Die Meinung der Redaktion zu „Ich bin ein Berliner“ von Ufo361

Als Mitglied der Crew Hoodrich, die sich im vergangenen Jahr auflöste, konnte der Berliner Ufo361 sich bereits in den letzten Jahren einen Namen machen. Mit dem neuen Mixtape „Ich bin ein Berliner“ schlägt der Rapper einen neuen Pfad ein und wechselt vom Boom Bap ins Subgenre des Trap. Lange wurde gemutmaßt, Ufo würde sein Release als Teil von Haftbefehls Azzlackz veröffentlichen, nun kommt das Mixtape doch über ein eigenes Label. Mit an Bord sind große Namen wie Celo & Abdi, Bonez MC, Sido, Crackavelli, BTNG, Bass Sultan Hengzt.

Ufo361 – „Ich bin ein Berliner“ bestellen
Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 8/10
    Zino: "Mich holt Trapsound wirklich nur in den aller wenigsten Fällen ab, aber Ufo schafft das bei fast jedem Song. Man muss sich richtig zusammenreißen um nicht alle paar Sekunden (im positiven Sinne) ausrasten zu wollen. Macht Spaß beim Hören alle Features sind gut gewählt und passen optimal ins Soundbild. Insebsondere „Bleib auf dem Teppich“ feat. Bonez MC geht richtig nach vorne. Außerdem hat Hengzt endlich mal wieder einen richtig stabilen Battlepart abgeliefert. Baba Mixtape. Freue mich aufs Album, dass für mich gerne auch ein paar persönlichere Songs haben dürfte." - 8/10
  • 7/10
    Yannick W.: "Stilistisch bekommt man hier schon eine 180 Grad Wende zum Debüt-Album. Mir gefällt Ufos neuer Style wirklich gut, auf den Beats hat er deutlich mehr Raum. Zuerst hatte ich Sorge, durch die insgesamt 6 Singles würde Ufo sich im Vorhinein selbst den Wind aus den Segeln nehmen, auf dem Tape ist aber meiner Meinung nach kein einziger schwacher Song dabei, im Prinzip hätte man alles auskoppeln können. Einziger Kritikpunkt ist die fehlende Vielfalt, die auf einem Mixtape noch akzeptabel ist, auf dem nächsten Album sollte man aber auch ein paar andere Facetten von Ufo zu sehen bekommen. - 7/10
  • 8/10
    Shana: "Darf ich das auch als Zugezogene feiern? Mir egal, perfekte Musik für den Weg zum Club." - 8/10
  • 7/10
    Edoardo: "Das zweite, überraschend gute Mixtape dieses Jahr nach Nimos „Habeebee“. Ufo zeigt, dass deutscher Trap keine kurzweilige Modeerscheinung ist, sondern sich mittel- bis langfristig etablieren kann. Eigentlich kann ich Autotune keinen Pfifferling abgewinnen, aber er setzt ihn richtig in Szene." - 7/10
  • 7/10
    Yannick H.: "Über allem ragt die gleichnamige Albumhymne, ob solo oder mit illustren Gästen wie Sido und Bass Sultan Hengzt dargeboten. Die restlichen Tracks halten sich größtenteils die Waage und können mich nicht vollends abholen. " - 7/10
  • 6/10
    Aron: "Mir zu minimalistisch, zu reduziert. Der Trap kommt saftig rüber, auf Dauer sind die Produktionen aber etwas zu uninspiriert. Hat Potential, da geht aber mehr." - 6/10
7/10

Kurzfassung

Mit dem Stilwechsel kommt Ufo gut bei der BACKSPIN Gang an, für noch mehr Punkte müsste der Berliner allerdings ein wenig mehr Vielfalt bieten.

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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