Die Meinung der Redaktion zu „Mutterficker“ von Frauenarzt

Ein Albumtitel vor dem der ein oder andere wohl zurückschrecken wird: Sein Solo-Comeback gibt Frauenarzt mit „Mutterficker“. Nach diversen Gold- und Platinauszeichnungen zusammen mit Manny Marc kehrt der Ur-Berliner nach stolzen acht Jahren ohne Soloalbum zum harten Rap zurück. Der Albumtitel ist Programm, die 14 Tracks bestimmt ein Feeling: „In die Fresse“. Neben seinem ersten Singning beim eigenen Label Proletik, MC Bomber hat er sich auch Unterstützung von Westberlin Maskulin Legende Taktlo$$ geholt. Wir haben sein Solo-Comeback unter die Lupe genommen.

Frauenarzt – „Mutterficker“ kaufen

 

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 9/10
    Shana: "Es ist so schön, wenn man ohnehin wahnsinnig hohe Erwartungen hat und diese dann noch übertroffen werden. Ich bin Fan." - 9/10
  • 9/10
    Zino: "Übelster Abriss. Sowohl die Originale als auch die Remix-Versionen. Genauso habe ich mir Arzt anno 2016 vorgestellt. Damals war es der Untergrundkönig – heute der Mutterficker. Außerdem kommt da noch ein bisschen Berliner Bonus drauf. Übergutes Album." - 9/10
  • 7/10
    Kevin: "Arzt ist zurück und hat den Berliner Sound im Gepäck, den ich vor zehn Jahren komplett gefressen habe. Das Album macht mir richtig Spaß. Vor allem die dazugehörigen Remixe. Allerdings sind einige Beats für meinen Geschmack etwas drüber." - 7/10
  • 9/10
    Yannick W.: "Mit den Atzen-Sachen hat Frauenarzt mich komplett verloren. Umso erstaunter war ich über die Singles, die mich von Anfang an komplett abgeholt und dementsprechend auch eine hohe Erwartungshaltung geschaffen haben. Die Beats von Dumme Jungs und Specter gehen so dermaßen nach vorne, wie ich es fast noch nie auf einer Deutschrapplatte gehört habe, Live sorgen Titel wie "Blaulicht" oder "Eine Kugel" einfach für totale Extase. Auch was Raps angeht würde ich "Mutterficker" als zweifelsohne das Beste was Frauenarzt bis dato geschaffen hat, bezeichnen. Man kann viele Anspielungen auf die alten Hits in allen Songs finden. Die meisten Titel gefallen mir zwar Solo besser, aber auch in den ein oder anderen Remix sollte man unbedingt reinhören. Richtig starkes Album, das bei mir wohl den ganzen Sommer rotieren wird - 9/10
  • 8/10
    Niko: "Eigentlich habe ich schon früher immer so meine Probleme mit der Musik aus Berlin gehabt. Dieses dreckige, ungehobelte. Und ständig auf die Fresse. Aber wie bei einem guten Wein (auch wenn ich nicht trinke), kommt hier bei Mutterficker dieses Gefühl bei mir auf, dass das ganze in mir nur reifen musste. Starkes Album, unheimlich energisch. Und die Bonus-Runde setzt dem Ganzen die Krone auf..." - 8/10
  • 7/10
    Clemens: "Endlich wieder ein Frauenarzt Solo! Im Vorfeld konnten die Singleauskopplungen richtig Lust auf die Platte machen und das Album liefert genau was ich erwartet habe: Straighter Battlerap auf krassen Produktionen. Für mich ist die Standardedition leider nicht langlebig genug, aber dafür gibt es ja noch die Bonus-CD mit krassen Features. Besonders gut haben mir Nachbarviertelterrorist mit Karate Andi und Blaulicht gefallen." - 7/10
  • 8/10
    Yannick H.: "Ich war nie ein großer Frauenarzt-Fan und spätestens seit seinem Atzen-Projekt hatte ich der Berliner-Untergrundlegende abgeschworen. Aber was der MC hier abgeliefert hat, nötigt mir größtem Respekt ab ! Frauenarzt hat Hymnen kreiert („KKF“, „Zieh den Shirt aus“), die wohl noch in Jahren bei jeder Party gespielt werden. Darüber hinaus beweisen Features wie die von Karate Andi, Prinz Porno oder Audio88 & Yassin die Treffsicherheit des Vicente de Teba Költerhoffs, der seinen Tracks auf der Bonus-CD noch einmal eine neue Wertigkeit verleiht." - 8/10
  • 8/10
    Philip: "Endlich wieder richtiger in die Fresse Rap von Frauenarzt. Großartig. Man will gleich raus gehen und den ganzen Tag „King Cool Frauenarzt KKF“ schreien." - 8/10
8.1/10

Kurzfassung

Nach einem musikalischen Ausflug mit den Atzen gelingt Frauenarzt das Solo-Comeback ohne Probleme. „Mutterficker“ kann die BACKSPIN Gang ausnahmslos überzeugen.

The following two tabs change content below.
Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

Erzähl Digger, erzähl

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.