Die Meinung der Redaktion zu „Onkel Pillo“ von Pillath

Mit der Ankündigung, ein Solo-Album releasen zu wollen, zauberte Pillath vielen seiner alten Fans ein breites Grinsen ins Gesicht. Während Duo-Partner Snaga weiterhin konstant Releases ablieferte, gönnte sich die Ruhrpott-Rap Ikone insgesamt sechs Jahre musikalische Abstinenz. Nun kommt er mit „Onkel Pillo“ zurück. Auf den 17 Tracks sind Phil Woody, Re:, Fard, Manuellsen und Snaga vertreten. Ob das Comeback in unseren Augen gelungen ist, gibt’s hier:

 

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 6/10
    Aron: "Mensch wat is der Pillo sympathisch! Im Kern liefert „Onkel Pillo“ wie gewohnt klaren und deutlichen Punchline-Rap, sauber produziert und unterhaltsam. Großes Problem: Pillo ist kein Experimentier-Freund und geht keine Wagnisse ein. Hunger und Spaß sind aber deutlich vorhanden und so bleibt es ein gelungenes Comeback – Pillath liefert was erwartet wird und das sehr gut! " - 6/10
  • 6/10
    Yannick H.: "Ruhrpott-Rap, der nicht langweilt, bei dem der Funke aber auch nicht überspringen will. Demzufolge Mittelmaß. " - 6/10
  • 8/10
    Niko: "Ich bin krass positiv überrascht von diesem Album. PIllath bleibt Pillath. Aber Pillath wird auch erwachsen. Und reift wie ein guter Wein. Das hier klingt noch viel mehr nach dem Pillath, den ich früher schon darin gesehen habe. Hut ab." - 8/10
  • 6/10
    Zino: "Rappen hat Pottonkel Pillo nichts verlernt und kann trotz jahrelanger HipHop-Abstinenz immer noch mit dem heutigen Standard mithalten. Punchlines? Kanner. Der macht datt gut! Besonders der Song mit Snaga, der auf seinem Part mit unnormaler Punchline über 4 Zeilen reinkommt, macht Hoffnung auf eine Reunion der beiden Hände Gottes. Die Thematik der ernsteren Songs a la "Auf dem richtigen Weg", "Kranke Welt" oder "Mein letzter Song" hat man aber schon zu oft gehört, als das die jetzt begeistern könnten. Trotzdem würde ich in Zukunft gerne mehr von Onkel Pillo hören. Am liebsten mit Snaga zusammen!" - 6/10
  • 7/10
    Shana: "Mehr Aggression bitte, von jemandem wie Pillath möchte ich keine deepen Nummern hören - die bleiben ja aber glücklicherweise die Ausnahme." - 7/10
  • 8/10
    Yannick W.: "Ich freu mich richtig, dass Pillath wieder die Lust am rappen gefunden, dieser Ruhrpotthumor ist beinahe einzigartig in der Szene. An der Platte gibt es auch nicht viel zu mäkeln, gewohnt gute Punchlines, die oft ziemlich direkt in die Fresse gehen. Bei den ruhigen Nummern bin ich etwas zwiegespalten, teils stark, teils nicht so mein Ding. Alles in allem für mich ein gelungenes Comeback, hoffen wir mal, dass es nicht bei dieser Platte bleibt." - 8/10
  • 6/10
    Luisa: "Das Intro verspricht viel, leider ist das was folgt nicht ganz das was ich mir gewünscht habe." - 6/10
  • 5/10
    Edoardo: "Zweifelsohne ein interessantes Comeback. Aber mit den Releases von 2016 kann es nicht Schritt halten." - 5/10
  • 6/10
    Sarah: "Nicht unbedingt mein Geschmack, da der Flow mir manchmal zu langsam daherkommt, oftmals unpassend zum Beat ist und die Hook bei den meisten Tracks ziemlich plakativ rüberkommt. Der Track mit Snaga ist meiner Meinung nach einer der stärksten Tracks des Albums, eine Echo aus der Vergangenheit." - 6/10
  • 5/10
    Sebastian: "„Unterhaltsam“ ist hier das Wort der Wahl. Technik und Produktionen sind gleichbleibend solide und Pillath bringt genau das, was man von ihm erwartet. Für den Einen ist es das Non-Plus-Ultra, für den Anderen zumindest das ein oder andere Schmunzeln wert." - 5/10
  • 7/10
    Elena: "Sechs Jahre später hat’s Onkel Pillo immer noch drauf. Er ist vielleicht nicht mehr ganz so bissig und frech wie damals, aber er ist sich treu geblieben. Selbst die poppigeren Passagen des Albums (Gesangshooks dies das) stören mich wenig. Ein gelungenes Solo-Comeback, auch wenn das Snaga-Feature für mich Anspielstation Nummer 1 ist. - 7/10
  • 7/10
    Niels: "Macht stellenweise echt Laune, dennoch keine Platte, die ich mir zu jeder Zeit geben kann." - 7/10
6/10

Kurzfassung

Auch nach sechs Jahren Pause kann Pillath die BACKSPIN Gang noch weitestgehend überzeugen. An dem etwas ruhigeren Stil des neuen Albums gehen die Meinungen ein bisschen auseinander. Die einen begrüßen, dass Pillath älter und reifer geworden ist, andere wünschen sich noch ein wenig härtere Tracks. Am Ende reicht es für „Onkel Pillo“ zu einer guten Platzierung im oberen Mittelfeld.

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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