Die Meinung der Redaktion zu Errdekas “Eyeslow Mixtape 4”

Auch wenn es nicht kontinuierlich Updates über die Social Media-Plattformen gibt, wird in der Augsburger Keine Liebe Außenstelle permanent fleißig gewerkelt. Ziemlich genau ein Jahr nach seinem zweiten Soloalbum lässt Errdeka jetzt die Mixtape-Reihe mit seinen Eyeslow-Crew Kollegen nach einigen Jahren wieder aufleben und erweitert sie um einen vierten Teil. Insgesamt 13 Songs umfasst das neue Werk, die allesamt von Errdeka selbst produziert wurden. Zu hören gibt es das gesamte Projekt dazu sogar noch gratis. Wir haben uns das neue Tape angehört.

Errdeka – “Eyeslow Mixtape 4” streamen

 

 

Das sag die BACKSPIN Gang!
  • 7/10
    Yannick W.: "Sehr roh, das ganze Tape hat so einen unfertigen Charme, man hört einigen Songs das verrauchte Studio und die Gruppendynamik förmlich an. Ich mag die besonders die Beats, die durchweg atmosphärisch wabern und eine düstere Stimmung verbreiten. Mit ihren Raps können mich Augsburger Jungs zwar nicht unbedingt die ganze Zeit bei der Stange halten, das sie insgesamt noch etwas umausgearbeitet klingen, in die Atmosphäre fügen sie sich dennoch nahtlos ein. Insgesamt ein Projekt, bei dem der Vibe und wahrscheinlich die Entstehungsphase wichtiger sind, als die perfekte Ausarbeitung einzelner Ideen." - 7/10
  • 7/10
    Anna G.: "Das Mixtape ist ganz anders, als das was man aktuell überall zu hören bekommt. Die Tracks gehen scheinbar nahtlos ineinander über und bilden eine eigene musikalische Welt. Man kann total in der Musik versinken, was mir persönlich sehr gut gefällt. Errdeka beweist außerdem, was er für ein starker Produzent ist - der düstere, atmosphärische Sound passt perfekt zu den Lyrics. Die sind für mich allerdings ein kleiner Kritikpunkt, denn mich berühren die Texte nicht wirklich.  - 7/10
  • 6/10
    Raphael: "Der Augsburger hat nochmal seine Kumpels zusammengetrommelt und bittet sie für das Eyeslow 4 Mixtape an die Mikros. Zwischen nächtlich-verträumten und nach vorne gehenden Parts bewegen sich die selbstgezimmerten Beats. Die Texte ziehen sich entsprechend zwischen pubertärem Battle- Gehabe und Sehnsüchten. Nicht alle Parts sprechen mich an, aber an sich kein schlechtes Tape." - 6/10
  • 8/10
    Yannick H.: "Autotune meets melancholische Liebeslieder, eRRdeKa musiziert mit seinen Eyeslow-Kollegen Janisis und Big B. Das Ergebnis kann sich hören lassen. Hier reihen sich die im Rap-Business fast schon üblichen Ansagen an z.T. okkulten Texten, perfekt maßgeschneidert auf das düstere Soundgewand. 'Magazin' und die Kush-Hymne 'WWK' (White Walker Kush) sind meine Highlights. - 8/10
  • 7/10
    Anna S.: "Der düstere, sphärische Sound ist ziemlich stark und manifestiert die Lyrics, die verworrene Gedanken und Erlebnisse durchzechter Nächte zum Ausdruck bringen. Die aggressivere Attitüde steht eRRdeKa ziemlich gut, wie ich finde. Mit dem Mixtape kann ich mehr anfangen, als mit den vorherigen Solo-Releases. Teilweise kann ich mit den Inhalten nicht allzu viel anfangen, was aber durch die Beats wieder wett gemacht wird." - 7/10
  • 5/10
    Peter: "Mir gefallen an den Produktionen des Mixtapes die langen Intros und Outros. Vor allem der Start des Releases blieb mir positiv im Gedächtnis. Zwischendrin gibt es aber Anspielstationen die stark an meinem Geschmack vorbeidrifteten. Der Vibe der Gruppe kommt aus Augsburg kommt rüber, gefällt mir jedoch nicht ganz. Besonders die teilweise anstrengend zu hörenden Delivery von Errdeka, schmähte meinen Hörgenuss." - 5/10
6.7/10

Kurzfassung

Besonders die Produktionen können uns auf dem vierten Mixtape der Eyeslow Gang mitreißen, insgesamt kann das rohe Projekt uns allerdings nur im Mittelfeld positionieren.

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