Die Meinung der Redaktion zu „Euphoria“ von Ali As

Nach der langen Zeitspanne von neun Jahren zwischen seinem Debüt „Bombe“ und dem Zweitling „Amnesia“ benötigte Ali As für Album Nummer Drei gerade einmal ein gutes Jahr. Der Nachfolger von „Amnesia“ heißt „Euphoria“, von Beginn an hat Ali angekündigt, das Album solle deutlich Live-tauchlicher werden soll, als sein Vorgänger. Unterstützung bekommt er von großen Namen, mit an Bord sind Kollegah, Farid Bang, MoTrip und Namika.

Ali As – „Euphoria“ vorbestellen
Das sagt die BACKPIN Gang!
  • 8/10
    Niko: "Starkes Album. Stilvoll, unheimlich stimmig und gut durchhörbar. Ali As war jahrelang so ein eher unterschätzter Rapper, ich habe nie verstanden warum..." - 8/10
  • 8/10
    Kevin: "Beats, die hier und da mit klaren 2016-Asoziationen daherkommen, deren Halbwertszeit dennoch lange nicht erreicht ist und eine Featureliste, die sich der breiten Masse hart anbiedert, mir aber trotzdem nicht auf die Nerven geht. Das sind zwei wichtige Faktoren, die mir zur Bewertung von „Euphoria“ wichtig sind. Über Texte, Technik und Sympathie brauchen wir gar nicht erst reden. Ali hat’s verstanden, ist der breiten Masse aber noch nicht plump genug – gut so. Den Kinderchor verzeihe ich ihm." - 8/10
  • 8/10
    Zino: "Punchlines kann der Ali halt wie kaum ein anderer. Ich finde sogar, dass er selbst Kolle im direkten Vergleich alt (oder zumindest älter) aussehen lässt. Mit „Chicks machen den String zur Saite, wie der Googl Translator“ hat er schon mit dem Albumintro fast alles gekillt, was sich gerade in deutschem Battlerap tummelt. Davon abgesehen ist Ali eben auch ein überdurchschnittlich guter Rapper und auch die persönlicheren Songs stehen ihm nicht schlecht. Dennoch gefallen mir die klassischen Battlesongs auf die ELI gezimmerten Bretter am besten. „Monstertruck“ überrollt im wahrsten Sinne alles. Hätte komplett andere Singles gewählt, aber in sich ein rundes Album. „Amnesia“ hat mir trotzdem besser gefallen. " - 8/10
  • 8/10
    Yannick H: "Wer außer dem Münchener Rapper schafft es, Farid Bang und Namika auf einem Album zu vereinen? Wohl nicht viele andere. Und viel wichtiger: alle Features sind stimmig und passen zu Ali As' Art, zu rappen. Gerne mehr davon!" - 8/10
  • 7/10
    Luisa: "Ich persönlich bin positiv überrascht, da Ali As nur selten meinen Geschmack trifft. Ein rundes Album mit teilweise sehr poppigen Tracks. Schönste Überraschung auf Euphoria war für mich Farid Bang." - 7/10
  • 6/10
    Edoardo: "Klar, Ali schreibt Bomben-Texte und ist musikalisch raffiniert. Aber ich werde auch bei „Euphoria“ das Gefühl nicht los, dass nicht der Erfolg seiner Musik, sondern seine Musik dem Erfolg recht gibt." - 6/10
  • 8/10
    Yannick W.: "Endlich bekommt Ali die Aufmerksamkeit, die ihm eigentlich schon lange zusteht. Von vorne bis hinten ein rundes Album. Atmosphärische und gleichzeitig verdammt intelligente Songs wie "1 Mio Psychos" holen mich sofort ab. Wo "Amnesia" noch etwas düsterer und depressiver war, strotzt "Euphoria" nur so so vor Farben. Über das lyrische Geschick von Ali braucht man an dieser Stelle auch nicht zu diskutieren, Leute die da in Deutschalnd Schritt halten können, kann man an einer Hand abzählen und die Prduktionen von DavidxELI befinden sich auf internationalem Niveau. Trotzdem fehlt mir irgendwie das gewisse Etwas bei "Euphoria" und dieser Kinderchor, verdammt nochmal, der geht einfach garnicht. - 8/10
8/10

Kurzfassung

Bei „Euphoria“ ist sich BACKSPIN Gang nahezu komplett einig. Ali As ist einer der besten Texter aus der deutschen Rapszene und hat mit einem dritten Langspieler ein sehr rundes Album abgeliefert. Nichtsdestotrotz reicht es nicht für Höchstwertungen.

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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