Die Meinung der Redaktion zu Isaiah Rashads „The Sun’s Tirade“

isaiah-rashad-sun-tiradeSchon mit seinem Debütrelease, der u.a. von Farhot produzierten EP „Cilvia Demo“, konnte Isaiah Rashad in den USA für Aufsehen sorgen und eine große Fanbase um sich scharen. Über rund zwei Jahre wurde der Newcomer aus Tennessee als einer der nächsten großen Stars gehandelt. Seine Labelheimat untermauerte diese Lorbeeren sicherlich auch, entdeckt und aufgebaut wurde Rashad von Anthony Tiffith, besser bekannt als Top Dawg. Der kann mittlerweile auf ein ziemlich erfolgreiches und gleichzeitig von der Kritik gefeiertes Künster Roster blicken, auch Kendrick Lamar, ScHoolboy Q, Jay Rock, AbSoul und seit neuerem Lance Skiiiwalker auch Sängerin SZA begannen ihre Rap-Karrieren unter den Fittchen des Mangers und hielten ihm bis heute die Treue. Der neuste Streich aus dem Hause stammt nun also von Isaiah Rashad und trägt den Titel „The Sun’s Tirade“. Mit an Bord sind neben Labelkollegen Kendrick Lamar, SZA und Jay Rock auch SiR, Zacari, Kari Faux, Deacon Blies und Hugh Augustine.

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Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 8/10
    Yannick W.: "Mittlerweile konnte sich TDE den Ruf als ein Label aufbauen, dessen Releases oft ziemlich text- bzw. inhaltslastig ausfallen. Dementsprechend sollte man auch auf "The Sun's Tirade" zuhören, die Storys von Isaiah Rashad ist grundsätzlich interessant und wird spannend erzählt. Durch die entschleunigten Beats und die laidback vorgetragenen Texte fällt das sogar noch um einiges leichter als zuletzt bei den Kollegen Q und Lamar. Durch einige gut eingestreute Wachrüttler kann man über die knappe Stunde permanent am Ball bleiben, auch die Features wissen zu gefallen. Hier fällt erneut auf, wie familiär es bei TDE zugehen muss, alle Gäste aus den eigenen Reihen funktionieren mit Abstand am besten zusammen mit dem Jungspund der Gruppe. Eine von vorne bis hinten runde Sache." - 8/10
  • 7/10
    Jana: "Isaiah Rashad liefert mit 'The Sun's Tirade' ein Album, dessen wahnsinnig gechillter Vibe mich unweigerlich in seinen Bann zieht. Dann aber, wie ich zugeben muss, über die Dauer der 17 Anspielstationen etwas zu monoton und zu ruhig ausläuft. Die Beats sind unaufdringlich und fügen sich harmonisch in die Atmosphäre des Albums ein. Speziell 'Rope' ist durch den hervorstechenden Flow und den besonderen Sound bei mir hängengeblieben." - 7/10
  • 9/10
    Kevin: "Eines der besten Alben des Jahres bis dato. Gerade im Hinblick auf Rashads persönlichen Struggle eine unfassbar interessante Platte." - 9/10
  • 8/10
    Niko: "Ihm dabei zuzuhören, wie er durch seine Welt geht, ist keine leichte Kost, sondern fordert volle Aufmerksamkeit. Mit allen Höhen und Tiefen, lauten und leisen Seiten. Das aber macht das Album auch zu einer besonderen Aufgaben. Das Qualitätssiegel TDE hat schon so manche Platte in der Vergangenheit geadelt, andere aber fast erdrückt. Aber Isaiah ist mit seiner Platte am Zahn der Zeit. Nicht zu anstrengend, manchmal zum fallenlassen, dann wieder zum durchdrehen. Und immer mit genug Message, um mich am Ball zu halten, auch ohne einen ähnlichen Spaß and Drugs and Alcohol. Gute Platte." - 8/10
  • 7/10
    Peter: "Die gesamte Atmosphäre gefällt mir gut. Mit einem Top Dawg Entertainement Vertrag geht eine gewisse Verantwortung an sich selbst und eine gesteigerte Erwartungshaltung der Fans einher. Diese Hürden kann Isaiah Rashad mit "The Sun's Tirade Review" ohne ins Schwitzen zu geraten nehmen. Wir hören einen eigenständigen Künstler, der sich aber soundtechnisch gut in das Umfeld des kalifornischen Labels einfügt." - 7/10
  • 6/10
    Yannick H.: "Ein Album mit wenig Auf und Abs, das mit Jay Rock- und Kendrick-Features angenehm überrascht, ansonsten aber keine Bäume ausreißt. Für zwischendurch mit Sicherheit ein Anspieltipp, mehr aber auch nicht." - 6/10
  • 5/10
    Christian: "Naja. Viel mehr fällt mir dazu nicht ein. Auf jeden Fall gut ausproduziert und ein paar smoothe Beats waren schon dabei. Das war´s dann aber. Auch wenn ich laid back rappen auf einem eher ruhigen Soundteppich gut finde, habe ich es im Falle Isaiah Rashad nicht fühlen können. Eventuell der Track 'Rope' blieb auf Albumlänge hängen und das ist mir eine zu schwache Ausbeute." - 5/10
7.1/10

Kurzfassung

So richtig einigen können wir uns zu „The Sun’s Tirade“ nicht. Für die einen gehört Isaiah Rashads Debüt zu den „besten Alben des Jahres bis dato“, andere können den smoothen Vibe des TDE-Künslters nicht wirklich fühlen.

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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