Die Meinung der Redaktion zu „Hayat“ von Mudi

Hayat_Cover-400x400Zum ersten Mal massenwirksam in Erscheinung trat Mudi vor knapp sechs Jahren mit einem Video in der Reihe „Halt die Fresse“ sowie als Featuregast auf Prinz Pis Album „Rebell ohne Grund“. Seit einigen Tagen darf man sich auch über das Solodebüt des Berliners freuen. Produziert wurde das Album „Hayat“ dabei von Hamudi von The Royals, wie der Titel bereits verrät arbeitet Mudi auf seinem ersten Langspieler seine Herkunft und sein Leben auf. Autobiographisch erzählt er auf insgesamt 15 Songs, Features stammen dabei von RAF Camora, Prinz Pi und PA Sports.

Mudi – „Hayat“ kaufen

 

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 5/10
    Niko: "Mir ist das zu viel Herz, Schmerz und Durchhalteparolen auf Platte, kriegt mich nicht." - 5/10
  • 8/10
    Zino: "Ich finde es interessant was Mudi da macht. In der Form hat man sowas, vorallem komplett auf Albumlänge, noch nicht gehört. Ich mag seine Einflüsse, ich mag, dass er anders klingt als andere und wirklich ernsthaft ohne Fick-deine-Mutter-Lyrics auskommt. Ich glaube ihm einfach was er sagt und ich verstehe seine Beweggründe. Sehr solides Debüt auf das man stolz sein kann." - 8/10
  • 5/10
    Philip: "Mudi legt mit ein sehr emotionales und persönliches Album hin. Die Beats gefallen mir teilweise ganz gut, das Gesamtprodukt ist mir jedoch zu kitschig. Da wird mir zu sehr auf die Tränendrüse gedrückt." - 5/10
  • 5/10
    Clemens: "Mudis 'Hayat' ist ein sehr persönliches und deepes Album. Die behandelten Themen finden schöne musikalische Soundteppiche, die den Messages der Songs gerecht werden. Doch mir ist das Album leider zu kitschig und emotional. Mehr Abwechslung hätte dem Album, meiner Meinung nach, gut getan." - 5/10
  • 7/10
    Yannick H.: "Arabesk-Rap, wie Mudi seinen Musikstil bezeichnet, der mit Themen wie Familie (Mama, Papa), Heimat (Berlin, Beirut), Verrat, Treu oder Liebe daherkommt. Konsequent werden auf „Hayat“ Samples aus dem orientalischen Bereich verwendet, die dem Album eine bestimmte Grundstimmung verpassen, die zum Nachdenken und Reflektieren anregt. Um es auf den Punkt zu bringen: solide Leistung vom libanesisch-stämmigen Berliner." - 7/10
  • 5/10
    Kevin: "Mudi nutzt seine größte Stärke, das Storytelling, fast über das komplette Album hinweg. Allerdings wird nach einigen Tracks klar, dass die thematische Vielfalt eher klein gehalten wird. Bis auf wenige Ausnahmen wie "Mittelmeer", mit einer starken Hook von Raf und "Rot/Schwarz", mit einem mehr als soliden Prinz Pi Part, ist es mir meist zu kitschig. Die Produktionen sind gut, bleiben bei mir allerdings nicht hängen, da es keine große Abwechslung gibt." - 5/10
  • 4/10
    Yannick W.: "Eigentlich hat Mudi interessante Geschichten zu erzählen und ein komplett von Gefühlen bestimmtes Straßenrap-Album bekommt man auch eher selten zu hören, nichtsdestotrotz musste ich mich zum Teil wirklich durch diese Platte quälen. Die orientalisch angehauchten Beats machen zwar etwas her, verschwimmen aber auf Albumlänge ineinander, der Flow bleibt über die gesamte Laufzeit ziemlich monoton und die Texte triefen oft nur so vor Kitsch und Pathos. Da können auch die teils starken Features nicht so viel retten." - 4/10
5.6/10

Kurzfassung

Mit „Hayat“ bekommt Mudi uns noch nicht so richtig. Das Debüt des Berliners fällt für unseren Geschmack zu kitschig aus, mehr überzeugen kann uns in diesem Fall der Beatteppich von The Royals.

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