Die Meinung der Redaktion zu Gucci Manes “Woptober”

gucci-mane-woptober-album-cover-artDen Outputlevel, den Gucci Mane vorlegt, werden wohl kaum viele Künstler erreichen können. Nachdem er im Juli seine Haftstrafe beendete, kündigte der Trap-Pionier aus Atlanta gleich drei Projekte für dieses Jahr an. Erst im Juli erschien mit “Everybody Looking” das erste neue Album in diesem Jahr, danach machte er im letzten Monat aus dem Oktober probt den “Woptober”. Dabei gab es besonders einen Grund zur Freude für die Fans: Gucci zog das Releasedate einfach vor und veröffentlichte das Album entgehen der Ankündigung über Nacht und dann auch noch gratis. Insgesamt 13 neue Songs beinhaltet sein neustes Projekt, mit an Bord sind Rick Ross und Yung Dolph. Für die Produktionen holte sich der Trap-God namhafte Unterstützung, den Soundteppich rollen Metro Boomin, Zaythoven, TM88 oder Southside aus. Ob wir noch in diesem Jahr mit der angeteasten EP “The Sixers” mit Tausendsassa Drake zu hören bekommen, wird sich wohl auch bald zeigen.

Gucci Mane – “Woptober” streamen

 

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 5/10
    Yannick W.: "Auf Alben- bzw. Mixtapelänge hat Gucci Mane für mich noch nie richtig funktioniert. Nachdem 'Everybody Looking' mit einer irre hohen Hitdichte und sehr starken Features daherkam, geht es auf 'Woptober' um einiges ruhiger und düsterer, gleichzeitig aber auch monotoner zu. Auch inhaltlich hat sich nicht wirklich viel getan, Gucci Mane hat den Hals immer noch voller Ice, zählt seine Stacks und fährt teure Sportwagen, nur eben etwas entspannter als vorher. Ein Album zum nebenbei hören, viel mehr leider aber auch nicht." - 5/10
  • 4/10
    Niels: "Puh. Darauf komme ich irgenwie gar nicht klar. Schlimmes Artwork, furchtbarer Titel und einfach super monotone Vortragsweise. Reicht für mich nicht mal zum nebenher laufen lassen." - 4/10
  • 5/10
    Niko: "Auch wenn ich mir keine Freunde mache und den Godfather des Genres schlecht bewerte, aber im Gegensatz zu den Nachfolgern und Jungs der jüngeren Generation, hat mich Gucci noch nie mitgenommen. So auch dieses Mal, geht an mir vorbei..." - 5/10
  • 7/10
    Anna S.: "'Woptober‘ ist ein rundes Ding. Das Album bewegt sich durch die Trap-Elemente, die in jeder erdenklichen Form und Klangfarbe eingesetzt werden, in einer Soundkulisse. Gucci Mane rappt mal sanfter und mal dominanter über die verschiedenen Trap-Beats. Das Ganze ist in sich stimmig, hat für meinen Geschmack aber zu wenig Ecken und Kanten. Vielleicht liegt es daran, dass die Instrumentals zu ähnlich sind, vielleicht liegt es aber auch an der monotonen Art zu Rappen." - 7/10
  • 6/10
    Raphael: "Ich wünsche hiermit eine fette Karre, um dieses Tape in aller Pracht pumpen zu können. Ansonsten nichts neues, aber das braucht der Trap God auch gar nicht. Bester Track: „Aggressive“. Erklärung: „All this cash got me feeling aggressive“- endlich jemand, der mich versteht, danke Gucci!" - 6/10
  • 7/10
    Peter: "Sein Album vor angekündigtem Release und gratis anzubieten, zeigt Guccis Manes Wunsch, dass alle seine Fans "Woptober" hören können. So weit, so respektabel. Jedoch kann mich die Musik des Albums, die im Vordergrund stehen sollte, nicht so stark begeistern, wie vorherige Release des Rappers aus Georgia. Insgesamt ist das Album etwas düsterer und scheint Spuren seines Gefängnisaufenthaltes zu zeigen. Dies ist erfrischend und bietet damit Musik für Momente, die vorher nicht zu Guccis Musik passten. Wobei es sich noch immer um ein Release von einem der Vorzeigerapper aus Atlanta handelt. Somit gibt es auch genug Anspielstationen für den wöchentlichen Abend im Traphaus." - 7/10
5.7/10

Kurzfassung

Mit “Woptober” schlägt Gucci Mane eine andere Stilrichtung ein als zuvor, das neue Album des Trat Gods kommt weit weniger bunt daher, als es sein Vorgänger tat. Komplett überzeugen kann uns der Pionier einer aktuellen Soundbewegung allerdings nicht.

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