Die Meinung der Redaktion zu Danny Browns „Atrocity Exhibition“

danny-brown-atrocity-exhibitionSeit der Detroiter Rapper Danny Brown vor rund zehn Jahren die Szene betrat, steht er für sehr einen eigenen Sound. Mit „Atrocity Exhibition“, seinem vierten Studioalbum, gibt sich Mann mit der prägnanten Stimme und der auffälligen Zahnlücke so experimentierfreudig wie nur selten zuvor. Den Unterbau liefert dabei Paul White, der bereits in der Vergangenheit an Alben des Rappers mitarbeitete.  Besonders für Aufsehen sorgte in seiner Albumpromo die Star-Feature ausgestattete Single „Really Doe“, auf der sich neben Brown auch die beiden TDE- Signings Kendrick Lamar und Ab-Soul sowie Ex-Odd Future Rapper Earl Swatshirt die Ehre gaben. Wir haben uns „Atrocity Exhibition“ angehört.

Danny Brown – „Atrocity Exhibition“ kaufen

 

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 8/10
    Anna S.: "Das Original mit der sympathischen Zahnlücke gibt auf ‘Atrocity Exhibition‘ Vollgas. Das Album bietet 15 Tracks, die entweder ziemlich experimentell um die Ecke kommen, oder vor Energie nahezu platzen. Man muss sich in jedem Fall auf die ungewohnte Soundkulisse einlassen und Danny Browns penetrante Stimme in diesem Kontext auf sich wirken lassen. ‚Atrocity Exhibition‘ ist auf Dauer anstrengend, aber ziemlich gut gelungen. Die Tracks sind passend aufeinander abgestimmt und machen aus dem Album ein außergewöhnliches und individuelles Werk, das sich so wie es ist 1A in die Diskografie von Danny Brown einreiht." - 8/10
  • 6/10
    Niko: "Ich liebe seine markante Stimme genau so, wie sie mir auf Albumlänge irgendwann auf die Nerven geht. Aber alleine seine intelligente Feature-Auswahl fängt diesen Fact schnell wieder auf. Das war so und ist auch dieses Mal so und lässt Bretter wie „Really Doe“ oder liebevolle Hooks wie mit B-Real entstehen. Allerdings ist mir der Rest zu sperrig, dominiert von eben der Stimme, die es mir schwer macht, dran zu bleiben." - 6/10
  • 9/10
    Yannick W.: "'Atrocity Exhibition' ist Anarchie auf Albumlänge. Danny Brown beherrscht die ohnehin schon eigenwilligen Beats komplett mit seiner absolut einzigartigen Stimme und einem besonderen Flow. Wem das vorher nicht gefallen hat, der wird auch mit der neuen Platte nicht warm werden, für Fans des Detroiters bietet ‚Atrocity Exhibition’ großes Entertainment. Getragen werden die Beats oft von schweren, verzerrten Gitarren, die ein ziemlich dichtes Stimmungsbild schaffen. Dabei schon direkt die komplette, zugegebenermaßen recht wirre, inhaltliche Bandbreite zu erfassen, fällt bei den ersten Durchläufen allerdings recht schwer, zum Nebenbei hören ist die LP bei weitem nicht konzipiert. Großes Kino ist es trotzdem“ - 9/10
  • 8/10
    Raphael: "Danny Brown schickt uns auf 'Atrocity Exhibtion' auf eine Achterbahnfahrt durch abgedrehte Sounds und seinen abstrakten Lyrics. Es gibt kaum Ruhepunkte, und selbst denen merkt man noch eine Spannung an. Man hört dem Album an, dass Danny einiges mehr hört als Hip Hop, Verweise auf Joy Division (Im Albumtitel) und P-Funk ('Dance In The Water'), zeigen uns seine innere Welt. So ein verrücktes Album authentisch rüberbringen schaffen dieser Tage nicht viele." - 8/10
  • 9/10
    Edoardo: "Die endgültige tonale Anarchie. Rap-Gotham hat endlich wieder einen Joker (ok, stop.) – und wie alt die Helden der Stunde neben ihm aussehen. Ohne Zweifel eine der Platten des Jahres. - 9/10
  • 8/10
    Anna G.: "Das Zusammenspiel von Danny Browns markanter Stimme, den zerstörerischen Lyrics und den düsteren, energiegeladenen Beats gefällt mir sehr. Abwechslung bringen Tracks wie 'Dance in the Water', 'Today' oder 'From the Ground'. Trotzdem ein rundes und vor allem sehr atmosphärisches Album. Mein Favorit: 'Pneumonia'." - 8/10
  • 8/10
    Yannick H.: "Danny Brown nimmt den Hörer auf eine psychedelische Achterbahnfahrt für die Synapsen mit. „Get Hi“ mit Cypress Hill-Member B-Real ist nur ein Beleg dafür. Der insgesamt experimentelle Sound wird durch Danny Browns spezielle Stimmfarbe und die Kraft derer getragen, an Intensität mangelt es nicht. Und: Wer „Lost“ ohne Zunahme spezieller Substanzen übersteht, dem gehört nicht nur größter Respekt ausgesprochen – der wird auch mit der Musik des Detroiters warm, die sich in Zeiten der Eintönigkeit gekonnt vom Einheitsbrei abhebt." - 8/10
8/10

Kurzfassung

Mit seinem vierten Studioalbum zeigt sich Danny Brown so verrückt wie eh und je. „Atrocity Exhibition“ fällt sehr experimentell aus und kann uns so auf ganzer Linie überzeugen.

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