen Berge und unter Strich kann das Album auch nicht das Level seines Hits halten. Ob er in den Abgründen der One-Hit-Wonder landen wird oder mit seinem nächsten Release alle Kritiker und mich überzeugen kann, wird sich zeigen. Mir gehen vor allem die Tracks, die das Album eröffnen gut ins Ohr, bevor er mich mit aufkommender Monotonie verliert." - 6/10
  • 9/10
    Niko: "Starkes Album. So leicht und unverbindlich und trotzdem bestimmt und gradlinig. Man merkt die offensichtlich ohne Scheuklappen eingesetzten Einflüsse von Rap, über Blues bis Pop, und genau das macht das Album stark. Catchy, eingängig aber nicht cheesy - und dieser Grad ist schmal. Mit Einschlag, wie es sich für ein Debütalbum gehört. Auch mit Justin Bieber in der Feature-Liste" - 9/10
  • 8/10
    Anna G.: "Post Malone gelingt es Song zu machen, die gleichzeitig wunderschön und unendlich traurig sind. 'Go Flex' war diesen Sommer eins meiner absoluten Lieblingslieder. Seine Stimme und die dumpfen Beats fügen sich zu einem ganz besonderen Soundbild zusammen - 'Stoney' klingt nicht nach aktuellen Trends, sondern sehr eigen. Zwar stellenweise zu poppig für meinen Geschmack, aber insgesamt ein mehr als gelungenes Debüt (vor allem angesichts der Tatsache, dass der Künstler erst 21 Jahre alt ist). Ich freue mich auf mehr." - 8/10
  • 7/10
    Yannick H.: "Post Malone ist ohne Zweifel ein begnadeter Sänger, das wird schnell deutlich. Allerdings klingen mir viele Songs zu gleich, das gewisse Etwas fehlt. Themen sind wiederholt Beziehungen und der Konsum von zu vielen Drogen, eingebettet in ein mir oftmals zu ruhiges, eintönig klingendes Soundgewand. Doch der Gesang kann vieles wieder herausreißen, allein der Opener -'Broken Whiskey Glass' hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Wird beim nächsten Album experimenteller agiert, dann werde ich Post Malone wahrscheinlich mehr zugetan sein, als es aktuell noch der Fall ist. Unterm Strich ist eine grundsolide Leistung zu billanzieren, die Luft nach oben lässt." - 7/10
7.3/10

Kurzfassung

Unsere Meinungen zu “Stoney” gehen auseinander. Während es auf einige zu bemüht wirkt, sind andere vollends überzeugt.

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