Die Meinung der Redaktion zu Fards „Bei Fame hört Freundschaft auf“

fard-bfhfa-coverWirklich lange müssen sich Fards Fans nie auf eine neue Füllung für ihren Player gedulden. Nur ein Jahr nach seinem letzten Album „Ego“ steht bereits der Nachfolger in den Regalen, in der Zwischenzeit gab es sogar noch eine digitale EP. Sein sechstes Album trägt den Titel „Bei Fame hört Freundschaft auf“ und kommt mit  insgesamt 16 Anspielstationen daher. Mit an Bord sind dabei keine Rap-Features, lediglich der EX-DSDS Sänger Philippe Heithier ist auf einer der Vorabsingles mit an Bord. An das Album sollen sogar noch zwei weitere Projekte inhaltlich anschließen, es scheint also, als wäre neues Material für die Fans auch über die nächsten Monate und Jahre gesichert. Wir haben besprochen, ob der Auftakt der Reihe gelungen ist.

Fard – „Bei Fame hört Freundschaft auf“ kaufen

 

  • 6/10
    Yannick W.: "Ich muss zugeben, dass ich ein bisschen positiv überrascht bin. In den letzten Jahren konnte mich Fard einfach nicht mehr begeistern, zu oft bekam man zu ähnliche Musik serviert. Mit 'Bei Fame hört Freundschaft auf' erfindet sich Fard zwar nicht neu, man kann dem Gladbecker aber wieder mehr Hunger anhören. Die Platte kommt um einiges stringenter daher, als seine Vorgänger, auch dass 'BFHFA' nicht mehr mit so immenser Überlänge daherkommt tut der Platte gut. Einzig störender Faktor ist der oft mahnende Zeigefinder und diese 0815-Straßenmelancholie Piano-Beats mit einer pathetischen Gesangshook, von denen sich Fard immer noch nicht lösen konnte." - 6/10
  • 4/10
    Raphael: "Die Freundschaft hört also beim Fame auf? Da hat Fard wohl selbst schlechte Erfahrungen gemacht. Wenn ich mir so die Texte von 'Bei Fame hört Freundschaft auf' anhöre, gibt es da viel Frust und Gejammer. Ziel von Fards Wut sind Sellouts, Medien und alle ehrlosen Typen. Könnte man drüber stehen, denke ich mir… Beim Sound bin ich gespalten, ein paar Beats zünden, der Rest lässt mich kalt. Die Hooks muss ich erhlich skippen. Sorry Fard, wir werden wohl keine Freunde." - 4/10
  • 3/10
    Edoardo: "Fard veröffentlicht mit 'Bei Fame hört die Freundschaft auf' ein Routine-Album. Natürlich ist es sinnfrei bei jedem Release eine Neuorientierung einzufordern, allerdings muss jedes Album als Einfang einer bestimmten Periode oder Blickpunkts ein Mindestmaß an Innovation ausmachen. Auch diese Platte umfährt eine Weiterentwicklung und trifft leider nicht meinen Geschmack." - 3/10
  • 5/10
    Anna G.: "Holt mich leider überhaupt nicht ab. Weder die pathetischen Lyrics, noch Fards teils abgehackte und dadurch angestrengt klingende Rap-Stimme. Thematisch bietet das Album bekannte Straßengeschichten und keine Überraschungen. Einzelne Tracks wie 'Misanthrop' stechen positiv heraus. Aber ganz ehrlich: Je öfter ich 'BFHFA' höre, desto weniger gefällt mir daran. Trotzdem bin ich mir sicher, dass es genug Hörer gibt, die Fard mit seinen Texten anspricht und die seine Musik fühlen – ich gehöre leider nicht dazu." - 5/10
  • 6/10
    Peter: "Die letzten zwei Release von Fard haben mich alle nicht mehr so abgeholt, wie frühere Release des Gladbeckers. Ein paar gute Tracks verstecken sich auf 'Bei Fame hört Freundschaft auf', was auch nicht verwunderlich ist, da Fard ein starker und erfahrener MC ist.  Aber einen neuen Meilenstein in seiner Diskographie setzt sein 6. Studioalbum nicht. Dafür höre ich zu viel Pathos, zu viele Ansätze, die nicht bis zum Schluss durchgezogen wurden. Bei mir hört die Wiedergabe auf." - 6/10
  • 7/10
    Niko: "Ordentliches Album, auf konstantem Niveau. Mir persönlich eine Gesangsnummer zu viel, dafür wieder mit genug Pathos und Zeigefinger, aber auch Straßenattitüde, wie es sich für ein Fard-Album gehört." - 7/10
  • 6/10
    Anna S.: "Fard präsentiert mit 'Bei Fame hört Freundschaft auf‘ ein selbstreflektiertes und abrechnungsartiges Album. Der Grundtenor des neuen Werks ist mit dem Albumtitel bereits bestens beschrieben. Thematisch bewegt er sich seine Karriereleiter auf und ab und macht Halt bei dem Verrat von alten Freunden, seiner Hoffnung die nie erloschen ist und am Anfang seiner Karriere, in seiner schwierigen Kindheit. Die poplastigen und gesamplten Beats sind Geschmackssache ebenso wie die mehrfach vorkommenden gesungenen Hooks. Meinen Geschmack trifft es leider nicht. Trotzdem ist BFHFA ein rundes Album, das im Story-Telling seine Wurzeln geschlagen hat." - 6/10
5.3/10

Kurzfassung

Zu Fards „BFHFA“ gehen unsere Meinungen auseinander. Während die einen die fehlende Weiterentwicklung über die Jahre kritisieren, kommt das Album bei anderen aufgrund seiner Stringenz gut an, mit den Gesangshooks kann sich zudem kaum jemand anfreunden. Damit reicht es am Ende für eine mittelmäßige Wertung.

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