Die Meinung der Redaktion zu „Khazraje“ von MC Rene & Figub Brazlevič

DruckSeit MC Rene im Anschluss an sein erstes Buch „Alles auf eine Karte“ wieder zum Mikrofon griff, präsentiert er seinen Fans mit ziemlicher Regelmäßigkeit neue Musik. Nachdem er im vergangenen Jahr gemeinsam mit Producer Carl Crinx das Album „Rennessance“ und und die EP „Perpetuum Mobile“ vorlegte, schloss er sich für den Nachfolger mit dem Baden-Wütembergischen Producer Figub Brazlevič im Studio ein, heraus kam dabei ein neuer Langspieler, den MC Rene nach seinem bürgerlichen Nachnamen, „Khazraje“, benannte. Nachdem man sie in der Konstellation bereits auf „Perpetuum Mobile“ hören konnte, sind erneut Toni-L und Retrogott vertreten. Ebenfalls mit dabei sind Spacemonsta, Lias Krings und Tesla. Auch der Album-Produzent greift für René El Khazraje zum Mikrofon.

MC Rene & Figub Brazlevič – „Khazraje“ kaufen

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 6/10
    Anna G.: "Überzeugt mich leider nicht. Unaufgeregte Sample-Beats und ein durchgängig smoothes Klangbild sorgen für ein rundes Album, mit dem MC Rene seine Fans bestimmt mehr als zufrieden stellen kann. Mich holen allerdings weder die Texte, noch der Sound wirklich ab." - 6/10
  • 8/10
    Raphael: "Es schneit. Ich hör MC Renes und Figubs 'Khazraje' und möchte wieder nach Marokko. Figubs Beats sind für mich sowieso erste Sahne. MC Rene flasht natürlich nicht mehr übertrieben wie damals, aber er kann das immer noch. Die Lockerheit, die er rüberbringt, macht ihn für mich sympathischer als sich zu ernst nehmende Rapper. Ja, es ist Rucksacktouristenrap, aber ich mag das." - 8/10
  • 7/10
    Anna S.: "Figub Brazlevič greift tief in die Boom-Bap Trickschublade und zaubert auf 'Khazraje' eine breite Facette an entspannten und zugleich treibenden Instrumentals. Der elektronische Sound bildet in Kombination mit den Saxophon-Klängen  eine lockere Soundkulisse, die erfreulicherweise den marokkanischen Charakter in das Album bringt. MC Rene flowt über die Beats und rappt über seine Herkunft. Die beiden Artists ergänzen sich ziemlich gut auf der Platte. Zugegebenermaßen catchen mich die Instrumentals aber mehr, als die Vocals." - 7/10
  • 9/10
    Yannick H.: "Runde Sache, oldschooliger Sound at its best! Das zeigt sich schon an Features wie Retrogott und Toni L. Perfekte Scratches, Saxophon-Soli, Unverkrampfheit in der Vortragsweise – bei MC Rene ist alles on point. Jazz- und Funk-Elemente gesellen sich zu dopen Beats, Selbstfindung und Reflektion sind die Themen auf lyrischer Ebene. So kann es gerne weitergehen! Anspieltipps: 'Nehmerqualitäten' und die Kollaboration mit Lian Krings und Tesla, 'Wunderbare Jahre'." - 9/10
  • 7/10
    Edoardo: "Ich mag Renes musikalisches Konzept mit einem einzigen Produzenten auf Albumlänge zusammenzuarbeiten. Und wie erwartet pressen die beiden Qualitätsgaranten vierzehn harmonische Tracks auf schwarzes Plastik. Nichtsdestotrotz entfernen sich Rene und Figub nicht weit genug aus ihrer Komfortzone, als dass daraus ein kleiner Klassiker hätte entstehen können." - 7/10
  • 7/10
    Niko: "Starke Kombi. Für mich ist Figub Brazlevic einer der besten Produzenten des Landes, weil er es schafft, Seele in seine Beats zu verpflanzen. Und auch wenn der junge Rap-Fan mit dem alten Mann MC Rene nichts anfangen kann, ist er für mich nachwievor einer der Begründer von all dem, was heute los ist. Und zusammen liefern sie ein richtiges angenehmes Album..." - 7/10
  • 8/10
    Yannick W.: "Man hört MC Rene sein Freestyle-Talent auch auf diesem Album noch an, die Texte haben weitestgehend noch eine ziemlich rohe Struktur. Dennoch vermitteln die meisten der 14 Songs Tiefgang und fallen, wie man anhand des Namens erahnen kann, auch ziemlich persönlich und mit Blick auf Herkunft und Vergangenheit Renes aus. Mit dem Figub Brazlevič-Trademark Sound findet das ganze dazu auch noch eine unglaublich passende Untermalung. Tolle, sehr homogene Platte, die ohne große Überraschungen auskommt." - 8/10
7.4/10

Kurzfassung

Auch mit dem zweiten Album seit seinem Comeback kann uns MC Rene überzeugen, in Kombination mit Figub Brazlevič samplelastigen Beats entsteht ein sehr entspanntes Feeling, dass das marokkanische Thema gut untermauert.

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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