Die Meinung der Redaktion zu „FSK 18 Brutal“ von 18 Karat

18 Karat vereint zwei Dinge im Deutschen Rap, die es vorher zwar schon separiert voneinander gab, die durch ihn allerdings nun zusammenfinden. Er macht harten Straßenrap und das als Maskenrapper. Wie die meisten seiner maskierten Kollegen legte er einen ziemlich rasanten Aufstieg hin und nutze dafür lediglich das Internet als seine Plattform. Eigentlich für Anfang Januar angekündigt, musste die Platte mehrfach verschoben werden. Nun ist „FSK 18 Brutal“, hinter dem KD-Beatz als Executive Producer steht, bei seinem eigenen Label Supremos erschienen. Ob sich das Warten gelohnt hat, haben wir besprochen.

18 Karat – „FSK 18 Brutal“ bestellen
Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 7/10
    Shana: "Auf jeden Fall vielversprechend. Aber die Hälfte der Songs hätte für den Anfang gereicht, bei der Länge zieht es sich irgendwann. " - 7/10
  • 3/10
    Aron: "Zweigeteilte Meinung: Die Soundkulisse, die KD-Beatz auf FSK 18 Brutal kreiert hat ist umwerfend. Hart, atmosphärisch, epochal, aber nicht schon 1000 Mal gehört. Große Arbeit. Leider versaut 18 Karat diese Kunstwerke durch die Bank weg auf jedem Song durch platte, aggressive Phrasendrescherei, Frauen- und Schwulenverachtung so derbe und offen es nur geht und stumpfen „Ich ficke dich“-Themen. Einzig für die Stimme und den Hunger des Dortmunders gibt es Gnadenpunkte." - 3/10
  • 6/10
    Niko: "Bin selten so oft angeschrieben worden, in den sozialen Medien, wie zu diesem Album. Und ohne ihn zu kennen, überkommt mich beim Hören eine Stimmung, dass er weiß wovon er da redet. Allerdings ist es mir als Album in sich dann ein wenig zu monoton in der Umsetzung." - 6/10
  • 7/10
    Yannick H.: "Man bekommt, was der Albumtitel verspricht: nach vorne preschende Beats, aggressiv vorgetragene Texte, die keinen Stein auf dem anderen lassen. Solide Nummer." - 7/10
  • 5/10
    Edoardo: "18 Karat kombiniert das Masken-Ding mit dem Pusher-Ding. Gab es so noch nicht, die Komponenten jedoch zu Hauf. Unter'm Strich fehlt mir das Alleinstellungsmerkmal." - 5/10
  • 5/10
    Elena: "Die Beatauswahl ist nice, der Rap in meinen Augen aber nichts besonderes. Ich denke da ist noch Luft nach oben, bin gespannt was 18Karat in der Zukunft liefert." - 5/10
  • 7/10
    Yannick W.: "Hat mich ehrlich gesagt ziemlich positiv überrascht, Auch wenn man nicht durch Facebook kommt, ohne etwas von ihm zu lesen, war ich nach den ersten Singles noch ein wenig skeptisch. Auf Albumlänge funktioniert das Debüt aber ganz gut, der Hunger ist deutlich hörbar und mit KD-Beatz sitzt ein Mann hinter der Produktion, der etwas von seinem Werk versteht. "FSK 18 Brutal" ist mir lediglich etwas zu einseitig. Mal sehen, was noch aus ihm wird." - 7/10
6/10

Kurzfassung

Mit „FSK 18 Brutal“ spaltet 18 Karat die Redaktion, am Ende reicht es für eine durchschnittliche Wertung. Nichtsdestotrotz sollte man weiterhin ein Auge auf den Dortmunder Newcomer werfen.

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