Die Meinung der Redaktion zu Eko Freshs “Freezy”

Nicht mitzubekommen, dass Eko Fresh sein neuntes Album „Freezy“ auf den Markt bringt und das man es auch in Form der „amk Box“ samt Kappe kaufen kann, ist als Deutschrap-Fan in den letzten Monaten nahezu unmöglich gewesen. Was hat NRWs Aushängeschild für eine Promophase hingelegt: Beef mit einer politischen Partei, eine TV-Serie im öffentlich rechtlichen Fernsehen, über ein Dutzend Freetracks, ein Mixtape. Eingeleitet mit neuen 700 Bars startete Freezy in die Promophase von „Freezy“, Einblicke in das Album selbst gab es dabei allerdings kaum, von den 18 Songs, die man ab heute hören kann, gab es nur eine Hand voll im Vorhinein zu hören. Darüber, ob das Album den vielen Wirbel rechtfertigt, haben wir gesprochen.

Eko Fresh – “Freezy” kaufen

 

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 7/10
    Sebastian: "Deutschrap ist irgendwo ein eigenes Genre. Bei Eko finden aber auch international orientierte Heads und Hip Hop Puristen, die schon etwas länger dabei sind, immer wieder den Bezug zu ihrem realen Rap. Sei es durch eine Line, die Bezug auf Nas' Klassiker „Represent“ nimmt oder durch einen Beat, der offensichtlich an Kool G Raps „Ill Street Blues“ angelehnt ist. Auf „Freezy“ wird nicht nur das eigene Können gefeiert, sondern auch Respekt an diejenigen gezollt, von denen Ek gelernt hat. Humorvoll, sympathisch und ohne aufgesetztes Image." - 7/10
  • 7/10
    Yannick W.: "Irgendwie hat Eko mich nach dem verdammt guten "Eksodus" nicht mehr richtig abgeholt. Auch "Freezy" kriegt mich nicht zu 100%, dabei ist es alles andere als schlechte Musik, die einzelnen Titel sind teilweise wirklich gut. Bei Ekos vielseitigen Styles nimmt so ein Album nur gerne mal Mixtape-Charakter an, es wirkt unstrukturiert, unübersichtlich. Außerdem schade ist es, dass es mit "Gänsehaut" die stärkste Vorabveröffentlichung nur in die Bonus-Tracks geschafft hat und so einigen verwehrt bleibt. Also fürs nächste Mal: Ein wenig mehr Konsequent auf Albumlänge und bitte, bitte, eine weniger anstrengende Promophase. - 7/10
  • 6/10
    Kevin: "An sich ist es ja schön, wenn jemand einen so krassen Output hat wie Eko. Allerdings habe ich das Gefühl, dass das Album darunter leiden musste. Die erste Hälfte kommt mir wie eine weitere Ladung Free-Tracks vor. Dabei zeigt er, dass es auch ganz anders gehen kann. Anspielstationen wie „Danke Ek“ oder „Puff Daddy“ sind einfach nur stark. Mir ist zu viel Durchschnittsware auf dem Album. Die Bonus-Songs gefallen mir dagegen recht gut." - 6/10
  • 7/10
    Philip: "Das was man erwartet hat. Die Beats gefallen mir gut, die Texte sind cool. Solides Eko Album." - 7/10
  • 6/10
    Shana: "Ich weiß nicht, wieso, aber bisher hat Eko mich leider nie so richtig gekriegt - so ist dieses Album für mich, wie all die anderen davor, vorhanden und nicht einmal schlecht. Leider ist’s aber für mich persönlich auch irgendwie überflüssig“ - 6/10
  • 6/10
    Zino: "Rappen kann Eko ja zweifelsohne. Villeicht hat mich seine Promophase auch nur etwas überfordert und deshalb eine Antihaltung erzeugt. Holt mich auf jeden Fall nicht krass ab. Der Song mit Serc (Gänsehaut) gefällt mir allerdings sehr gut." - 6/10
  • 7/10
    Yannick H.: "Nach einer der wohl am umfassendsten Promophasen in der Geschichte von Deutschrap, enttäuscht Eko auch mit seinem 9. Soloalbum nicht. Auch wenn nicht jede Zeile wie bis ins kleinste Detail ausgetüftelt wirkt, hört man den Spaß heraus, den Freezy auch nach mehr als 10 Jahren im Hip-Hop-Biz immer noch hat." - 7/10
  • 6/10
    Edoardo: "Hält solide das Niveau der letzten Releases. Nicht mehr und nicht weniger." - 6/10
6.5/10

Kurzfassung

Mit “Freezy” enttäuscht Eko Fresh niemanden in der Redaktion, kann aber auch keinen wirklich vom Hocker hauen. Es reicht für eine Wertung im oberen Mittelfeld.

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