Die Meinung der Redaktion zu Capitals „Kuku Bra“

Rap am Mittwoch Fans dürfte Capital sicherlich schon seit einiger Zeit ein Begriff sein, für viele Andere erschien der Berliner erst mit seinem noch frischen Debüt-Album „Kuku Bra“ auf der Bildfläche. Auf seiner ersten Platte liefert Capital stolze 20 Tracks ab, als Gäste hat er neben King Khalil auch Olexesh und Massiv dabei. Unsere Meinung zum Debütalbum des Straßenrappers:

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 6/10
    Edoardo: "Der neue Olexesh vielleicht? Stabile Beats und Rough" - 6/10
  • 7/10
    Aron: "Nach Betrachtung des Covers und daraufhin tendenziell negativen Erwartungen an das Album hat mich Capital restlos überzeugt! Ein extrem stabiler Flow trifft hier auf gut produzierten, dunklen und gefährlichen Sound. Dabei orientiert sich Capital lyrisch und technisch klar an Vorbildern wie Haftbefehl und Olexesh, aber es zählt das „wie“ – Auf „Kuku Bra“ werden wie so oft keine neuen Geschichten erzählt, dafür aber extrem geile! Den Abzug in der Wertung gibt es also lediglich für die fehlenden Ideen und Innovationen." - 7/10
  • 7/10
    Elena: "Capital hat das Rad zwar nicht neu erfunden, findet bei mir aber trotzdem Gefallen. Flow sitzt, Beats wurden gut gewählt und nur vereinzelt würde ich hier und da einen Track skippen." - 7/10
  • 5/10
    Yannick W.: "Das Gute: Deutlich cooler als als das Cover vermuten ließ. Flowen kann Capital, besonders die bissige Stimme bleibt hängen. Das Schlechte: Ich habe das Gefühl das ganze schon mal gehört zu haben und über die ganze Albumlänge knickt meine Freude beim hören dann leider irgendwann ein." - 5/10
  • 5/10
    Yannick H.: "Alles schon mal dagewesen, nichts Innovatives dabei. 08/15-Straßenrap." - 5/10
  • 7/10
    Niko: "War ein wenig positiv überrascht. Trifft irgendwo meinen Nerv. Auch wenn alle Klischees erfüllt werden. Ob es lange hängen bleibt, wage ich aber zu bezweifeln" - 7/10
  • 4/10
    Sebastian: "Zunächst mal ist der Rapflow Basic. Das heißt, der Rap ist zwar im Takt, die Reime sind aber recht vorhersehbar gesetzt. Mit ca. 80% der deutschen Rapszene ist er dabei in guter Gesellschaft. Leider kann Capital mich auch in Punkto Inhalt nicht überzeugen. Bis auf eine große Motivation, Geld zu machen und Gewaltbereitschaft, kommt da nichts rüber. Die Beats sind nicht schlecht, aber nicht mein Geschmack und zu guter Letzt wirkt seine Delivery auf mich zwar authentisch, aber ziemlich unsympathisch. Auch die Featuregäste scheinen so ausgewählt, dass sie den Hauptakteur auf keinen Fall in den Schatten stellen können. Den einzigen Lichtblick stellt für mich die Produktion des Songs "Akkis aus Kosovo" dar. Das liegt an dem A Tribe Called Quest Sample und dem Big L Vocalscratch. Allerdings wirkt diese Produktion zwischen den anderen ziemlich verloren und damit fehl am Platz." - 4/10
  • 5/10
    Shana: "Die Themenwahl ist wenig überraschend, aber das ist nichts Neues im Straßenrap. Zwar fehlt es dem Album nicht an Authentizität, langweilig wird es dennoch recht schnell." - 5/10
5.8/10

Kurzfassung

Mit „Kuku Bra“ kann Capital die Gang nur vereinzelt begeistern. Große Kritikpunkte findet es allerdings auch kaum einer. Für die großen Wertungen scheitert der Berliner allerdings durch mangelnde Innovation und eine etwas zu hohe Lauflänge und positioniert sich deshalb im Mittelfeld der Wertungen.

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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