Die Meinung der Redaktion zu Farid Bangs „Blut“

Farid-Bang-Blut-Cover-400x400Schon mit der zur Ankündigung erschienen ersten Single „100 Bars“ machte Farid Bang klar, dass sein siebtes Solo-Album etwas anders ausfallen würde als seine Vorgänger. Weniger angriffslustig gegen die übrige Deutsche Rapszene, dafür überlegter. Mit an Bord sind auch einige Featuregäste, unter anderem die Labelkollegen Summer Cem, KC Rebell, der JBG-Partner Kollegah, Julian Williams und Xavier Naidoo. Aus Übersee gibt es Unterstützung von Fat Joe.

Farid Bang – „Blut“ kaufen

 

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 7/10
    Kevin: "Auf 'Blut' macht Farid vieles besser, was mich in der Vergangenheit häufig an ihm gestört hat. In erster Linie hat er sich um Längen bessere Beats an Land gezogen, die seine gewohnt guten Wortspiele um einiges mehr scheinen lassen als 0815-Synthie-Bretter. Ich habe das Gefühl, dass der Banger-Chef auf seiner neuesten Platte noch einmal der Hunger gepackt hat. Hier und da gefällt mir eine Hook zwar nicht und für meinen Geschmack hätten es auch ein, vielleicht sogar zwei Tracks weniger sein dürfen. Insgesamt ist das aber ein rundes Ding." - 7/10
  • 8/10
    Clemens: "Ich mag einfach das Gesamtpaket des Albums. Vom Titel über das Artwork bis hin zur spektakulären Promophase. Die hochwertigen Produktionen garantieren Abwechslung und Farid streut neben den altbekannten Punches auch reflektierte Passagen ein. Negativ stoßen mir leider doch ab und an die etwas monotonen Hooks auf. Dennoch weiß Farid mit 'Blut' definitiv zu überzeugen!" - 8/10
  • 8/10
    Niko: "Sein bestes Album bisher. Auch, weil es nicht nur auf die Fresse, sondern auch ausreichend reflektierend ist. Das ist mir näher, als Dauerfeuer auf Alles, was nicht bei Drei aufm Baum ist." - 8/10
  • 7/10
    Yannick W.: "Nach 'AM3' das mir nicht mehr so gut gefallen hat, findet Farid auf 'Blut' nicht nur zu alter Stärke zurück sondern liefert wahrscheinlich sein bestes Album bis dato ab. Das liegt hauptsächlich an zwei Aspekten, zum einen fallen die Beats deutlich interessanter aus, als auf den letzten Alben. Musikalisch geht es auf 'Blut' deutlich abwechslungsreicher und auch hochwertiger zu, als man es gewohnt war. Der zweite große Pluspunkt ist, dass sich der Düsseldorfer nicht mehr nur noch auf das wilde Schießen gegen Dutzende Deutschrapper versteift, sondern sein Sprektum um einen ziemlich persönlichen Aspekt erweitert und reflektierte Passagen einstreut. Mit den '100 Bars' startet das Album direkt mit einem der reflektiertesten Songs seiner Karriere. Das tut dem bekannten Rezept aus überheblichem Battlerap gepaart mit lustigen Wortspielen, die auf 'Blut' auch nicht zu kurz kommen, gut und bringt ein wenig neue Frische herein. - 7/10
  • 7/10
    Niels: "Ich war immer der Meinung, dass bei Farid musikalisch noch mehr drin ist, als er vor 'Blut' gezeigt hat. Dass der Banger Musik-Chef auf von ihm gewohntes und mittlerweile von mir eher als ernüchternd empfundenes Namedropping verzichtet, tut der Platte meiner Meinung nach mehr als gut. Es geht eben auch ohne. Gut, ein paar Namen kann sich Farid nicht verkneifen, dennoch bleibt die Liste diesmal überschaubar. Luft nach oben bleibt dennoch. Insgesamt allerdings für mich sein stärkstes Release bis dato." - 7/10
  • 7/10
    Zino: "Ich finde dieser Style passt viel besser zu Farid als immer nur alles zu dissen, was sich gerade bewegt. Insbesondere die '100 Bars' und "Immernoch ins Gesicht schauen" gehen stark nach vorne und auch die Kombination mit Summer klappt eigentlich immer. Gerne mehr von diesem Farid-Style." - 7/10
7.3/10

Kurzfassung

Mit „Blut“ liefert Farid Bang in unseren Augen ein ziemlich rundes Werk ab. Mehrfach fallen sogar die Worte „sein bestes Album bisher“. Grund dafür ist vor allem die inhaltliche Weiterentwicklung zu den Vorgängern, auch die Beats wissen zu überzeugen.

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