Die Meinung der Redaktion zu E-40s “The D-Boy Diary”

e-40-d-boy-diaryWirklich lange müssen seine Fans nie ohne frische Musik von E-40 auskommen. Trotz seines baldigen 50. Geburtstag macht der Westküsten-MC sogar einigen der jüngsten Generation in Sachen Output was vor. In diesem Jahr im Fokus standen sein 26. & 27. Album. Die beiden “Bücher” seiner “D-Boy Diaries”. Gebündelt erschienen beide Teile vor einigen Tagen, die musikalischen Tagebücher umfassen insgesamt 44 Songs, laufen mehr als zweieinhalb Stunden. Auch was Gastmusiker angeht hält sich E-Bonics nicht zurück, mehr als 30 Gastparts von unter anderem Gucci Mane, Jay Rock, G-EazyKid Ink, AD oder Lil B sind zu hören. Wir haben das Doppelalbum besprochen.

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Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 7/10
    Raphael: "Zuallerst: Das ist eine Menge Material, die E-40 da zusammenstellt. Weniger davon hätte durchaus gereicht, so abwechslungsreich ist 'The D-Boy Diary' nämlich nicht. Aber es unterhält auf längere Zeit, ohne Qualitätslücken. Das Ganze ist eine Mischung aus Trap und G-Funk, perfekt dafür gemacht um dazu im Auto zu cruisen oder im Pool zu entspannen." - 7/10
  • 6/10
    Anna S.: "Mir gefällt der minimalistische, melodische Sound des Albums. Auch die geballte Ladung an Featuregästen, die mit der Ausnahme von zwei Solo-Tracks auf dem Longplayer vertreten sind, bereichert den Sound mit individuellen Klängen und Skills. Das Ganze hat mich bis knapp ein Viertel der Laufzeit überzeugt, dann wurde das Album leider in den Bann der Monotonie gezogen. Es fehlte mir zunehmend an Ecken und Kanten, etwas markanten, sodass nicht der Eindruck entsteht einen zweieinhalb stündigen Endlostrack zu hören. In einem reduzierten, temporären Rahmen sagt mir ‚The D-Boy Diary‘ zu, in diesem Umfang hätte für meinen Geschmack aber noch mehr passieren können - Bei zwei Albumhälften erwarte ich nicht zwangsläufig Gegensätze, aber zumindest eine abwechslungsreichere Klangfarbe." - 6/10
  • 5/10
    Niko: "Auch wenn er die Basis für so viele Künstler und Songs ist, die ich liebe und feiere, kann und konnte ich mit dieser Legende nie besonders viel anfangen. Das gilt auch für dieses Doppelalbum. Wie viele Veröffentlichungen war es schon wieder dieses Jahr? Eine Maschine der Kerl, aber nichts, was ich mir gerne mehrfach anhöre..." - 5/10
  • 6/10
    Yannick: "Es ist schon eine Leistung, mit knapp 50 Jahren noch Clubhits am Fließband zu produzieren, die sich auch vor dem, was Künstler wie Tyga, Kid Ink und co, die E-40s Sound entsprangen, nicht verstecken müssen. Dennoch merkt man 'The D-Boy Diary' das Fließband beim Durchhören hier und da an. Bei mehr als der Hälfte der Songs habe ich das Gefühl die selbe Bassline zu hören, auch die Vocal-Cuts gleichen sich zu oft, bei 44 Songs verschwimmen die Titel sehr. Hinzu kommt, dass man seine 'D-Boy Diaries' kaum am Stück durchhören kann. Selbst, wenn man sich den beiden Seiten des Albums einzeln widmet, fallen sie noch sehr umfangreich aus. Der Sound E-40s ist gemacht für den Club, gemacht zum tanzen und feiern, nicht, um als Album mitzureißen und das hört man, denn Hits sind zweifelsohne einige dabei. Allerdings macht die Aufteilung in zwei Seiten dramaturgisch für mich wenig Sinn, da dann doch beide Hälften zu ähnlich klingen." - 6/10
  • 6/10
    Peter: "Das Album ist definitiv zu lang, um es in einem durchzuhören und macht mir so einen angenehmen Einstieg in das Release schwer, denn zu oft musste ich mittendrin anfangen. Das vorweg, ansonsten verstecken sich einige starke Tracks zwischen den 44 Anspielstationen. Kaum ein Track ist ohne Gastpart und dennoch klingt das Gesamtwerk relativ homogen. Meinen Geschmack trifft der Rapper aus der San Francisco Bay Area teilweise, mit der Überlange des Release habe ich jedoch zu kämpfen, wobei es ein Teil seines Styles ist und ich den Hunger eines Rappers nur ungern 'bestrafe.'" - 6/10
  • 7/10
    Anna G.: "Trotz der immensen Länge des Albums ist der Sound sehr durchgängig und stimmig. Durch die große Anzahl der Feature-Gäste unterscheiden sich die Tracks natürlich, trotzdem würde ich sagen: Eigentlich eine runde Sache. An sich denke ich mir: Ist für die Fans bestimmt super, so viel Material auf einmal. Ich persönlich mag es aber mich von einem Album irgendwo abholen zu lassen, einmal in die Welt des Künstlers abzutauchen und am Ende quasi einen Schritt weiter zu sein. Dazu kommt es hier nicht. 'The D-Boy Diary' komplett durchzuhören fand ich anstrengend und nach der ersten Stunde fast schon ermüdend. Teilweise sind aber auf jeden Fall sehr starke Tracks dabei." - 7/10
  • 6/10
    David: "E-40 kreiert auf seinem über 40 Tracks starkem Album einen eher minimalistischen Sound und holt sich fast ausnahmslos für jeden Track einen Featuregast an seine Seite. Das Soundbild finde ich erstmal nicht schlecht. Leider wird mir das Album nach dem ersten Viertel zu monoton, was dann irgendwann auch die unzähligen Features nicht mehr rausholen können. Alles in Allem kein schlechtes Album, leider ist am Ende nicht so viel hängen geblieben. Hätte in Zukunft absolut nichts dagegen, wenn E-40 seinen Output-Wahn etwas verringern würde." - 6/10
6.1/10

Kurzfassung

Größter Haken an E-40s neuem Doppelalbum ist die Spielzeit von mehr als zweieinhalb Stunden, ansonsten schafft es der Westcoast-MC, trotz langjähriger Rap-Karriere noch immer hungrig zu wirken.

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