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Die Meinung der Redaktion zu Nimos „Habeebeee“

Mit „Habeebeee“ legte Nimo vor einer Woche sein erstes Release vor. Der Newcomer startet direkt mit einem Vertrag bei Celo & Abdis Label 385-ideal in seine Karriere. Auf den 23 Tracks hat er schon ziemlich viel Unterstützung aus dem ganzen Azzlackz-Umfeld bekommen, neben den beiden Labelchefs sind auch Capo, Hanybal oder 385-i Kollege Olexesh dabei. Außerdem gibt’s Unterstützung von O.G., Soufian und Brate Azzlack. Natürlich haben auch wir uns Gedanken zum Debüt des Stuttgarters gemacht.

Nimo – „Habeebeee“ bestellen

 

Das sagt die BACKSPIN Gang"
  • 8/10
    Elena: "Nach „Idéal“ hatte ich richtig Bock auf Habeebee und das, wie sich gezeigt hat, zurecht! Nimo hat das Spiel mit seiner Stimme einfach drauf." - 8/10
  • 7/10
    Aron: "Klar, vom 385i Umfeld wird man regelmäßig verwöhnt und auch Nimo hat es drauf und ist ein sinnvolles Signing. Einen krassen Charme und einzigartigen Style kann man dem Stuttgarter auch nicht absprechen. Die Delivery stimmt für mich, die Beats sind durchweg überdurchschnittlich. Textlich und musikalisch sind aber leider fast alle Tracks zu überladen, zu „nervig“. Das spiegelt sich auch in den 23 Tracks wieder – da hätte man deutlich verschlanken können und die Perlen präsentieren können. Großes Talent ist häufig hörbar, die Umsetzung aber für mich noch nicht perfekt. Achja s/o nach Feuerbach Jonger!" - 7/10
  • 8/10
    Zino: "Für mich jetzt schon der Newcomer des Jahres. Nimo flowt wahnsinnig besonders und kann auch neben etablierten Kollabopartnern locker bestehen. Selbst für jemanden wie mich, der sich schwer für Trap begeistern kann, sorgt "Habeebee" auch bei den trappigen, französisch klingenden Anspielpunkten, für Kopfnicker- bis Ausrastprogramm. Passt ìdeal zu ìdeal. Nimo benutzt seine Stimme so wie derzeit kaum ein anderer Rapper. Ich wünsche mir weitere Kollabos mit Labelpartner Olexesh!" - 8/10
  • 8/10
    Yannick W: "Man könnte Nimo die selben Vorwürfe machen, mit denen auch Shindy zu kämpfen hat, nämlich, dass seine Musik sehr stark aus dem Ausland "inspiriert" ist. Am Ende zählt allerdings das Gesamtprodukt und das ist in diesem Fall bis auf ein oder zwei Ausnahmen sehr stimmig. Die Beats passen, der Flow ist on point und Texte und Technik können mich trotz Überlänge ziemlich überzeugen. Durch seine besondere Aussprache verleiht Nimo seiner Musik eine gewisse Einzigartigkeit. Da lässt sich auch drüber hinweg sehen, dass es sehr nah an den Kollegen aus Frankreich liegt. - 8/10
  • 8/10
    Shana: "„Habeebeee“: Nimo ist großartig, aber auch noch sehr jung. Stilistisch hätte er sich auf dem Mixtape etwas mehr fokussieren können - dennoch läuft’s bei mir auf und ab. - 8/10
  • 8/10
    Luisa: "Sehr schön Habeebeee, vielleicht ein wenig zu lang. Ich bin gespannt was wir von Nimo noch zu hören bekommen." - 8/10
  • 8/10
    Niko: "Eigentlich schwierig: Sehr, sehr, sehr stark inspiriert von den Kollegen aus Frankreich, inklusive Optik. Aber irgendwie catched mich sein Entertainment. Ich glaube auch, dass da mehr drin steckt. Und noch mehr kommen wird. So alleine schon mal ein sehr gute Aufschlag, auch wenn man ein Auge zu drücken muss." - 8/10
  • 8/10
    Sarah: "Das Debüt des Stuttgarters ist ein rundes und vielseitig Ding. Eine gelungene Autobiografie kombiniert mit Gesellschaftskritik & Representer – und obwohl er noch so jung ist tatsächlich glaubwürdig. Für mich ein großes Plus. Allerdings hat das Album mit 23 Tracks des öfteren thematische/soundtechnische Wiederholungen, die das Album etwas langatmig erscheinen lassen." - 8/10
  • 8/10
    Edoardo: "Völlig losgelöst schwimmt er durch sämtliche Flowgefüge. Die Zukunft des deutschen Gangster-Rap fußt in der Melodik und genau da steht Nimo an der Avantgarde." - 8/10
  • 7/10
    Yannick H: "Das neueste Signing aus dem Hause „385ideal“ gibt sich wort- und stimmgewaltig und vereint „logische“ Features (Celo, Abdi, Hanybal, Olexesh) auf seinem Mixtape. Ausreißer nach oben und unten halten sich weitestgehend die Waage, wobei die Tracks mit den Labelchefs positiv in Erinnerung bleiben. " - 7/10
8/10

Kurzfassung

Mit seinem Debüt löst Nimo die Vorschusslorbeeren ein. Die BACKSPIN Gang kann er komplett überzeugen. Trotz einer Spieldauer von über einer Stunde findet niemand wirkliche Makel an „Habeebeee“. Mit dem Talent liegt die Messlatte für das erste Album allerdings schon jetzt ziemlich hoch.

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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