Die Meinung der Redaktion zu Mac Millers „The Devine Feminine“

The Devine FeminineSeit Mac Miller im zarten Alter von 18 Jahren seinen ersten Plattendeal signierte, hat sich beim Rapper aus Pittsburgh einiges getan. Mindestens ein Release pro Jahr saß für die Fans seither drin, daran hält er auch weiterhin fest. Nachdem im vergangenen Frühherbst die Platte „GO:OD AM“ erschien, gibt es fast auf den Punkt ein Jahr später den Nachfolger zu hören. Der trägt den Titel „The Devine Feminine“ und kommt mir nur insgesamt zehn Titel daher. Umso beachtlicher ließt sich dabei die Featureliste, mit an Bord sind Kendrick Lamar, CeeLo Green, Bilal, Njomza, Ty Dolla $ign, Anderson .Paak und seine bessere Hälfte Ariana Grande. Wir haben uns ein Bild seiner vierten Soloplatte gemacht.

Mac Miller – „The Devine Feminine“ kaufen

 

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 8/10
    Yannick H.: "Um es vorweg zu nehmen: ich bin überrascht – und das positiv. Mac Miller kommt mit einem weitestgehend ruhigeren Sound als bisher daher und weiß mit diesem auf Anhieb bei mir zu gefallen. Romantisch, ohne dabei (allzu) kitschig zu wirken – ein Akt, der nicht jedem glückt. Doch allein die Neo-Soul-Klänge von 'God Is Fair, Sexy Nasty' mit Kendrick sollten auch die größten Zweifler überzeugen. Selbst die Zusammenarbeit mit Neu-Freundin Ariana Grande kann sich sehen lassen, auch wenn sie etwas zu poppig ausfällt. Dennoch: die 'neue' Seite von Mac Miller liefert den perfekten Feierabend-Blues, da sie stimmig und ruhig(er) ist." - 8/10
  • 9/10
    Edoardo: "Nach 'GO:OD AM' liefert Mac Miller auch im Jahr darauf eines der kohärentesten Alben. Die musikalische Fertigkeit des 24-Jährigen sucht im hauseigenen Genre nach wie vor seinesgleichen. Gekonnt huldigt er fernab vom Allgemein-Gefälligen und 16er-Schemata dem idealisierten, weiblichen Geschlecht." - 9/10
  • 5/10
    Christian: "Mac Miller präsentiert mir auf eine sehr entschleunigte Art sein neues Werk. Leider hat es mich, obwohl ich auch Freund von langsamen Beats bin, nicht abgeholt. Ich könnte jetzt sagen, dass es gut ausproduziert wurde und dass er bekannte Features für sich klären konnte, jedoch setze ich das bei so einem Interpreten voraus." - 5/10
  • 8/10
    Anna S.: "'The Divine Feminine' gefällt mir ziemlich gut. Die smooven und jazzlastigen Instrumentals sind nahe zu perfekt aufeinander abgestimmt und bilden den idealen Rahmen für ein rundes Gesamtwerk. Kombiniert mit Mac Millers lässiger Rap-Haltung und den Vocals, die ideal zu dem Jazz-Sound passen, handelt es sich hier für mich um ein entspanntes und hörenswertes Album." - 8/10
  • 8/10
    Yannick W.: "Yannick W.: "Wie der Albumtitel bereits ziemlich offensichtlich erklärt widmet sich Mac Miller auf seiner neuen LP ganz der Frauenwelt und der Liebe. Das geschieht allerdings nicht auf die für Rap oft typische plumpe Art, sondern sehr bedacht auf Ästhetik und Romantik. 'The Devine Feminene' stellt die bisher deutlich zurückhaltendste Platte des Pittsburghers dar, der Sound wird überwiegend von sehr entschleunigten, Blues-, Jazz- und Soul-Samples getragen, so findet die Platte besonders in ruhigen Momenten seine volle Entfaltung. Mit seinen 24 Jahren macht Mac Miller bereits den Eindruck eines musikalischen Veteranen, seine rasende Entwicklung in den letzten sechs Jahren ist wirklich ein absolutes Phänomen." - 8/10
  • 7/10
    Peter: "Es geht wieder Bergauf. Nach seinem Hype zu Anfang seiner Karriere, verlor der Rapper aus Pittsburgh mich mit seinem letzten Langspieler. 'The Divine Feminine' macht vieles richtig, das 'GO:OD AM' falsch machte: eine kurze, knackige Tracklist mit starken Features. Mir gefallen vor allem die Live-Versionen, die wir bisher sahen. Mac Miller hat sich weiterentwickelt und die Instrumentals, die aus dem Klischee des klassischen Beats ausbrechen, helfen dabei enorm." - 7/10
  • 9/10
    Kevin: "Es hatte sich auf den letzten Langspielern ja bereits angekündigt, doch mit 'The Divine Feminine' sollte Mac Miller es endgültig geschafft haben das Image eines inhaltslosen Twenty-Somethings abgelegt zu haben. Dafür kommt das neue Album viel zu zeitlos und stilvoll daher. Hierzulande hörte man ab und ab ja auch mal, dass Cro das deutsche Pendant zu Mac Miller sei. Das macht nun jedoch keinen Sinn mehr – dafür ist Mac Miller ihm hinsichtlich der Langlebigkeit, dem Inhalt und der Produktion inzwischen lange voraus. Mal ganz davon abgesehen, dass dieser Vergleich eh juckt. Mac Miller hat ein wunderbares Konzeptalbum über die Liebe geschaffen. Hey, Ariana Grande, grüß dich erstmal. Gut gemacht!" - 9/10
7.7/10

Kurzfassung

Mit seinem vierten Album leitet Mac Miller eine Stiländerung ein, die bei uns auf Zuspruch stößt. Die Soul- und Funklastigen Produktionen und die reiferen Texte wissen zu gefallen.

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Ich kann quasi nur über Musik reden...
Razer

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